AVIA Vereinigung Schweiz

30.08.2013

 

Rohöl/Barrel:  Brent : 114.70 Crude (WTI): 107.76 $ Gasoil: 971.25 $ pro Tonne

Dollar: 0.9316 Rheinfracht: 29.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Das britische Parlament bremst Cameron und spricht sich gegen Militäreinsatz in Syrien aus. Die USA und Frankreich werden sich deshalb gut überlegen müssen, was SIE tun. Obama tut sich so oder so schwer mit dem Entscheid und es wird angenommen, dass ein solcher nicht erfolgt, bevor die Auswertung der Inspektoren, welche die Giftgassituation untersucht haben, ihre Berichte vorlegen. Was kann das für die Ölnotierungen heissen: Die Lage bleibt angespannt, die „Kriegsprämien“ werden eingepriced bleiben. Die Spekulanten werden sich voraussichtlich – vor allem wegen dem langen Weekend – zurückhaltend verhalten, um nicht in unkalkulierbare Risiken zu laufen. Gasoilnotierung ist „verdammt“ nahe bei der magischen Grenze von 1000 $ pro Tonne.

 

Es bleibt zu hoffen, dass nun auch die USA und Frankreich sich für ein Nichteingreifen in Syrien entscheiden und dass der Diplomatie doch nochmals eine Chance gegeben wird. Allerdings muss schon mehr passieren als bisher, wenn man eine Verbesserung der Lage – vor allem für die Zivilbevölkerung, welche laut dem Bericht des Roten Kreuzes mehr leidet als bekannt ist – erreichen will. Aber wie? Das bleibt hier die Fragen.

 

29.08.2013

 

Rohöl/Barrel:  Brent : 115.85 Crude (WTI): 109.46 $ Gasoil: 973.25 $ pro Tonne

Dollar: 0.9233 Rheinfracht: 29.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Die Lage um Syrien und eine eventuell (kurze ?) militärische  Intervention steht weiterhin im Fokus und lässt die Märkte auf hohem Niveau seitwärts laufen / konsolidieren.  Die „Kriegsprämien“ scheinen eingepriced zu sein.  Die  deutlich bearishen DOE Zahlen aus den USA von gestern Nachmittag  (deutlicher Zuwachs bei Rohöl, fast ausgeglichen bei Benzin und den Destillaten) wurden von den Marktteilnehmern kaum wahrgenommen. Und weitere Lieferausfälle aus Libyen helfen auch nicht unbedingt zu besseren Preisen. So werden wir in der Schweiz heute voraussichtlich gleich hohe Preise haben wie gestern früh. Markteinschätzung: Charttechnisch neutral. Fundamental neutral bis bullish.  

 

Im Zusammenhang mit Syrien sei die Frage erlaubt, was denn –sollte man Assad ausschalten – nach ihm kommen würde. Überall in den Ländern des arabischen Frühlings, wo die Tyrannen gestürzt, vertrieben oder umgebracht wurden, hat sich die Lage nur kurzfristig entspannt und die Unruhen sind kurz darnach wieder – zum Teil sehr heftig – ausgebrochen (Tunesien, Libyen, Ägypten etc). Es zeigt klar auf, dass es nicht damit getan ist, die Despoten auszuschalten, sondern dass die Demokratieprozesse sehr langfristig sind und die Basis dazu auch stimmen muss. Und das ist in den arabischen Ländern bei Weitem nicht der Fall. Das entschuldigt aber keineswegs das Verhalten und Handeln von Assad.

