AVIA Vereinigung Schweiz

31.12.2013

 

Rohöl/Barrel:  Brent : 111.11 $ Crude (WTI): 99.15 $ Gasoil 942.00 $ pro Tonne

Dollar: 0.8894 Rheinfracht: 22.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

30.12.2013

 

Rohöl/Barrel:  Brent : 112.45 $ Crude (WTI): 100.27 $ Gasoil 954.25 $ pro Tonne

Dollar: 0.8916 Rheinfracht: 22.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

27.12.2013

 

Rohöl/Barrel:  Brent : 111.61 $ Crude (WTI): 99.54 $ Gasoil 945.75 $ pro Tonne

Dollar: 0.8917 Rheinfracht: 22.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

23.12.2013

 

Rohöl/Barrel:  Brent : 111.70 Crude (WTI): 99.03 $ Gasoil 947.00 $ pro Tonne

Dollar: 0.8953 Rheinfracht: 22.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

Jahresrückblick Öl-Jahr 2013  

 

Ab 1. Januar 2013 wurde für Diesel anstelle des früheren Klimarappens eine CO2 Abgabe von CHF 2.00 pro 100 Liter wirksam. Anfangs März verstarb der „legendäre“ Staatspräsident Venezuelas, Hugo Chaves und Ende März musste Zypern vor der Pleite gerettet werden. Dieses Thema „marode EU Staaten“ beschäftigte, vor allem die Finanzmärkte, über das ganze Jahr. Anfangs April kreuzten US Kriegsschiffe in der Region vor Korea als Antwort auf Bombendrohungen auf. Mitte April erfolgte ein Bombenanschlag am Boston Marathon. Für uns in der Schweiz war der volatile Währungsverlauf Dollar/CHF immer wieder für die Preisgestaltung entscheidend. Anfangs Mai griff Israel Syrien an. „Nur Friedensgespräche können Syrien zur Ruhe bringen. Mit einem Krieg kann das nicht gelöst werden“. Darauf einigten sich nach langem Ringen Russland und die USA. Tote mussten auch Mitte Mai in Kämpfen zwischen der Türkei und Syrien vermeldet werden und Cameron und Obama forderten eine härtere Gangart in Syrien. Massive Unruhen flammten Mitte Mai auch wieder im Irak, in Tunesien und Libanon auf und Ende Mai sprach sich die EU für Waffenlieferung an die Rebellen in Syrien aus. Die OPEC Konferenz am 31. Mai und und 4. Dezember beliess die Förderquote auf bisherigem Niveau. Aus den Präsidentschaftswahlen im Iran Mitte Juni ging der gemässigte, geistliche Rohani hervor. Auf ihm ruhten damals im In- und Ausland vielerlei Hoffnungen. Aber Israel misstraut dem „freundlichen Lächeln“ des neuen Präsidenten. Er muss ja als erste Aufgabe die lästigen Sanktionen loswerden. Ob auch ein Gesinnungswandel in der Atomfrage stattfindet, steht noch auf einem anderen Blatt. Anfangs Juli eskalierte in Ägypten erneut die Gewalt und Mursi wurde gestürzt. Seither bestimmt die Armee das Geschehen in diesem krisengeschüttelten Land. Wieder einmal setzen sich Ende Juli Israel und die Palästinenser für Friedensverhandlungen an den Tisch, aber erneut ohne konkrete Ergebnisse. In Ägypten tritt Mitte August Friedensnobellpreistäger El Baradei zurück. Es kommt zur Mordnacht, denn das Militär zerschlägt die Zeltstadt der Mursianhänger mit dem Resultat, dass über 500 Einwohner sterben mussten. Der Chef der Muslimbrüder wird verhaftet und Gerüchte kursieren, dass der ehemalige Diktator Mubarak bald auf freiem Fuss sei. Ende August werden Vermutungen laut, dass in Syrien Giftgas eingesetzt wurde und weit über 1000 Syrer dabei ums Leben kamen (Giftgaseinsatz wurde dann auch später nachgewiesen). Die USA – unterstützt von einigen EU Ländern – schliessen einen Militärschlag gegen Syrien nicht mehr aus. Nur mit grossen Anstrengungen auch von Seiten Russlands wurde dieser dann schlussendlich mit der Auflage, alle chemischen Waffen offenzulegen und abzugeben, abgewendet. Die Wahlen in Deutschland brachten der CDU-CSU einen Grosserfolg, doch reagieren können sie nicht alleine und sind auf Koalitionspartner angewiesen. In letzter Minute konnte Anfangs Oktober die Zahlungsunfähig der USA verhindert werden, nachdem Amerika über längere Zeit im „Shutdown“ war. Die EBZ und das FED  behielten die Zinsen weiterhin tief. Anfangs Dezember verstarb in Südafrika der Friedensnobelpreisträger und langjährige Präsident und politische Visionär Nelson Mandela.

