Archiv - Marktinformationen

Juli 2019
31. Juli 2019
 
Rohöl/Barrel: Brent : 65.19 $    Crude (WTI): 58.45 $    Gasoil 602.25 $ pro Tonne
Dollar: 0.9901    Rheinfracht: 40.60 CHF/to    Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr
 
Iran, API und US Zinssenkung lassen Ölpreis deutlich steigen
 
Bei den US Ölbestandsdaten deuten sich neue Abbauten an, die laut API auch umfangreicher ausfallen könnten. Die Spannungen in der Straße von Hormus werden mit dem angekündigten Manöver des Iran mit Russland eher wieder zunehmen. Und die erwartete Zinssenkung der US Fed heute Abend stützt die Finanzmärkte im Allgemeinen und die Ölbörsen im Speziellen. Somit ist die fundamentale Grundkonstellation heute Morgen daher bullish einzustufen, da bearishe Faktoren etwas in den Hintergrund gedrängt werden.
Aber vor allem die erwartete US Zinssenkung heute Abend gibt den Börsen Rückenwind. Trader rechnen fest mit einer Senkung um 0,25%-Punkte und beginnen bereits damit diese einzupreisen. Die erwartete Maßnahme gibt den Preisen an der Börse entsprechend Aufwind, während eine Umsetzung der Zinssenkung den US Dollar schwächen würde. Handelt die Fed wie erwartet, oder fällt die Zinssenkung stärker als 0,25%-Punkte aus, dürfte der Ölpreis einen Schub bekommen und die Inlandspreise ebenfalls nach oben treiben.
Die Futures starten entsprechend fester, sodass sich bei den Preisen aktuell deutliche Anpassungen nach oben andeuten.
 
Fundamental: bullish        Chartanalyse: neutral bis bullish
 
 
 

30. Juli 2019
 
Rohöl/Barrel: Brent : 64.09 $    Crude (WTI): 57.24 $    Gasoil 589.75 $ pro Tonne
Dollar: 0.9913    Rheinfracht: 41.00 CHF/to    Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr
 
Ölpreise ziehen in der Nacht an – Trader rechnen mit US Zinssenkung
 
In der Straße von Hormus bleibt die Lage weiter angespannt, wobei sie sich zuletzt zumindest nicht weiter zugespitzt hat. Stattdessen wird nun die militärische Präsenz in der Region erhöht, sodass die Passage durch die Meeresenge für Handelsschiffe wieder sicherer wird.
Die Maßnahmen könnten das Risiko weiterer Entführungen und Anschläge auf Ölschiffe in der Region reduzieren und damit bearish wirken. Gleichzeitig besteht jedoch auch das Risiko, dass sich der Iran weiter provoziert fühlt, insbesondere wenn die USA in diese Mission mit einbezogen werden.
Die schwache Ölnachfrageentwicklung gilt als eine der Hauptursachen für die niedrigeren Preisniveaus seit Jahresmitte. Trader erwarten nun von der Fed, dass diese beim FOMC Meeting, das morgen Abend zu Ende geht, das Zinsniveau um -0,25%-Punkte senkt. Damit würde die Wirtschaft gestützt und somit auch indirekt ein Impuls für eine höhere Ölnachfrage gesetzt.
"Der heutige Auftakt zu einigen erneuten Handelsgesprächen zwischen den USA und China wird die Preise wahrscheinlich leicht stützen. Die Entscheidung der US-Notenbank zur Wochenmitte und der damit verbundene Kommentar könnten sich jedoch als größerer Treiber des Ölpreises in dieser Woche herausstellen.
Für heute könnten sich aktuell leichte Preissteigerungen andeuten.
 
Fundamental: neutral bis bullish         Chartanalyse: neutral bis bullish
 


29. Juli 2019

Rohöl/Barrel: Brent : 63.17 $    Crude (WTI): 56.06 $    Gasoil 583.50 $ pro Tonne
Dollar: 0.9930    Rheinfracht: 43.30 CHF/to    Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

Iran-Gespräche "konstruktiv" aber ohne Durchbruch - Ölfutures starten etwas weicher