 

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28.08.2013

 

Rohöl/Barrel:  Brent : 116.92 Crude (WTI): 111.89 $ Gasoil: 977.50 $ pro Tonne

Dollar: 0.9187 Rheinfracht: 30.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Ein militärsicher (Luft) Angriff auf Syrien – ohne Einverständnis des UN Sicherheitsrates – wird immer wahrscheinlicher. Putin warnt vor den möglichen, katastrophalen Folgen für die ganze Region. Das treibt die Ölnotierung auf neue Hochs (gestern in kurzes Zeit um knapp PLUS 4 %). Zudem ist die vor kurzem von Goldman Sachs prognostizierte Marke im Brent (115 $) heute früh geknackt worden und handelt gerade derzeit bei knapp unter 117 $. Sie sehen, da hat sich einer, der den Krieg offenbar schon vorausgesehen hat, eine goldene Nase verdient. So haben auch die Spekulanten die Longpositionen in Brent deutlich aufgebaut, d.h. auch sie haben auf steigende Preise gewettet  (darum auch der Sprung in kurzer Zeit auf über 115 $). So läuft das.

Preiserwartungen für heute in der Schweiz – ca. CHF 3.00 / 100 lt gegenüber gestern.

 

 

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27.08.2013

 

Rohöl/Barrel:  Brent : 110.96 Crude (WTI): 106.18 $ Gasoil: 939.75 $ pro Tonne

Dollar: 0.9206 Rheinfracht: 30.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Im Moment scheint der Spielraum nach oben etwas ausgereizt zu sein, obwohl der Syrienkonflikt weiterhin einen stützenden, zum Teil bullishen  Faktor darstellt. Der Konflikt in Ägypten ist – mindestens für die Spekulanten – etwas in den Hintergrund gerückt. Entscheidende Unterstützungsmarken haben dem Druck, trotz enttäuschenden US Wirtschaftsdaten standgehalten. Handelsschluss knapp unter Eröffnungsniveau.

 

Sie können sich jederzeit selbst über folgenden Link über die Entwicklung eines Tiefdruckgebietes zum Tropensturm bzw. Hurrikan informieren.

http://hurricane.accuweather.com/hurricane/atlantic/basin.asp?partner=forecastfox

 

Bitte beachten Sie bei Ihren Beschaffungsüberlegungen bereits heute, dass auf Heizöl und Gas per 1.1.2014 eine weitere Tranche CO2 Aufschlag erfolgen wird (massgebend ist das Liefer-, nicht das Bestelldatum). Beim Heizöl wird das einen Betrag von CHF 6.50  per 100 lt bedeuten. Als vor zwei Jahren der erste Aufschlag erfolgte, lief der gesamte Ölhandel mit den Logistik am Anschlag.

 

26.08.2013

 

Rohöl/Barrel:  Brent : 111.25 Crude (WTI): 106.85 $ Gasoil: 944.00 $ pro Tonne

Dollar: 0.9223 Rheinfracht: 30.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Die vorerst seitwärtsrtendierenden Börsenbewegungen liefen zum Wochenabschluss noch zur Hochform auf und sorgten sogar für neue Höchstmarken, welche wir seit 1.  April 2013 im Rohöl Brent bzw. seit 27. Februar 2013 im Gasoil nicht mehr gesehen haben. Geht es im Brent nun  doch in die von Goldman Sachs prognostizierte Richtung auf 115 $ pro Barrell zu (wären dann ca. PLUS CHF 3.00 pro 100 lt –je nach Dollar/Facht und Raffinerieprämien). Die Experten der UNO dürfen nun die angeblichen Giftgasangriffe letzter Woche untersuchen. Und.. wenn diese nachgewiesen werden.. wer hat Gift eingesetzt? Assad oder die Rebellen? Und was passiert dann? Man rasselt zwar von Seite des Westens mit den Säbeln und es werden (Kriegs) Schiffe in die Region entsandt. Aber viel wird da (vermutlich) nicht passieren, ausser, dass es die Ölpreise weiter in die Höhe treiben könnte. Und wie gefährlich könnte allenfalls der Tropensturm "Fernand" für die mexikanischen Öleinrichtungen werden?

 

 

Sie können sich jederzeit selbst über folgenden Link über die Entwicklung eines Tiefdruckgebietes zum Tropensturm bzw. Hurrikan informieren.

