AVIA Vereinigung Schweiz

Archiv Dezember

27.12.2012

 

Rohöl/Barrel:  Brent  110.98Crude (WTI)  91.14 $  Gasoil  941.25 $ pro Tonne

Dollar: 0.9126 Rheinfracht: 19.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Am Stephanstag knacken beide Rohölsorten (Brent mit über 111 $ - Crude mit über 91 $  pro Barrel) nochmals psychologisch wichtige Marken.

 

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23. Dezember 2012 - Ein etwas "anderer" Weihnachtsbrief - Zum Schmunzeln ...

 

Und hier noch einige Tipps für die Vorbereitungen moderner Weihnachten....

 

Wie Weihnachten im Internet gezeigt hat, heisst es nun nicht mehr Weihnachten, sondern x-mas, also muss der Weihnachtsmann auch x-man oder x-masmen sein! Da x-mas fast schon vor der Tür steht, ist es spätestens ab März höchste Zeit mit den Weihnachtsvorbereitungen zu beginnen - Verzeihung: Das diesjährige Weihnachts-Roll-Out zu starten und die Christmas-Mailing-Aktion just-in-time vorzubereiten.

Die kick-off-Veranstaltung (früher 1. Advent) für das diesjährige SANCROS (SANta Claus ROad Show) findet um den 29. November statt. Daher wurde das offizielle come-together des organizing -  committees unter Vorsitz des CIO (Christmas Illumination Officer) schon am 6. Januar abgehalten.

 Erstmals haben wir ein Projektstatus-meeting vorgeschaltet, bei dem eine in Workshops entwickelte to-do-Liste und einheitliche job-descriptions erstellt wurden. Dadurch sollen klare Verantwortungsbereiche, eine powerfulle performance des Kunden-events und optimierte Geschenk-allocations geschaffen werden, was wiederum den service level erhöht und ausserdem hilft, x-mas als brandname global zu implementen. Dieses Meeting diente zugleich dazu, mit dem co-head global christmas markets (Knecht Ruprecht) die activity organization zu tunen, die Geschenk-distribution an die zuständigen private-Schenking-

centers sicherzustellen - einen back up zu haben - und die target group klar zu definieren. Erstmals sollen auch sogenannte Geschenk-units über das Internet angeboten werden. Die service-provider (Engel, Elfen und Rentiere) wurden bereits via conference-call virtuell informiert und die core-competences vergeben. Ein Bündel von incentives und ein separater team-building-event an geeigneter location sollen den Motivationslevel erhöhen und gleichzeitig helfen, eine einheitliche corporate culture samt identity zu designen. Der Vorschlag, jedem Engel einen coach zur Seite zu stellen, wurde aus budget-Gründen zunächst gecancelt. Statt dessen wurde auf einer zusätzlichen client management conference beschlossen, in einem Testbezirk als Pilotprojekt eine Hotline (1,21 EUR/Minute) für kurzfristige Weihnachtswünsche einzurichten, um den added value für die Beschenkten zu boosten. Durch ein ausgeklügeltes Management Information System (MIS) ist auch benchmark-orientiertes controlling für jedes private-Schenking-center (psc) möglich. Nachdem ein neues Literatur-concept und das layout-formate von external consultants definiert wurde, konnte auch schon das diesjährige Goldene Buch (Golden Book Release 20.0.1 BETA-Release) erstellt werden. Es erscheint als flyer, ergänzt um ein leaflet und einen newsletter für das laufende updating. Hochauflagige lowcost-giveaways dienen zudem als teaser und flankierende Marketingmassnahme. Ferner wurde durch intensives Brain Storming ein Konsens über das mission statement gefunden. Es lautet "let's keep the candles burning" und ersetzt das bisherige "Frohe Weihnachten".Santa Claus hatte zwar anfangs Bedenken angesichts des corporate-redesigns, akzeptierte aber letztlich den progressiven consulting-Ansatz und würdigte das know-how seiner investor-relation-manager.