Die Wahrscheinlichkeit, dass die direkten Handelsgespräche zwischen den USA und China, die in Shanghai wiederaufgenommen werden sollen, in einem baldigen Abkommen resultieren, wird als gering eingeschätzt.
US-Präsident Trump zufolge könnten sich diese noch bis nach den US-Präsidentschaftswahlen im Jahr 2020 hinziehen. Trump mutmaßte am vergangenen Freitag, China ziele möglicherweise darauf ab, mit einer neuen, weniger hart verhandelnden US-Regierung bessere Konditionen für sich herausschlagen zu können. Sollte sich dies bestätigen, dürfte die Situation am Ölmarkt noch eine ganze Weile durch Nachfragesorgen geprägt werden.
Unterdessen erklärte Irans Präsident Hassan Ruhani, die Präsenz ausländischer Truppen sei der „Hauptgrund für Spannungen“ in der Golfregion. Auch wenn Marktbeobachter nicht mit einem militärischen Konflikt zwischen dem Westen und dem Iran rechnen, wird man die Situation weiterhin genau im Auge behalten.
Auf der Angebotsseite wird man darüber hinaus die weitere Entwicklung der Ölbohraktivität in den USA beobachten. Laut Baker Hughes sank die Anzahl der in den USA aktiven Ölbohranlagen in der vergangenen Woche erneut leicht.
Daher deuten sich bei den Preisen aktuell nur leichte Preissenkungen ab.
 
Fundamental: neutral             Chartanalyse: neutral
 

26. Juli 2019

Rohöl/Barrel: Brent : 63.56 $    Crude (WTI): 56.28 $    Gasoil 587.25 $ pro Tonne
Dollar: 0.9908    Rheinfracht: 42.60 CHF/to    Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

Futures zum Wochenende kaum verändert – Inlandspreise geringfügig weicher erwartet

Das globale Wirtschaftswachstum und das damit verbundene Ölnachfragewachstum wurde in den letzten Monaten immer wieder nach unten korrigiert und hat damit auch das erwartete Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage am Ölmarkt nachhaltig verändert.
Das enttäuschende Nachfragewachstum ist der Hauptgrund, weshalb es der OPEC+ Gruppe bisher nicht gelungen ist, den Markt in Balance bzw. in eine leichte Unterversorgung zu bringen. Laut EIA hatte sich in der ersten Jahreshälfte noch immer eine Überversorgung ergeben. Zwar soll sich dies in der zweiten Jahreshälfte wieder relativieren, dennoch erwartet man noch immer eine leichte Überproduktion. In der ersten Jahreshälfte 2020 würde das Überangebot dann aber wieder steigen.
Die Aussicht, dass Kuwait und Saudi-Arabien sich bei den Verhandlungen zur Inbetriebnahme der gemeinsamen Ölfelder in der neutralen Zone wieder annähern, sind dabei noch nicht einmal berücksichtigt. Einen Katalysator für eine Preissteigerung könnten allerdings die Verhandlungen zwischen USA und China werden. Kommt es zu einem Kompromiss könnte dies die Futures an den Ölbörsen steigen lassen, da der Handelsstreit als der größte Bremsklotz für die globale Wirtschaftsentwicklung gilt.
Somit deuten sich bei den Preisen aktuell leichte Preissteigerungen zu gestern ab.

Fundamental: neutral  Chartanalyse: neutral
 

25. Juli 2019


Rohöl/Barrel: Brent : 63.34 $    Crude (WTI): 56.06 $    Gasoil 586.25 $ pro Tonne
Dollar: 0.9854    Rheinfracht: 42.60 CHF/to    Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr


Ölfutures nach Kursrutsch vom Vorabend auf niedrigerem Niveau


Die landesweiten Rohölbestände der USA sanken in der vergangenen Woche beträchtlich. Die Tatsache, dass die Vorräte wieder zurückgingen und damit die längste Phase von Abbauten löste an den Ölbörsen jedoch keine nachhaltige bullishe Reaktion aus. Man geht am Markt einfach mit einem Achselzucken über den Bestandsbericht hinweg, da man davon ausgeht, dass die darin dargestellte Entwicklung auf Hurrikan Barry zurückzuführen sind.
Bearishe Impulse lieferte am Mittwoch die Meldung, der saudische Staatsminister für Energie, habe am Mittwoch in Kuwait mit Regierungsvertretern des Emirats über die Produktion in der neutralen Zone zwischen Saudi-Arabien und Kuwait gesprochen. Bereits seit längerem wollen die beiden Länder die gemeinschaftliche Ölproduktion in der Zone wiederaufnehmen.
Die Marktteilnehmer werden die Entwicklungen diesbezüglich im Auge behalten, ebenso wie die Situation in der Straße von Hormus und den weiteren Verlauf der Handelsgespräche zwischen den USA und China.
Zusammen mit dem Kursrutsch an den Ölbörsen am Mittwochabend deuten sich daher bei den Preisen Abschläge an.