 

http://hurricane.accuweather.com/hurricane/atlantic/basin.asp?partner=forecastfox

 

 

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23.08.2013

 

Das schreibt uns heute ein Kunde zum Thema Währung /Prognosen /Börsenmechanismen /Macht... Bei aller Ernsthaftigkeit des Themas mit ein paar Passagen, die einem zum Schmunzeln bringen....

 

Danke für die Zustellung der Wechselkursprognosen, welches ich intensiv studiert habe. Die Prognosen der verschiedenen Banker sind divergierend. Fast wie bei den Muotathaler Wetterschmökern. Wenn jeder in eine Richtung geht, hat meist einer recht, sofern die Ameisen dann auch laut schnarchen, wenn der Vollmond sich in der Wasseroberfläche spiegelt und die Forellen bergwärts springen.........

 

Ich komme langsam zum Schluss, dass die Währungen zwar ein wichtiger Hebelfaktor im Endeffekt sind, doch sind die Rohrstoffmärkte von einer kleinen "Gilde" manipuliert bzw. bestens so kontrolliert , dass sie die Preisentwicklung jederzeit steuern können und wir eigentlich noch die kleinen Laufkunden sind die dann gnädigst noch am Markt partizipieren können. Mir ist nur noch nicht klar ob die Herren am Steuerpult im Vatikan, Israel oder USA sitzen..

 

Jedenfalls leider nicht in Glarus, Rüti oder Schwammedingen!  Ich denke, der Ohnmacht der unerklärlichen Preisbildung könnte man nur beikommen, wenn man Teil des zentralen Räderwerkes wäre. Ansonsten bleiben wir Planeten im Dienste der zentralen Steuerung die wir nicht begriffen haben. Ein philosophisches Thema mit einer Prise Gaunertum des 20. und 21. Jahrhunderts. (siehe Goldpreisentwicklung der letzten 5 Jahre..)

 

Der Dollar ist fundamental überbewertet nur will das niemand wahr haben im lauten Lärm der Druckerpressen....ein mögliches Szenario könnte doch auch sein, immer das Gegenteil der  Empfehlung der Finanzhaie zu praktizieren, wäre spannend wie gut die Reise auch sein könnte....

 

Merci für die immerwährend gute Betreuung und das konstruktive Aufzeichnen von möglichen Wegen.

 

 

 

Rohöl/Barrel:  Brent : 110.25 Crude (WTI): 105.12 $ Gasoil: 939.00 $ pro Tonne

Dollar: 0.9252 Rheinfracht: 29.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Gestiegener Nachfrage nach Öl in den USA und Wirtschaftsdaten lassen die Notierungen auf hohem Niveau konsolidieren. Die avisierte Wiedereröffnung einiger Exporthäfen in Libyen nimmt etwas Druck von den Märkten. Man geht davon aus, dass die OPEC Exporte bis Mitte September etwas fallen werden. Könnte – wenn Nachfrage anhält – doch wieder eher steigende Preise nach sich ziehen. Marktaussichten im Moment – fundamental und charttechnisch -„neutral“. Wir verabschieden uns von einer äusserst spannenden Ölwoche, mit der Gewissheit, dass auch die Nächste alles andere als langweilig werden wird.

 

22.08.2013

 

Rohöl/Barrel:  Brent : 109.50 Crude (WTI): 103.76 $ Gasoil: 936.50 $ pro Tonne

Dollar: 0.9238 Rheinfracht: 29.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Die Feilassung Mubaraks dürfte wohl kaum zur Entspannung in Ägypten (und der Ölnotierungen)  beitragen. Im Gegenteil. Die Reaktion der Ölmärkte nach der Publikation der leicht bullishen DOE Lagerzahlen hielt sich in Grenzen. Der Markt erholte sich nach einem vorübergehenden Durchhänger (Notierungen prallten an der zweiten Unterstützung - grüne LInie bereis ab) im Abendhandel wieder und schloss leicht unter Eröffnung. Rohöl Brent konnte sich  knapp unter 110 $ halten, während die Sorte Crude weiter an Boden verlor. Wohl wegen der Goldman Sachs Prognose bei 115 $ im Brent. Sollte diese übrigens eintreffen, würde das, bei unveränderten Werten von Fracht, Produkteprämien und Doller in der Schweiz einen Mehrpreis von ca. 3.50 bis 4.00/100 lt ausmachen. Das FOMC Sitzungsprotokoll aus den USA brachte keine bahnbrechenden Erkenntnisse, sodass daraus keine neue Ölrichtung auszumachen ist. Markteinschätzung weiterhin neutral bis bullish.