22. Dezember 2012

 

Jahresrückblick Öl-Jahr 2012  

 

Der Jahresanfang ging mit einem Paukenschlag los. US Flugzeugträger kreuzten im persischen Golf auf als Antwort auf Langstreckenraketen Irans. Iran droht ein weiteres mal mit der Schliessung der Strasse von Hormus. Es folgte der Beschluss eines Ölembargos gegen den Iran durch die EU Aussenminister für Mitte Jahr und dieses Thema hielt die Ölwelt über das ganze Jahr auf Trab. Eskalation der Gewalt in Syrien und Ägypten eröffneten den Februar, doch China und Russland verhinderten erfolgreich UN Resolutionen. Griechenland stand erneut vor der Pleite. Rohöl Crude und Brent stiegen auf Höchstwerte (8 Monatshochs). Israel bereitet sich auf Angriff gegen den Iran vor. Die USA tun alles, damit nicht vor den Wahlen ein weiterer Krieg entsteht und mahnt zur Diplomatie. In Russland wird Putin – unter massiven Protesten - für eine weitere Amtsperiode gewählt. In Syrien spielt Assad auf Zeit und genehmigt ein 6 Punkteprogramm. Einzelne Länder der arabischen Liga wollen die syrischen Rebellen unterstützen. Die vereinbarte Waffenruhe in Syrien hält nur auf dem Papier. In Frankreich kommt es bei den Wahlen zu einem Machtwechsel und auch die Wahlen in Griechenland bringen neue Kräfte in den Windkanal. Die Wahlen in Ägypten bringen die Muslimbrüder an die Macht und ein türkischer Jet wird abgeschossen. Die Spannung in der Region erreicht dadurch neue Nahrung und die Lage ist hochexplosiv. Der Juli beginnt mit Militärmanövern im Iran, einer weiteren Planung der Strasse von Hormus und Streiks auf Plattformen in Norwegegen mit massiven Ausfällen. Der UN Sondergesandte und frühere UNO Generalsekretär Kofi Annan wirft das Handtuch. Syriens Regierungschef läuft zu den Rebellen über und verlässt das Land. Jets über der Sinai Halbinsel drohen die Lage in der Region weiter zu destabilisieren. Auch die Proteste in Tunesien flammen wieder auf. Zudem befürchtete man, dass Israel den Alleingang gegen den Iran wählen würde, also noch vor den USA Wahlen. In Libyen kommt es seit längerer Zeit auch wieder zu massiven Anschlägen. Ende August werden grosse Teile der USA vom Hurrikan Isaac heimgesucht und hinterlassen ein Bild totaler Verwüstung. Anfangs Oktober spitzt sich die Lage in Syrien weiter massiv zu. Hurrican Sandy richtet ebenfalls grosse Schäden an und am 7. November wird Barak Obama für weitere 4 Jahre als Präsident der USA bestätigt. Mitte November kommt es zu grosser Gewalt zwischen Israel und den Hamas. Ägypten ist auch heute noch – im Zusammenhang mit der neuen Verfassung – ein Pulverfass und das Ganze droht in einem Bürgerkrieg zu enden. Die OPEC beschliesst im Dezember, die Förderquote wie bisher zu belassen, kann sich aber nicht auf einen neuen Generalsekretär einigen.

 

Die Proteste in verschiedenen arabischen Ländern (arabischer Frühling) brachten zum Teil zwar etwas Entspannung. Doch Vielen geht der Demokratisierungsprozess zu wenig schnell voran und die neuen Machthaber sind zum Teil nicht besser als die Alten (nur anders..??).

 

So schliessen wir wieder ein hochvolatiles und mit vielen Überraschungen bespicktes Öljahr ab in der Meinung, dass 2013 nicht wesentliche Änderungen bringt. Man versucht überall, den Spekulanten das Handwerk zu legen. Viel ist bei diesen Anstrengungen noch nicht herausgekommen. Es nützt auch nichts, wenn da nur einzelne Länder aktiv sind. Da würde es globale Anstrengungen brauchen. Es ist halt viel Geld/Macht im Spiel.

 

Hier noch ein paar Zahlen, welche die hohe Volatilität untermauern.

 

 

Höchst / Datum

Tiefst / Datum

Differenz

 

 

Gasoil

1044

808

236

 

 

in $ Pro Tonne

19.03.2012

25.06.2012

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Höchst / Datum

Tiefst / Datum

Differenz

 

 

Rohöl Brent

126.3

89.3

37

 

 

in $ pro Barrel

13.03.2012

21.06.2012

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Höchst / Datum

Tiefst / Datum

Differenz

 

 

Rohöl Crude/WTI

109.8

77.7

32.1

 

 

in $ pro Barrel

24.02.2012

28.06.2012

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Höchst / Datum

Tiefst / Datum

Differenz

 

 

UDS/CHF

0.9956

0.895

0.1006

 

 

Währung

24.07.2012

28.02.2012

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Diff. CHF

Diff %

 

Heizöl per 100 lt

94.50

80.40

14.10

17.54

 

Diesel per 100 lt

166.80

151.20

15.60

10.32

 

 

 

 

 

 

 

Bei Heizöl und Diesel handelt es sich um die Einfuhrpreise in die Schweiz (Basel),

NICHT um die Verkaufspreise in den einzelnen Regionen der Schweiz

 

 

 

Sollten Sie weitere Preisvergleiche/Charts etc. benötigen, fragen Sie Ihre/n Kundenberater/in.