All diese Ereignisse hatten zum Teil einen wesentlichen Einfluss auf die Notierungen und die wieder enorme Volatilität an den Börsen. Das ganze Jahr war wiederum gezeichnet von enormen Spekulationen, welchen auch im ablaufenden Jahr nicht weltweit entgegengewirkt werden konnte. Auch die weit verbreitete Meinung, dass man im Sommer am günstigsten Heizöl kaufen könne, bewahrheitete sich auch 2013 nicht (was unten aufgeführte Zahlen deutlich zeigen). Die Prognosen für den weltweiten Verbrauch sind leicht höher für 2014 und für die Preise in etwa im Rahmen wie für 2013. In einem Jahr wissen wir vermutlich mehr. Es gibt aber auch Meinungen (Spekulanten), dass die Preise weiter steigen werden. Dafür spricht, dass die Förderländer jetzt mit Preiserhöhungen zurückhaltend waren, weil sie das Wirtschaftswachstum nicht abwürgen wollen. Das wären ein Eigentor gewesen. Aber wer weiss, ob diese Strategie nicht bald der Vergangenheit angehört, wenn der Wirtschaftsmotor wieder voll auf Touren kommen sollte. Die ölexportierenden Länder können grösstenteils mit den jetzigen Preisen nicht „leben“. Zu teuer sind die Prozesse des arabischen Frühlings, welche bei Weitem noch nicht abgeschlossen sind. Die ab 1. Januar 2014 erhöhte CO2 Abgabe um rund 7 Rappen pro Liter Heizöl (inkl. MwSt) stellte die Logistik sämtlicher Schweizer Heizöllieferanten erneut auf die Probe und leider konnten viele Konsumenten, welche den Tank noch im alten Jahr füllen wollten, nicht mehr bedient werden.

Gerade rechtzeitig vor Jahresabschluss am 18. Dezember vermeldet das FED, in Zukunft deutlich weniger Staatsanleihen zu kaufen. Dies katapultiert die Finanz-, Aktien- und auch Rohstoffmärkte deutlich in die Höhe (der Dow Jones erreicht ein „furchterregendes“ Allzeithoch). öhHöHH……Mal Mal schauen, ob die Champagnerlaune auch in den ersten Tagen des neuen Jahres anhält.  

 Hier noch ein paar Zahlen, welche die hohe Volatilität untermauern.

 

 

Höchst / Datum

Tiefst / Datum

Differenz

 

 

Gasoil

1031

822

209

 

 

in $ Pro Tonne

11.2.13

1.5.13

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Höchst / Datum

Tiefst / Datum

Differenz

 

 

Rohöl Brent

118

98

20

 

 

in $ pro Barrel

8.2.13

17.4.13

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Höchst / Datum

Tiefst / Datum

Differenz

 

 

Rohöl Crude/WTI

111

87

24

 

 

in $ pro Barrel

9.6.13

17.4.13

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Höchst / Datum

Tiefst / Datum

Differenz

 

 

UDS/CHF

0.9784

0.8866

0.0918

 

 

Währung

22.5.13

11.12.13

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Diff. CHF

Diff %

 

Heizöl per 100 lt

92.40

78.50

13.90

17.70

 

Diesel per 100 lt

163.20

150.10

13.10

8.72

 

 

 

 

 

 

 

Bei Heizöl und Diesel handelt es sich um die Einfuhrpreise in die Schweiz (Basel),

NICHT um die Verkaufspreise in den einzelnen Regionen der Schweiz

 

 

Sollten Sie weitere Preisvergleiche/Charts etc. benötigen, fragen Sie Ihre/n Kundenberater/in.

 

Ihnen und Ihren Mitarbeiter/innen danken wir für Ihre Aufträge sowie für die  angenehme Zusammenarbeit und wünschen frohe Festtage und einen guten Rutsch in ein erfreuliches und gesundes 2014.