Heute steht die Publikation diverser, wichtiger Wirtschaftszahlen aus der EU, USA und China an. Möglicherweise gibt das neue Impulse.

 

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21.08.2013

 

Rohöl/Barrel:  Brent : 109.70 Crude (WTI): 104.79 $ Gasoil: 937.50 $ pro Tonne

Dollar: 0.9182 Rheinfracht: 28.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Das Kratzen an der 110 $ Marke im Rohöl Brent war nicht nachhaltig genug. Schluss knapp unter 110 $. Die Notierungen laufen, nach eher Seitwärtsentwicklung, am Abend nochmals zur Hochform auf. Crude Rohöl verliert deutlich. Da wirkt  wohl die Prognose von Goldman Sachs nach (sieht Brent kurzfristig bei 115 $). Also steigen – vor allem Spekulanten – im Crude aus und engagieren sich in Brent. So könnte die Rechnung von Goldman Sachs doch aufgehen. Die nächtlichen API Zahlen sind eher bullish, müssen aber heute von DOE bestätigt werden. Auch die FED Beschlüsse könnten dem Markt heute im Abendhandel neue Impulse geben. Der gestrige Tage im Schnelldurchlauf.

 

  • Ölfutures mit neuen Tageshochs – Fundamentals aus Libyen und Ägypten stützen
  • Abwärtspotential wird im frühen Morgenhandel getestet. Wichtige Widerstände halten.
  • In Libyen sind die Exporte derzeit schwierig wegen Ausschreitungen an den  Verladehäfen = preistreibend
  • Frachten ziehen kontinuierlich an (sinkende Pegel auf dem Rhein)
  • Abwärtspotential scheint ausgereizt zu sein
  • Dollar zu CHF fällt von 0.9250 auf 0.9175 (Schlussnotierungen)

 

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20.08.2013

 

Rohöl/Barrel:  Brent : 109.54 Crude (WTI): 106.76 $ Gasoil: 935.00 $ pro Tonne

Dollar: 0.9235 Rheinfracht: 23.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Wird an den Rohölbörsen von den Spekulanten nur noch gezockt? Die Casinokugel rollt von einem Tisch zum anderen. Was hat die Prognose von Goldman Sachs gestern ausgelöst?  Auch die Wechselkurse und die entsprechenden Prognosen sollte man längerfristig nicht ausser Acht lassen. Sie können ganz schön ins Geld gehen. Die Unruhen in Ägypten – dort wurde letzte Nacht der Chef der Muslimbrüder verhaftet und es wäre keine Überraschung, wenn Mubarak freikäme-  und all das wird das[nbsp Kampfpotential noch schüren -  schwappen auf die Sinai Halbinsel über.

 

Goldman Sachs (eine der grössten Banken im Rohölhandel – mit eigenen Positionen)  gibt als neue Prognose für Rohöl Brent von 115 $ pro Barrel bekannt. Es ist anzunehmen, dass man sich long bereits mit grossen Mengen an Geld in die bullishe Richtung engagiert hat. Man wettet also auf steigende Preise. Wenn Gurus wie Goldman Sachs solche Prognosen herausgeben, springen spekulativ engagierte Marktteilnehmer zu Hauf auf den Zug auf und es kommt, wie es – wenn viele kaufen – kommen muss: Der Preis steigt. (vielleicht nicht gerade am gleichen Tag) Aber die Rechnung von Goldman Sachs wird mit grösster Wahrscheinlichkeit aufgehen, weil er ja bereits auf Basis von 115 $ verkauft hat. Wenn nun auf ein Produkt eine solche Prognose erscheint, dann gehen Anleger z.B. aus WTI Crude heraus, d.h. verkaufen und engagieren sich in Brent, weil das ja steigen soll. Doch für’s Erste ist die Rechnung von Goldman Sachs gestern (noch) nicht aufgegangen, denn der Barell Brent fiel wieder unter die 110 $ Marke. Das Spiel kann heute von Neuem beginnen.