Fundamental: neutral  Chartanalyse: neutral


24. Juli 2019

Rohöl/Barrel: Brent : 64.09 $    Crude (WTI): 57.04 $    Gasoil 590.25 $ pro Tonne
Dollar: 0.9864    Rheinfracht: 42.60 CHF/to    Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr


Gesunkene US Ölbestände und neuer Schwung im Handelsstreit – Futures legen in der Nacht zu


Die instabile Lage in der Straße von Hormus bleibt ein potenziell bullisher Faktor am Markt, da ein Großteil des weltweiten Ölbedarfs diese Meeresenge passieren muss. Ohne eine weitere Zuspitzung, wird es daher wohl bei einer nur theoretischen Gefahr bleiben und die Preise auf dem aktuellen Niveau nur wenig stützen.
Vor allem was die Ölnachfrageentwicklung angeht bleibt der Markt sehr skeptisch. Das schwache Wirtschafts- und Ölnachfragewachstum ist eine der größten Sorgen der Marktteilnehmer. Für die zweite Jahreshälfte rechnet man nunmehr zwar mit der Rückkehr einer Unterversorgung, ab 2020 soll das Überangebot allerdings zurückkehren.
USA und China haben sich unterdessen in Sachen Handelsstreit wieder etwas angenähert. Dies wird als ein gutes Zeichen gesehen, dass die auf Eis liegenden Gespräche wiederbelebt werden. Entsprechend sind die Meldungen, dass es offenbar wieder Fortschritte gibt, ein bullishes Signal für die Futures.
Gestützt von den Hoffnungen bezüglich der Handelsgespräche zwischen USA und China, aber auch von den bullishen Abbauten beim US Rohöl, starten die Futures deutlich oberhalb der gestrigen Niveaus. Bei den Preisen deuten sich somit starke Preissteigerungen an.


Fundamental: neutral bis bullish  Chartanalyse: neutral bis bullish


23. Juli 2019

 

Rohöl/Barrel: Brent : 63.45 $ Crude (WTI): 56.31 $  Gasoil 584.50 $ pro Tonne

Dollar: 0.9837 Rheinfracht: 41.00 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

Verhaltene Reaktion auf geopolitische Spannungen – Backwardation hat sich abgeschwächt

Für Analysten hat das Risiko bei der Passage von der der Straße von Hormus erheblich zugenommen, was eine erheblich höhere Risikoprämie bei den Ölpreisen rechtfertigen würde. Vor 15 Jahren hätte diese Art von Nachrichten den Preis um 20 bis 30 Dollar verschoben, heute aber reagiere der Preis kaum auf diese Meldungen. Momentan sei jedoch die Versorgungslage und der Ausblick sehr komfortabel, da die US Schieferölindustrie in den letzten Jahren sehr stark gewachsen sei. Mit diesem Produktionspotenzial könne der Markt deutlich relaxter mit dieser Situation umgehen.

Auch die schwache globale Wirtschaft und die damit verbundene Ölnachfrage spielt eine entscheidende Rolle bei der Markteinschätzung. Nachfrageprognosen für 2019 und 2020 wurden kontinuierlich nach unten korrigiert, sodass es in der zweiten Jahreshälfte zwar noch immer zu sinkenden Ölbeständen kommen könnte man spätestens mit dem ersten Quartal 2020 jedoch mit der Rückkehr einer deutlichen Überversorgung am Markt rechnet.

Das Eskalationspotenzial im Nahen Osten bleibt unvermindert hoch, weshalb die fundamentale Konstellation weiter leicht bullish eingestuft bleibt.

Die Futures zeigen sich zu gestern Nachmittag kaum verändert, sodass sich bei den Preisen minime Änderungen andeuten.

Fundamental: neutral bis bullish             Chartanalyse: neutral


22. Juli 2019

Rohöl/Barrel: Brent : 63.37 $ Crude (WTI): 56.14 $  Gasoil 584.50 $ pro Tonne

Dollar: 0.9835 Rheinfracht: 37.50 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

Geopolitische Spannungen und Produktionsausfälle in Libyen – Ölfutures starten fester

Ein Sabotageakt einer noch nicht identifizierten Gruppe sorgte dafür, dass die Produktion an Libyens größtem Ölfeld gedrosselt wurde und die Öllieferungen unterbrochen wurden. Dies zeigt, dass die Produktion des OPEC-Mitglieds, trotz der jüngsten Erholungsphase weiterhin auf wackeligen Beinen steht.

Neue bullishe Impulse kamen auch wieder einmal aus der Straße von Hormus, wo der Iran am Freitag einen britischen Tanker blockierte. Ein weiteres Schiff war zunächst ebenfalls festgehalten worden, könnte seine Fahrt jedoch wenig später fortsetzen. Somit dürften die Marktteilnehmer die Situation genauestens im Auge behalten und zunächst einmal eine geopolitische Riskoprämie auf die Preise aufschlagen.