 

Ihr Team der Lang Energie AG

 

 

20.12.2013

 

Rohöl/Barrel:  Brent : 109.92 Crude (WTI): 98.76 $ Gasoil 933.25 $ pro Tonne

Dollar: 0.8990 Rheinfracht: 22.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Die Nachwirkungen des FED Entscheides vom Mittwoch an den Börsen waren auch gestern deutlich spürbar. Rohöl Brent handelt heute Morgen knapp unter der psychologischen Marke von 110 $ pro Fass. Auch die nicht gerade erbaulichen Arbeitsmarktdaten konnten die bullishe Stimmung nicht trüben. Der US Kongress lässt durchblicken, neue  Sanktionen gegen den Iran zu beschliessen. Fragt sich, ob das nun der richtige Zeitpunkt ist, wo man eine neue Lösung im Atomstreit sucht. Markteinschätzung – fundamental und charttechnisch – neutral bis bullish.

 

Dies ist der letzte Marktbericht für 2013. Wir werden noch einen kurzen Jahresrückblick veröffentlichen und freuen uns, Sie auch ab 6. Januar 2014 wieder über das Geschehen an der Ölfront zu informieren. Ihnen allen wünschen wir frohe und erholsame Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

 

19.12.2013

 

Rohöl/Barrel:  Brent : 109.343 Crude (WTI): 97.83 $ Gasoil 929.00 $ pro Tonne

Dollar: 0.8940 Rheinfracht: 22.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

„Der Patient ist nicht mehr bettlägrig“: So der Chef des FED Bernanke an der gestrigen Pressekonferenz nach dem Entscheid, in Zukunft weniger Staatsanleihen zu kaufen (Leitzins bleibt weiterhin gleich niedrig). Der Geldhahn wird somit etwas gelockert und die Finanz-, Aktien- und auch Rohstoffmärkte reagierten positiv. Auch die leicht bullishen DOE Lagerzahlen steuerten das Ihre dazu bei. Ob die Champagnerlaune auch heute und weiter andauert (die Märkte müssen ja das alles verdauen), bleibt abzuwarten. Denn die USA Wirtschaft wird ja wegen dieser Aktion nicht von heute auf Morgen besser (gespannt ist man deshalb auf die heutigen Arbeitsmarktdaten). Sollten diese nicht auch positiv ausfallen, könnte es mit der Festlaune bald wieder vorbei sein.

 

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18.12.2013

 

Rohöl/Barrel:  Brent : 108.43 Crude (WTI): 97.44 $ Gasoil 917.75 $ pro Tonne

Dollar: 0.8852 Rheinfracht: 22.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Libyen meldet die Wiederinbetriebnahme der Raffinerie in Tobruk. In Frankreich beendet eine weitere Total-Raffinerie die Beendigung des Streiks. Iran und der Westen wollen die Atomgespräche ohne Angabe eines Datums weiterführen. Das alles führte zu einem leichten Rückgang der Notierungen. Mit Spannung werden heute die DOE Lagerzahlen erwartet (/API letzte Nacht leicht bullish) und selbstverständlich steht der heutige  FED Entscheid über die Geldpolitik der USA  im Fokus. Viele Marktteilnehmer wollen sich in den letzten Tages des Jahres nicht mehr engagieren und haben ihre Bücher bereits geschlossen. Markteinschätzung derzeit – fundamental und charttechnisch – Neutral.

 

17.12.2013

 

Rohöl/Barrel:  Brent : 109.33 Crude (WTI): 97.40 $ Gasoil 926.25 $ pro Tonne

Dollar: 0.8866 Rheinfracht: 22.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Die neue Börsenwoche startete mit einem Feuerwerk, doch die Schlussnotierungen blieben nur leicht über Eröffnungsniveau. Dabei stützten die Bestandeserwartungen und eines angedrohten Raffineriestreiks in Frankreich (es scheint aber, dass dieser abgewendet werden kann). Auch die Verzögerung der Wiederaufnahme der Ölexporte aus Libyen stand erneut im Fokus. Die Marktlage wird von „neutral“ bis „bullish“ eingestuft.