Mit Angebot und Nachfrage hat das Börsengeschäft seit langem nichts mehr zu tun.

 Die neuesten Wechselkursprognosen und Ihre möglichen Auswirkungen können Sie bei  Ihrem/r Kundenberater/in verlangen. E-Mail genügt.

 

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19.08.2013

 

Rohöl/Barrel:  Brent : 110.31 Crude (WTI): 107.10 $ Gasoil: 940.75 $ pro Tonne

Dollar: 0.9277 Rheinfracht: 23.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Rohöl Brent schaffte den Sprung wieder knapp über die 110 $ Marke. Dieses Niveau muss heute bestätigt werden, damit die Reise weiter aufwärts geht. (Goldman Sachs hat seine Prognose für Brent am Freitag auf 115 $ angehoben und wie es meistens ist, seine Aktivitäten vor der Ankündigung bereits in dieser Richtung getätigt). Bei fast allen Produkten prallten die Notierungen ab Handelsbeginn – im Tagesverlauf sogar mehrmals – von der ersten Unterstützung (grüne Linie im Chart) ab und wurden deutlich wieder ins Plus katapultiert (diverse Widerstände – rote Linen – wurden zügig durchbrochen). Auch in Libyen spitzt sich die Lage zu und zusammen mit den bürgerkriegsähnlichen Unruhen in Ägypten sind das doch starke bullische Aspekt. Der Sturm, welcher am Wochenende über den Golf von Mexiko hinweggezogen ist, hatte keine Schäden an Öleinrichtungen zur Folge.  Wir sind in der Hurrikansaison angekommen

 

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16.08.2013

 

Rohöl/Barrel:  Brent : 109.65 Crude (WTI): 107.35 $ Gasoil: 936.75 $ pro Tonne

Dollar: 0.9278 Rheinfracht: 22.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

„Ohne die Unterstützung der Märkte durch die Gewalt in Ägypten und die Lieferunterbrechungen aus Libyen gäbe es derzeit wenig Grund, Longpositionen aufzubauen“ (auf steigende Preise zu wetten), so die Überlegung diverser, bedeutender Marktteilnehmer. Also wie gestern um 13.30 Uhr (in blau) auf unserer Homepage eingefügt. Am Krieg und an den Unruhen wird immer auch ganz „zünftig“ verdient. Der Chart unten zeigt deutlich die enorme Nervosität des Handels. Die Widerstandsmarken wurden mehrmals getestet und verstärkten die Aufwärtsdynamik. Rohöl Brent konnte den Durchbruch durch die 110 $ Marke vom Mittwoch gestern nicht bestätigen (s/Kommentar von gestern). Die zufriedenstellenden US Wirtschaftsdaten entsprachen mehrheitlich den Erwartungen. Etwas in den Keller fielen gestern allerdings die Aktienindizes. Markteinschätzung weiterhin auf „neutral“.

 

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15.08.2013

 

13.30 Uhr: Die Bilder der blutigen Auseinandersetzungen, welche heute um die Welt gehen, machten auch an den "Börsentüren" bzw. bei den Marktteilnehmern nicht halt. Wie erwähnt, wirken auch die gestrigen, etwas bullishen DOE Lagerzahlen aus den USA nach und das hat zur Folge, dass die Ölnotierungen heute weiter an Boden gewinnen. Aber das ist normal, denn Spekulanten wollen aus solchen Situationen Kapital schlagen und schnelle Gewinne realisieren. Leider gehen die schrecklichen Bilder bzw. das Drama aus Ägypten nur allzuschnell wieder vergessen und die Spekulanten warten auf die nächsten bad news, um dort wieder das Gleiche zu tun. Und die ganze Welt schaut, genau wie in Syrien, einfach zu. Einfach Wahnsinn.