In den USA ging unterdessen die Bohraktivität in der vergangenen Woche erneut zurück. Laut dem wöchentlichen Bericht von Baker Hughes nahm die Anzahl der aktiven Ölbohranlagen in den USA die dritte Woche in Folge ab. Dies deutet darauf hin, dass die Investoren weiterhin zur Zurückhaltung tendieren, wenn es um die Suche nach neuen Quellen geht

Daher deuten sich für das Inland aktuell rechnerisch leichte Aufwärtspotenziale an.

Fundamental: neutral bis bullish             Chartanalyse: neutral


19. Juli 2019

Rohöl/Barrel: Brent : 62.88 $ Crude (WTI): 55.87 $ Gasoil 578.00 $ pro Tonne

Dollar: 0.9840 Rheinfracht: 37.50 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

US-Navy zerstört iranische Drohne - IEA senkt Prognose zum Nachfragewachstum

Laut IEA Chef hat die IEA ihre Prognose zum Ölnachfragewachstum 2019 gesenkt.

Neue Meldungen zur Situation in der Straße von Hormus sorgten am Donnerstagabend erneut für bullishe Impulse. US-Präsident Donald Trump verkündete, das US-Navy Schiff USS Boxer habe eine iranische Drohne „zerstört“, die sich dem Schiff zu stark genähert und die Sicherheit der USS Boxer und ihrer Crew gefährdet habe. Die USS Boxer soll sich in internationalen Gewässern befunden haben. Der Iran will seinerseits nichts gewusst haben.

Die Zerstörung der iranischen Drohne zeigt, dass die geopolitischen Spannungen zwischen dem Westen und dem Iran nicht nachlassen.

Die Abwärtskorrektur der IEA-Erwartungen zum Ölnachfragewachstum 2019 steht dem bullishen Einfluss der jüngsten Meldungen zum USA/Iran-Konflikt jedoch entgegen, weshalb die Situation weiterhin neutral bleibt.

In den Morgenstunden zogen die Ölfutures an ICE und NYMEX nochmal leicht an, blieben jedoch größtenteils unter den Niveaus von Donnerstagmittag. Demnach deuten sich für das Inland aktuell leichte Abwärtspotenziale an.

Fundamental: neutral                Chartanalyse: neutral


18. Juli 2019

Rohöl/Barrel: Brent : 63.75 $ Crude (WTI): 56.72 $ Gasoil 581.25 $ pro Tonne

Dollar: 0.9854 Rheinfracht: 37.50 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

Erneuter Kursrutsch nach DOE - Möglichkeit für Short-Coverings vor dem Wochenende

Mitten in der US Sommersaison, wenn die Ölnachfrage in den USA eigentlich am höchsten sein sollte, zeigen die DOE Bestandsdaten eine deutliche Schwäche. Die Vorräte an Destillaten, aber vor allem auch bei Benzin, sind erheblich gestiegen, während die Gesamtnachfrage gesunken ist.

Eigentlich hatte der Markt mit deutlichen Abbauten bei den Rohölbeständen gerechnet, da Hurrikan Barry zu Einschränkungen bei der Ölförderung im Golf von Mexiko geführt hatte. Sowohl bei den Rohölbeständen als auch bei der Rohölförderung war der Effekt des Hurrikans spürbar, doch am Ende war dieser vergleichsweise gering.

Fundamental schätzen wir die Marktlage damit aktuell wieder neutral ein. In den Morgenstunden gibt es eine leichte Gegenreaktion auf die gestrigen Kursverluste an den Ölbörsen, die nach einer solch späten Abwärtsbewegung in den Abendstunden nicht ungewöhnlich ist. Da die Preise aber noch immer deutlich unterhalb der Werte von gestern Vormittag und Mittag liegen, deuten sich für das Inland aktuell weiter Abwärtspotenziale an.

Fundamental: neutral                Chartanalyse: neutral


17. Juli 2019

Rohöl/Barrel: Brent : 64.56 $ Crude (WTI): 57.69 $ Gasoil 582.50 $ pro Tonne

Dollar: 0.9875 Rheinfracht: 37.50 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

Ölfutures nach Kommentaren von Trump und Pompeo weicher

Der Fokus der Marktteilnehmer ging am gestrigen Dienstag langsam wieder auf andere Faktoren über, nachdem er zuvor noch auf Sturm Barry gelegen hatte, der Ende letzter Woche über die US-Golfregion hinweggefegt war.