 

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16.12.2013

 

Rohöl/Barrel:  Brent : 109.25 Crude (WTI): 96.41 $ Gasoil 923.25 $ pro Tonne

Dollar: 0.8885 Rheinfracht: 22.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Der Wochenabschluss war wenig spektakulär. Seitwärtsbewegung mit leicht höherem Schluss gegenüber Eröffnung. In Libyen verhindern militante Gruppen die Wiedereröffnung der Öl-Exporthäfen. Die Produktion liegt – je nach Quelle – bei 150 – 300 000 Fass pro Tag nach vorher ca. 1 350 000 Fass. Es fehlen dem krisengeschüttelten Land also massive, tägliche Einnahmen. Gespannt erwartet man diese Woche nun auf die Entscheidung in der Geldpolitik des FED in den USA (wird am Mittwoch ev. schon eine Kehrtwende in der extrem lockeren Geldpolitik eingeläutet ?). Die Money Managers / Fonds haben in der zweiten Woche infolge ihre Netto Haussepositionen ausgebaut, das heisst, man wettet auf weiter steigende Preise.

 

13.12.2013

 

Rohöl/Barrel:  Brent : 108.70 Crude (WTI): 97.45 $ Gasoil 921.25 $ pro Tonne

Dollar: 0.8888 Rheinfracht: 22.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

12.12.2013

 

Rohöl/Barrel:  Brent : 109.70 Crude (WTI): 97.36 $ Gasoil 933.25 $ pro Tonne

Dollar: 0.8874 Rheinfracht: 22.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Die DOE Zahlen von gestern Nachmittag hinterliessen einen zwiespältigen Eindruck und ein verzerrtes Bild. Erfahrungsgemäss fahren die Staaten im US Golf aus steuerlichen Gründen Ihre Lagerbestände auf Ende Jahr zurück. Es ergab sich somit  im Rohöl ein enormer Aufbau, jedoch deutliche Aufbauten bei den Destillaten und bei Benzin. Die DOE Zahlen hatten aber nur einen beschränkten Einfluss auf die Notierungen. Libyen bemüht sich, die Wiederaufnahme der Exporte voranzutreiben. Der Handel war trotzdem sehr nervös, doch Eröffnung und Schluss der Märkte lagen schlussendlich ungefähr auf gleichem Niveau. Auch der Dollar bewegte sich fast nicht. Somit heute keine Differenzen bei den CH – Preisen.

 

11.12.2013

 

Rohöl/Barrel:  Brent : 109.42 Crude (WTI): 98.43 $ Gasoil 930.50 $ pro Tonne

Dollar: 0.8876 Rheinfracht: 22.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Ein weiterer, von grosser Nervosität geprägter Börsentag liegt hinter uns. Die Differenz von Tiefst zu Höchst beträgt rund 2 $ pro Barrel. Rohöl Crude in Amerika legte sogar zu. In den USA kommt es vermutlich anfangs 2014 nicht zum vermuteten Budgetstreit. Man ist auf dem Weg zu einem Kompromiss. Die in der vergangenen Nacht publizierten API Lagerzahlen in den USA zeigen erneut grosse Abbauten bei Rohöl (aber leichte Aufbauten bei den Destillaten und grosse Aufbauten bei Benzin). Bleibt abzuwarten, ob diese Zahlen heute Nachmittag von DOE bestätigt werden. Sollte das der Fall, könnten weitere, bullishe Signale erfolgen. 

 

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10.12.2013

 

Rohöl/Barrel:  Brent : 109.87 Crude (WTI): 97.69 $ Gasoil 934.50 $ pro Tonne

Dollar: 0.8901 Rheinfracht: 20.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Die Notierungen von Gasoil und vor allem Rohöl Brent präsentierten sich zu Wochenanfang deutlich weicher (Crude konnte seine Stellung halten). In Libyen bleiben die Ölexporthäfen weiterhin durch Volksstämme blockiert. Man verlangt, dass das Volk in Zukunft stärker an den Einnahmen des schwarzen Goldes profitiert. Eine durchaus verständliche und legitime Forderung.

 

09.12.2013

 

Rohöl/Barrel:  Brent : 111.68 Crude (WTI): 97.78 $ Gasoil 944.00 $ pro Tonne

Dollar: 0.8927 Rheinfracht: 20.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Positive US Arbeitsmarkt- und Wirtschaftsdaten stützten die Notierungen zum Wochenabschluss. (Arbeitslosenrate in den USA seit 5 Jahren nicht mehr so tief). Auch die Konjunkturdaten aus China waren nicht ohne. Doch der US-Dollar konnte nicht nachthaltig von den Arbeitsmarktdaten profitieren. Money Managers und Fonds haben Ihre Netto- Haussepositionen zum Teil deutlich erhöht, d.h. sie wetten auf weiter steigende Notierungen. Markteinschätzung – fundamental und charttechnisch: Neutral.