 

Rohöl/Barrel:  Brent : 110.62 Crude (WTI): 107.31 $ Gasoil: 931.00 $ pro Tonne

Dollar: 0.9327 Rheinfracht: 21.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Ausnahmezustand in Ägypten. Friedensnobelpreis- und Hoffnungsträger  El Baradei verlässt aus Protest  seinen Vizepräsidentenposten. In der Übergangsregierung verbleiben mehrheitlich“ Marionetten“ der Armee. Eine politische Lösung der Probleme Ägyptens scheinen so in weite Ferne gerückt zu sein. Man darf nicht vergessen, dass Ägypten für die Öltransitwege weltweit sehr bedeutend ist . Dies und auch andere Unruhen in der Region ( Irak, Bahrain etc.) belasten die Märkte weiterhin.  Rohöl Brent schaffte gestern den Sprung über die psychologische 110 $ Marke. Nachhaltig? Die Bestätigung müsste heute, spätestens Morgen folgen. Die leicht bullishen DOE Lagerzahlen aus den USA von gestern gaben etwas Schub nach oben. Der $ bleibt im Moment fest bei über 0.9300. Markteinschätzung: Neutral.

 

14.08.2013

 

Rohöl/Barrel:  Brent : 109.48 Crude (WTI): 106.56 $ Gasoil: 926.25 $ pro Tonne

Dollar: 0.9352 Rheinfracht: 19.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Wenn Sie die Marktberichte seit 9.8.13 verfolgt haben, so können wir heute zum gestrigen Ölbörsenhandel nur sagen: Ein Bild sagt mehr als 1000  Worte. (und beachten Sie auch die täglichen Eckwerte zu den einzelnen Produkten bzw. zur Währung).

 

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13.08.2013

 

Rohöl/Barrel:  Brent : 109.11 Crude (WTI): 106.26 $ Gasoil: 923.25 $ pro Tonne

Dollar: 0.9267 Rheinfracht: 19.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Gasoil hat sich nun gestern – nach nervösem Handel -  für den Moment deutlich von der 900 $ Marke im Gasoil verabschiedet und auch im $-CHF Verhältnis die 0.9200 Grenze nach oben verlassen.  (s/Marktberichte auf vom 9. und 12.8.13 und Eckwerte oben). Der Grat zwischen Angst vor Versorgungsengpässen bis hin zu Überversorgung ist derzeit gross und das widerspiegelt sich auch in der  Nervosität der Märkte. Jede Meldung wird wie ein Schwamm aufgesogen und für die eigenen Interessen ausgewertet. Markteinschätzung weiterhin „neutral bis bullish“.

 

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12.08.2013

 

Rohöl/Barrel:  Brent : 108.80 Crude (WTI): 106.03 $ Gasoil: 908.25 $ pro Tonne

Dollar: 0.9241 Rheinfracht: 20.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Das Spiel an der psychologischen Marke von 900 $ im Gasoil und $/CH mit 0.9200 wiederholte sich zum Wochenabschluss nochmals fast eins zu eins. (Ausführlicher Bericht siehe Kommentar 9.8.13). Eine neue Richtung lässt sicher daraus allerdings nicht ableiten, denn der wirliche  Durchbruch nach oben scheint noch zu wenig nachhaltig und müsste heute deutlich bestätigt werden. Der Markt wird derzeit wie folgt eingeschätzt: Fundamental neutral, Charttechnisch bullish. Es sind momentan keine wirklich preisrelevante Nachrichten in den Märkten. Doch auch so dürfte diese Woche nicht langweilig werden. Wir wünschen allen, welche heute ihren ersten Arbeitstag nach den Ferien  in Angriff nehmen, wieder einen guten Start. Wir empfehlen Ihnen, den Marktbericht vom 9.8.2013 so oder so gelegentlich zu lesen (Wichtig wegen der CO2 Abgabe auf Heizöl und Gas ab 1.1.2014)