Während die gestern veröffentlichten Daten zur Industrieproduktion der USA die Erwartungen übertrafen und damit auch Hoffnung auf ein stärkeres Ölnachfragewachstum machten, erhielten diese Hoffnungen durch Kommentare des US-Präsidenten am Dienstagabend gleich einen Dämpfer. Das gestrige Meeting im Weißen Haus lieferte auch in anderer Hinsicht Impulse für die Ölbörsen. So gab US-Außenminister Mike Pompeo an, der Iran habe seine Bereitschaft für Gespräche signalisiert, um die Spannungen zwischen den USA und Iran zu reduzieren.

In den frühen Morgenstunden blieben die Ölpreise an ICE und NYMEX im Bereich der Tiefs von gestern Abend. Der Euro/Dollar-Kurs konnte sich ebenfalls kaum von den Tiefs von Dienstag lösen. Bei den Inlandspreisen ist heute Morgen erneut mit deutlichen Preisnachlässen im Vergleich zu gestern zu rechnen.

Fundamental: neutral bis bearish                      Chartanalyse: bearish


16. Juli 2019

Rohöl/Barrel: Brent : 66.48 $ Crude (WTI): 59.51 $ Gasoil 596.50 $ pro Tonne

Dollar: 0.9851 Rheinfracht: 37.80 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

Futures starten nach Barry weich in die neue Woche

Hurrikan Barry ist mittlerweile ins Landesinnere gezogen und hat sich dort weitestgehend aufgelöst. Die Niederschläge an der Golfküste waren zwar heftig, allerdings nicht so schlimm wie befürchtet. Die US Ölförderanlagen im Golf von Mexiko werden bereits wieder hochgefahren, wobei die Produktionssteigerung gestern noch gering war.

Der Iran ist seiner Seits weiter nur zu Gesprächen bereit, wenn die USA die seit November letzten Jahres eingeführten Sanktionen zurücknehmen, während US-Präsident Trump diese aufrechterhalten will, bis der Iran einem neuen Abkommen über das Nuklear- und Raketenprogramm zustimmt. Eine Einigung scheint in dieser Sache wenig wahrscheinlich, sodass die Spannungen den Markt noch eine Weile begleiten werden.

In den Morgenstunden erholen sich die Ölpreise leicht und kommen von den späten Tiefs gestern Nacht zurück. Dabei bleibt vor allem Gasoil jedoch noch deutlich unter den Niveaus von gestern Vormittag und Mittag. Bei den Inlandspreisen ist heute Morgen mit deutlichen Preisnachlässen im Vergleich zu gestern zu rechnen.

Fundamental: neutral             Chartanalyse: neutral bis bearish


12. Juli 2019

Rohöl/Barrel: Brent : 67.02 $ Crude (WTI): 60.61 $ Gasoil 607.50 $ pro Tonne

Dollar: 0.9892 Rheinfracht: 37.80 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

Sturm und Iran bleiben stützend – OPEC sieht starke Überversorgung in 2020

Der US Präsident hat neue umfangreiche Sanktionen gegen den Iran angekündigt, nachdem Teheran schon zwei wesentliche Punkte des Atomdeals verletzt und versucht hatte einen britischen Öltanker zu kapern.

Eine direkte militärische Eskalation mit dem Iran wird von den Marktteilnehmern zwar als unwahrscheinlich angesehen, ganz auszuschließen ist dies jedoch nicht.

Der Bericht der OPEC ist damit kurzfristig leicht stützend, da er eine knappe Marktlage für 2019 zeigt, langfristig ist er aber ein Warnsignal. Die Kürzungen des Kartells reichen bei Weitem nicht aus, um eine Überversorgung in 2020 zu verhindern.

Besonderes Augenmerk liegt weiter auf Tropensturm Barry, der sich weiter langsam entlang der US Golfküste Richtung Westen bewegt. Meteorologen gehen davon aus, dass der Sturm weiter zulegen wird und noch zu einem Hurrikan heraufgestuft wird.

Die Futures bleiben heute Morgen zunächst unter den Niveaus von gestern Vormittag und Mittag. Bei den Inlandspreisen zeichnen sich damit leichte Abwärtspotenziale im Vergleich zu gestern ab.

Fundamental: neutral/ bullish                Chartanalyse: neutral


11. Juli 2019

Rohöl/Barrel: Brent : 67.04 $ Crude (WTI): 60.50 $ Gasoil 607.25 $ pro Tonne

Dollar: 0.9861 Rheinfracht: 37.80 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

Hurrikan, DOE und Iran stützen – Ölpreis auf höchstem Niveau seit Mai

Der Sturm im Golf von Mexiko hat nun zur Evakuierung mehrerer Ölplattformen in der Region geführt. Schon heute könnte es zu einem Tropensturm und am Freitag sogar zu einem Hurrikan heraufgestuft werden.