 

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06.12.2013

 

Rohöl/Barrel:  Brent : 111.36 Crude (WTI): 97.35 $ Gasoil 943.50 $ pro Tonne

Dollar: 0.8976 Rheinfracht: 20.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Die Welt trauert um den Friedensnobelpreisträger Nelson Mandela. Die Betroffenheit über den Verlust dieses grossen Politikers, Kämpfers für Frieden und Gerechtigkeit und vor allem eines Menschen mit klaren Visionen ist gross.

In Libyen kamen in den letzten Tagen die Exporte durch die Blockierung der Ölterminals fast zum Erliegen. Die geförderte Menge entspricht derzeit noch rund einem Sechstel und reicht gerade für die Versorgung des Inlandes. Es fehlen somit Milliarden an Einnahmen.  Die Übergangsregierung steht vor enormen Herausforderungen.

05.12.2013

 

Rohöl/Barrel:  Brent : 111.70 Crude (WTI): 97.35 $ Gasoil 945.50 $ pro Tonne

Dollar: 0.9005 Rheinfracht: 20.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Wie erwartet gibt es keine Änderungen bei OPEC Fördermengen. DOE Zahlen brachten einen deutlichen Abbau bei Rohöl, leichter Aufbau bei den Destillaten und Benzin. Die Notierung halten die Stellung auf hohem Niveau. Dollar leicht schwächer. Aktienmärkte verloren mehrheitlich.  

 

04.12.2013

 

Rohöl/Barrel:  Brent : 112.91 Crude (WTI): 97.26 $ Gasoil 949.25 $ pro Tonne

Dollar: 0.9059 Rheinfracht: 18.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Der seit rund einem Monat anhaltende Aufwärtstrend setzte sich auch gestern fort und die Preise konsolidierten auf hohem Niveau. Von den heutigen OPEC Verhandlungen werden keine Änderungen in der Fördermengenpolitik erwartet. Sollte die enorm bullishen API Lagerzahlen der letzten Nacht  heute von DOE bestätigt werden (16.30 Uhr) dürfte ein weiter bullishes Signal wirksam werden.

 

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03.12.2013

 

Rohöl/Barrel:  Brent : 111.41 Crude (WTI): 94.04 $ Gasoil 944.25 $ pro Tonne

Dollar: 0.9086 Rheinfracht: 18.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Nachdem im Vormittagshandel wichtige, psychologische Marken getestet, aber nicht durchbrochen wurden, wendete sich das Blatt. Diverse Widerstände wurden zügig durchbrochen und bei Handelschluss blieb ein Plus von ca. 2 % im Rohöl Brent. Massgebend dazu beigetragen hat der besser als erwartete Einkaufsmanagerindex aus den USA. Auch Zahlen aus China und Europa liessen positiv aufhorchen. Vor dem OPEC Treffen gaben sich die Ölminister gelassen. Man erwartet allgemein keine Änderung der Förderquote. Der Markt nimmt derzeit das Angebot auf.  

 

Durch die zusätzliche CO2 Abgabe ab 1.1.2014 auf Heizöl mit CH 6.35 / 100 lt exkl. MwSt. ist die Liefersituation in der ganzen Schweiz sehr angespannt. Einige Ölhändler können keine Aufträge für Dezember 2013 mehr annehmen. Falls Sie noch Heizöl im Dezember brauchen, sollten Sie nun dringend bestellen.

 

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02.12.2013

 

Rohöl/Barrel:  Brent : 110.08 Crude (WTI): 93.20 $ Gasoil 938.75 $ pro Tonne

Dollar: 0.9054 Rheinfracht: 18.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

 

Nach vorerst seitwärts laufender Börse gab es im Abendhandel noch etwas Bewegung und die Notierungen gaben leicht nach, schlossen dann unwesentlich unter Eröffnungsniveau. Die Verhandlungen mit den Ölarbeitern in Libyen bringen noch keine positiven Ergebnisse. Der Iran fordert eine Reduzierung der irakischen Ölproduktion. Heute werden die US Trader aus dem langen Weekend zurückkommen. Mal sehen, ob das auch Auswirkungen auf den weiteren Verlauf der Notierungen hat. Wirklich relevante News sind nicht in den Märkten.

 

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