 

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09.08.2013

 

Rohöl/Barrel:  Brent : 107.03 Crude (WTI): 104.04 $ Gasoil: 902.25 $ pro Tonne

Dollar: 0.9198 Rheinfracht: 20.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Gerstern war der Handel geprägt von zwei ganz interessanten Phänomenen:

Die psychologisch wichtige Marke von 900 $ pro Tonne im Gasoil wurde nach unten durchbrochen und mit Interesse haben wir verfolgt, ob dieser Durchbruch nachhaltig sei. Bis Handelschluss gab es eine Erholung bis knapp über 900 $ – heute früh bei 90.2.25. Der „Spuk ist also noch nicht vorbei“ und es bleibt Spielraum für massive Bewegungen in beide Richtungen.  Genau gleich verhielt sich die Währung USD zum CHF. Da ging es um die Marke von 0.9200. Auch diese psychologisch wichtige Marke ist nicht nachhaltig durchbrochen. Die Arbeitslosenzahlen (vor allem aus den USA – aber auch weltweit) beeinflussen mehr und mehr die Finanzmärkte. So auch gestern. Im Markt machen sich erneut Befürchtungen breit, die FED könnte beim nächsten Treffen im September eine Rückführung der Anleihenkäufe beschliessen. Das macht die Marktteilnehmer vorsichtig und unsicher und eine Entwicklung der Notierungen ist derzeit enorm schwierig.  

 

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08.08.2013

 

Rohöl/Barrel:  Brent : 107.55 Crude (WTI): 104.57 $ Gasoil: 903.75 $ pro Tonne

Dollar: 0.9214 Rheinfracht: 20.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Die leicht bearish interpretierten  DOE Zahlen hatten entsprechenden Einfluss auf die Notierungen im gestrigen Abendhandel, doch Brent ging lediglich einen Dollar unter Eröffnungsniveau  aus dem Handel, Eine Einschätzung, wie sich die Preise kurzfristig entwickeln könnten, ist derzeit schwierig. Je nach Einfluss von Fundamentals – man denke nur an die enormen Unruheherde in den erdölproduzierneden Ländern und auch die vor ein paar Tagen erwähnte Hurrikansaison – könnten sehr schnell enorme Preisbewegungen bringen. Derzeit wartet man auf eine neue Richtung. Der generelle Aufwärtstrend – wenn man den Kanal etwas breitflächig auslegt - scheint vermutlich noch nicht gebrochen zu sein.

 

Bitte beachten Sie bei Ihren Beschaffungsüberlegungen bereits heute, dass auf Heizöl und Gas per 1.1.2014 eine weitere Tranche CO2 Aufschlag erfolgen wird (massgebend ist das Liefer-, nicht das Bestelldatum). Beim Heizöl wird das einen Betrag von CHF 6.50  per 100 lt bedeuten. Als vor zwei Jahren der erste Aufschlag erfolgte, lief der gesamte Ölhandel mit den Logistik am Anschlag.

 

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07.08.2013

 

Rohöl/Barrel:  Brent : 107.83 Crude (WTI): 105.25 $ Gasoil: 908.75 $ pro Tonne

Dollar: 0.9258 Rheinfracht: 22.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Die Ölmärkte testeten das Abwärtspotential. Diverse Wirtschaftszahlen (Industrieproduktion) aus Europa und das Handelsdefizit in den USA -  fielen besser als erwartet aus und stützten. Die Interpretation der API Lagerzahlen von letzter Nacht ist nicht einfach und gespannt wartet man auf die DOE Lagerzahlen heute um 16.30. Sollten die doch eher bullishen Zahlen von API bestätigt werden, könnte sich das sehr schnell in Preisaufschlägen zeigen. Die EIA hat ihre Prognosen für 2013 und 2014 weltweit leichten nach unten korrigiert (für die grössten Verbrauchen – USA und China – jedoch etwas angehoben). Irans neue Führung zeigt Bereitschaft zu konstruktiven Atomgesprächen. Aktienindizes mehrheitlich im Minus.