Im Bereich der Straße von Hormus soll der Iran versucht haben einen britischen Öltanker in internationalen Gewässern unter Kontrolle zu bringen. Der Iran hatte mit einer solchen Vergeltungsmaßnahme gedroht, nachdem britische Spezialeinheiten einen Öltanker bei Gibraltar festgesetzt haben.

Die US Ölbestandsdaten des DOE von gestern fielen ebenfalls bullish aus.

Im Falle der Druzhba Pipeline gibt es unterdessen Entwarnung. Die PCK Raffinerie in Schwedt hatte die Abnahme des Rohöl nur für einen Tag ausgesetzt. Allerdings gibt es auf polnischer Seite vom Pipelinebetreiber PERN bedenken, dass Lieferungen wegen erneuter Verunreinigungen mit organischen Chlor eingestellt werden könnten. Die Futures an ICE und NYMEX bleiben fundamental bullish einzustufenden.

Bei den Inlandspreisen ist zum aktuellen Stand daher mit starken Preissteigerungen zu gestern zu rechnen.

Fundamental: bullish                Chartanalyse: neutral bis bullish


10. Juli 2019

Rohöl/Barrel: Brent : 64.80 $ Crude (WTI): 58.65 $ Gasoil 583.00 $ pro Tonne

Dollar: 0.9929 Rheinfracht: 37.80 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

API, Sturm im Golf von Mexiko, Iran und Produktionsrückgang in Russland stützen Ölpreise

Die EIA hat im Monatsreport die Nachfrageerwartung für das laufende und das kommende Jahr nach unten korrigiert. Begründet wird dies mit der zunehmenden Unsicherheit und den zunehmend schwachen globalen Wirtschaftsdaten.

Russlands Ölförderung hat offenbar bereits abgenommen. Die Verunreinigung der Pipeline Ende April und Mai, hatte die russischen Lieferungen und damit die Verfügbarkeiten an mehreren Raffinerien in Europa reduziert.

In Sachen Spannungen mit Iran hat Teheran erneut für Unsicherheit gesorgt. Auch die Sturmformation im Osten des Golfs von Mexiko muss weiter beobachtet werden. Noch hat sich kein Tropensturm entwickelt, dies kann sich jedoch jederzeit ändern.

Alles in allem stützt die Kombination aus bullishen API Zahlen, dem sich zusammenbrauenden Sturm im Golf von Mexiko, die Drohungen des Irans sowie die gesunkene Rohölförderung Russlands.

Die Futures an ICE und NYMEX bleiben daher fest und haben die Vortageshochs auch schon überschritten, sodass sich bei den Inlandspreisen heute Morgen deutliche Preissteigerungen zu gestern andeuten.

Fundamental: neutral bis bullish             Chartanalyse: neutral bis bullish


09. Juli 2019

Rohöl/Barrel: Brent : 63.93 $ Crude (WTI): 57.44 $ Gasoil 574.50 $ pro Tonne

Dollar: 0.9943 Rheinfracht: 37.80 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

Schwache Ölnachfrage dominiert Iran-Sorgen – Möglicher Tropensturm im Golf von Mexiko

Iran und die USA bleiben weiter auf Konfrontationskurs. Während die USA den Iran nun wieder mindestens so stark sanktioniert, wie in der Zeit vor dem Atomabkommen aus 2015, beginnt der Iran die Grenzen des Deals zu überschreiten. Die Gefahr besteht, dass bei einer weiteren Zuspitzung irgendwann nur noch militärische Maßnahmen als Antwort übrigbleiben.

In der Nordsee gibt es in dieser Woche eine kleinere Störung an der Forties Pipeline, deren Durchsatz wegen Reparaturarbeiten vorübergehend gedrosselt werden muss. Die Arbeiten sollen allerdings noch vor Ende der Woche abgeschlossen sein, sodass keine Engpässe erwartet werden. Unterdessen ist im Golf von Mexiko ein Sturmgebiet im Auge zu behalten, dass sich zu einen Tropensturm entwickeln könnte.

Während die Produkt-Futures im Bereich der späten Tagestiefs von gestern in den Tag starten, verlor der Euro/Dollar-Kurs nicht mehr nennenswert an Boden. Bei den Inlandspreisen deuten sich damit Abwärtspotenziale im Vergleich zu den Niveaus von gestern an.

Fundamental: neutral                Chartanalyse: neutral


08. Juli 2019

Rohöl/Barrel: Brent : 64.26 $ Crude (WTI): 57.53 $ Gasoil 577.75 $ pro Tonne

Dollar: 0.9901 Rheinfracht: 36.20 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

Ölpreise zum Wochenauftakt fester – Erneut Probleme mit Druzhba Pipeline

Die Risikoprämie für die angespannte Lage im Nahen Osten bleibt weiter hoch. Versicherungsprämien sind deutlich gestiegen und auch die Reedereien schicken ihre Öltanker weniger häufig und nur mit deutlichen Preisaufschlägen in die Region. Die Festsetzung eines iranischen Tankers in Gibraltar, durch britische Spezialeinheiten am Freitag, hat nicht gerade zur Entspannung der Lage beigetragen.

Unterdessen gibt es bei den Rohöllieferungen über die Druzhba Pipeline aus Russland offenbar erneut Probleme. Die fundamentale Konstellation bleibt für uns heute Morgen erst einmal neutral einzustufen. Die Spannungen mit dem Iran sind nicht wirklich neu. So lange starke Reaktionen auf die Überschreitungen der Limits des Atomabkommens ausbleiben und sich auch keine weitere militärische Eskalation in der Region ergibt, dürfte sich die bullishe Wirkung in Grenzen halten. Da die Futures an der ICE im Bereich der Freitagshochs bleiben und der Euro/Dollar-Kurs an Boden verloren hat, deuten sich bei den Inlandspreisen für heute Vormittag zunächst deutliche Aufwärtspotenziale an.

Fundamental: neutral                Chartanalyse: neutral bis bullish


05. Juli 2019

Rohöl/Barrel: Brent : 63.31 $ Crude (WTI): 56.79 $ Gasoil 573.25 $ pro Tonne

Dollar: 0.9857 Rheinfracht: 36.20 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

Futures nach US Feiertag kaum verändert – Iranischer Öltanker festgesetzt

Nachdem die OPEC+ Gruppe ihre Entscheidung getroffen hat, wie man das Ölangebot künftig gestalten wird, konzentriert man sich nun wieder vermehrt auf die Ölnachfrage.

Die USA hatten zuletzt wieder Sanktionen gegen die EU angekündigt, sodass weitere Strafzölle der USA drohen, die das Ölnachfragewachstum negativ beeinflussen würden. Das größte Aufwärtsrisiko für die Preise an den Börsen sind nun die geopolitischen Spannungen im Iran und Libyen.

Am gestrigen Abend wurde bei Gibraltar von britishen Marines ein iranischer Öltanker festgesetzt, der Rohöl an Syrien liefern wollte und damit gegen EU Sanktionen verstößt. Dies hat für heftige Kritik aus Teheran gesorgt und die Spannungen wieder angeheizt. Der Markt reagierte bisher aber nicht und sieht wohl kein gesteigertes Risiko.

In den Morgenstunden bleiben die Futures an ICE und NYMEX zunächst in einer engen Spanne, unterhalb der Niveaus von gestern Mittag und Nachmittag. Es deuten sich bei den Inlandspreisen momentan leichte Abschläge für den heutigen Vormittag an.

Fundamental: neutral                Chartanalyse: neutral

04. Juli 2019

Rohöl/Barrel: Brent : 63.28 $ Crude (WTI): 56.81 $ Gasoil 572.75 $ pro Tonne

Dollar: 0.9862 Rheinfracht: 36.20 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

OPEC Kürzungen nicht ausreichend - Physische Versorgungslage wieder besser

Nach einer OPEC Entscheidung über die Produktionsmengen, wie am Dienstag, steht der Markt in der Regel noch eine Zeit im Bann dieses Beschlusses. Doch die länger als erwartete Produktionskürzung der OPEC+ Länder hat ihre bullishe Wirkung verfehlt.

Der Markt ist mittlerweile deutlich weicher geworden, denn auch die physische Knappheit bei Brent, die im Frühjahr stark ausgeprägt war, hat sich nun wieder zurückgebildet. Vor allem am Golf von Mexiko ist dies spürbar.

Die Abbauten bei den US Rohölbeständen von gestern haben es nicht geschafft die bullishen Zahlen des API und der Erwartungen zu bestätigen. Nachdem das OPEC Meeting nun vorbei ist, befindet sich der Markt nun in einem Spannungsfeld, bei dem kurzfristig mit einer Erholung der Nachfrage zu rechnen ist.In den Morgenstunden haben die Ölpreise einen Teil der gestrigen Kursgewinne eingebüßt und starten unterhalb der späten Vortageshochs. Bei den Inlandspreisen zu gestern ist daher nur mit kleineren Veränderungen zu rechnen.