 

06.08.2013

 

Rohöl/Barrel:  Brent : 108.58 Crude (WTI): 106.54 $ Gasoil: 917.25 $ pro Tonne

Dollar: 0.9281Rheinfracht: 23.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Die Märkte schlossen nach nervösem Handel auf Morgenniveau. Der Chart unten zeigt wieder einmal deutlich, welche grosse Schwankungen innerhalb eines Tages – ja innerhalb von ein / zwei Stunden möglich sind. Deshalb sind die Preise der Ölhändler auch immer freibleibend. Eine Kurzzusammenfassung des gestrigen Tages siehe unten. Versorgungsängste sind wieder etwas in den Hintergrund gerückt, aber noch nicht vom Tisch.

 

  • ·         Nach Assads Worten lässt sich das Syrienproblem nur auf dem Schlachtfeld lösen. „gute“ Aussichten
  • ·         Kurz nach Handelsbeginn werden bereits die ersten Widerstände getestet, prallen aber dann vorerst deutlich ab
  • ·         Posititve Einkaufsmanagerindizes aus China (??!!) und Europa stützen dann die Notierungen
  • ·         Positiver ISM Einkaufsmanagerindex aus den USA gibt am frühen Abend nochmals Auftrieb
  • ·         „Vorsichtige“Spekulanten lösen sich zum Teil von den Longpositionen bei WTI und Brent

 

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05.08.2013

 

Rohöl/Barrel:  Brent : 109.27 Crude (WTI): 107.35 $ Gasoil: 926.50 $ pro Tonne

Dollar: 0.9290 Rheinfracht: 23.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Die  Publikation der Arbeitsmarktzahlen aus den USA versetzte den Ölbörsen einen Dämpfer und zeigte auf, dass die Bäume nicht immer gleich in den Himmel wachsen. Die Einbrüche hielten sich allerdings in Grenzen, denn der Anstieg am Mittwoch und Donnerstag war ja wirklich deftig. Uns in der Schweiz verhilft vor allem der schwächere Dolllar zu leicht besseren Preisen heute früh. Die geopolitischen Spannungen sorgen weiterhin für  Unterstützung der Märkte und die Einschätzung reicht von neutral bis bullish.

 

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02.08.2013

 

Rohöl/Barrel:  Brent : 109.84 Crude (WTI): 108.25 $ Gasoil: 932.50 $ pro Tonne

Dollar: 0.9378 Rheinfracht: 23.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Da lässt man sie in London und New York nur einen Tag allein, und schon werden sie übermütig und verfallen in Champagnerlaune. Spass beiseite: Während wir bei herrlichem Wetter unseren Nationalfeiertag begehen, entwickelten sich die Notierungen – inkl. Dollar – explosionsartig nach oben und bescheren uns – je nach Produkt – Mehrpeise von 3 – 5 % im Plus gegenüber Mittwochmorgen. Das heisst – nachdem die Notierungen bereits am Mittwoch im Plus schlossen - dollarbereinigt ca. CHF 3.00 / 100 lt. .  Charts siehe auf unserer Homepage.

 

Sehr zügig wurde ein Widerstand nach dem anderen durchbrochen und das Aufwärtspotential wurde sehr erfolgreich getestet. Die Notierungen gingen – wie schon am Vortag – mit deutlichem Plus aus dem Handel. Bullishe Impulse gab es aufgrund von (diesmal) positiveren Wirtschaftszahlen aus China und den USA und die Mitteilung, dass in den USA die „lockere“ Geldpolitik weitergeführt werde unterstütze genauso wie die Mitteilung über die Beibehaltung der tiefen Zinspolitik der EZB. In Ägypten fordern de Muslimbrüder die Staatsmacht heraus und die Exporte der OPEC sollen bis 17. August leicht fallen. Auch aus Libyen kommt wegen den Unruhen weniger Öl. Alles Faktoren, welche nicht gerade fallende Notierungen erhoffen lassen. Mindestens im Moment nicht.

 

 

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