Fundamental: neutral                Chartanalyse: neutral


03. Juli 2019

Rohöl/Barrel: Brent : 62.50 $ Crude (WTI): 56.38 $ Gasoil 572.50 $ pro Tonne

Dollar: 0.9855 Rheinfracht: 36.20 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

Bearishe Reaktion auf OPEC+ Entscheidung – US Ölbestände deutlich gesunken

Der Markt zeigte mit seinen massiven Kursverlusten an ICE und NYMEX gestern die bearishste Reaktion auf eine OPEC Entscheidung seit dem Treffen 2014. Damals deutete sich eine starke Überversorgung an, mit der die OPEC die US Konkurrenz aus dem Markt drängen wollte.

Nun ist die Reaktion ähnlich, obwohl das Kartell die Produktionskürzungen mit 9 Monaten für einen ungewöhnlich langen Zeitraum beschloss. Die jetzige Entscheidung hat damit offenbar einige Marktteilnehmer enttäuscht, auch wenn sie dafür sorgen dürfte, dass die Versorgungslage in der zweiten Jahreshälfte knapper ausfallen könnte.

Unterdessen ist es Venezuela offenbar gelungen die US Sanktionen gegen die heimische Ölindustrie auszukontern. Bei den US Ölbestandsdaten des API zeigen sich deutliche Abbauten in den drei wichtigen Kategorien Rohöl, Destillate und Benzin.

Die Ölpreise an ICE und NYMEX bleiben in den Morgenstunden auf niedrigem Niveau im Bereich der Vortagestiefs. Damit zeichnen sich bei den Inlandspreisen für den Vormittag nun starke Preisnachlässe ab.

Fundamental: neutral                Chartanalyse: neutral


02. Juli 2019

Rohöl/Barrel: Brent : 65.08 $ Crude (WTI): 59.02 $ Gasoil 592.00 $ pro Tonne

Dollar: 0.9866 Rheinfracht: 35.75 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

OPEC verlängert Produktionskürzungen – Futures geben nach

Die Verlängerung der Produktionskürzungen um 9 Monate bis Ende März ist eher unüblich, da die regulären Meetings der OPEC normaler Weise zwischen Ende November und Ende Dezember oder zwischen Ende Mai und Ende Juni stattfinden.

Einige Analysten sehen in der Entscheidung der OPEC, die Produktionsquoten unverändert zu belassen. Generell sollen sich die beteiligten Länder strikter an die Vorgaben halten.

Ein starkes Signal geht vom OPEC Meeting also nicht aus. Das Ergebnis ist sicherlich bullish zu sehen, doch bleibt die Frage, wie es umgesetzt wird und ob damit die Ölförderung eventuell sogar leicht zunimmt. Die Futures verpassten es den Beschluss mit einer Aufwärtsbewegung zu quittieren, was ein Zeichen für erhebliche Zweifel am Markt gesehen werden kann.

Nach den späten Gewinnmitnahmen von gestern Abend, starten die Ölpreise an ICE und NYMEX unterhalb der Vortagesniveaus. Unterm Strich überwiegen die Preisnachlässe an den Ölbörsen, womit sich bei den Inlandspreisen klare Preissenkungen zu gestern abzeichnen.

Fundamental: neutral bis bullish             Chartanalyse: neutral


01. Juli 2019

Rohöl/Barrel: Brent : 66.35 $ Crude (WTI): 59.87 $ Gasoil 601.75 $ pro Tonne

Dollar: 0.9827 Rheinfracht: 34.40 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

Preissprung nach Einigung der OPEC+ Gruppe und Waffenstillstand im Handelsstreit

Am Wochenende haben sich China und USA auf einen Waffenstillstand beim Handelsstreit zwischen beiden Länder geeinigt. Der erhoffte Durchbruch – ein umfassender Deal – blieb aus. Die Verhandlungen sollen neu gestartet werden, nachdem sich diese zuletzt festgefahren hatten.

Am Rande des G-20 Gipfels gab es auch in Sachen Produktionsabkommen der OPEC+ Gruppe eine Einigung zwischen Saudi-Arabien und Russland. So befürworte man eine Verlängerung der Produktionskürzungen um 9 Monate, also bis Ende März 2020, und nicht nur um ein halbes Jahr, wie es in der Regel üblich ist.

Marktteilnehmer hatten sowohl den Minimalkonsens zwischen Russland und China, sowie die Verlängerung der OPEC+ Kürzungen vorher erwartet, auch wenn die Unsicherheiten in der letzten Woche in beiden Feldern noch größer war. Dennoch wirken sich beide Aspekte bullish auf die Ölpreise aus und stützen diese nach der überraschenden Abwärtsbewegung vom späten Freitag.

Die Freitagshochs wurden deutlich überschritten, sodass sich damit nun deutliche Preissteigerungen für das Inland ankündigen.

Fundamental: neutral bis bullish             Chartanalyse: neutral bis bullish