 

Ihnen und Ihren Mitarbeiter/innen danken wir für die angenehme Zusammenarbeit und wünschen frohe Festtage und einen guten Rutsch in ein erfreuliches und gesundes 2013.

 

Ihr Team der Lang Energie AG

 

Zwischen Weihnachten und Neujahr fallen die regelmässigen Markt- und Preisinformationen aus.

 

 

21.12.2012

 

Rohöl/Barrel:  Brent  109.75Crude (WTI)  89.28 $  Gasoil  942.25 $ pro Tonne

Dollar: 0.9143 Rheinfracht: 19.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Auch bei uns ist die Welt noch nicht untergegangen.

 

Der Fokus liegt auf den laufenden Verhandlungen im Haushaltstreit in den USA, wo die Republikaner mit dem Plan B vorerst gescheitert sind. Eine Einigung vor Weihnachten scheint aber eher unwahrscheinlich zu sein (vermutlich wie so oft wieder erst in letzter Minute). Das alles hatte Auswirkungen auf den Verlauf der diversen Märkte. Crude und Brent schlossen nach nervösem Handel in etwa auf Eröffnungsniveau. Es erstaunt nicht, dass der Markt von bearish bis bullish eingeschätzt wird.

 

Bis zum 3. Januar 2013 werden die Markt- und Preisinformationen eingestellt. Ihnen allen danken wir für die angenehme Zusammenarbeit und Ihr Interesse und wünschen Ihnen frohe Festtage und einen guten Start in ein erfreuliches und gesundes 2013.

 

Per 23.12.12 wird noch der Jahres Ölbericht 2012 veröffentlicht.

 

20.12.2012

 

Rohöl/Barrel:  Brent  109.93Crude (WTI)  89.55 $  Gasoil  937.75 $ pro Tonne

Dollar: 0.9138 Rheinfracht: 19.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Die doch eher bullish interpretierten DOE Lagerzahlen gaben den Notierungen im Abendhandel nochmals deutlich Schub nach oben. Rohöl Brent und Crude handeln nahe an den psychologisch wichtigen Marken von 110 bzw. 90 $ pro Fass. Der Handel war allerdings relativ „dünn“ und da können schon ein paar grosse Kontrakte deutlich Wirkung zeigen. Der Markt wird im Moment, charttechnisch und fundamental, als „neutral“ eingeschätzt. Im Fokus steht weiter die Haushaltsdebatte in den USA. Der Termin wird langsam aber sicher „eng“.

 

 

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19.12.2012

 

Rohöl/Barrel:  Brent  108.95Crude (WTI)  87.89 $  Gasoil  929.00 $ pro Tonne

Dollar: 0.9123 Rheinfracht: 19.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

In die Haushaltsdebatte (Reichtumssteuer) in den USA kommt Bewegung. Analysten meinen, dass – wenn man sich in den Budgetverhandlungen einigen kann, auch Rohöl steigen könnte (siehe auch unsere Meldung von gestern Nachmittag). Das gab bereits gestern bei den Notierungen etwas Schub nach oben. API Lagerzahlen von letzter Nacht leicht bullish. Gespannt wartet man auf die DOE Zahlen heute um 16.30 Uhr. Sollten die API Zahlen bestätigt werden, könnte das weiteres, bullishes Potential liefern.

 

 

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18.12.2012

 

15:22 Uhr

Analysten sehen bullishes Potential bei Einigung in US Budget Verhandlungen


Händler und Analysten an den Ölbörsen gehen mehrheitlich davon aus, dass eine Einigung in den US Budgetverhandlungen den Ölpreisen neuen Auftrieb verleihen könnte. Uneinig ist man sich allerdings bei dem Ausmaß einer möglichen Aufwärtsreaktion. Phil Flynn von der Price Futures Group geht beispielsweise davon aus, dass WTI deutlich über 90 Dollar steigen dürfte, sollte ein guter Kompromiss zwischen Republikanern und Demokraten geschlossen werden.

Eine Einigung wäre "sehr bullish für Öl und andere Rohstoffe", so Flynn. "Kommt es zu einer Einigung bezüglich der fiskalpolitischen Klippe, wird der Ölpreis durchstarten", so seine Prognose.

 

Rohöl/Barrel:  Brent  108.38Crude (WTI)  87.76 $  Gasoil  922.25 $ pro Tonne

Dollar: 0.9176 Rheinfracht: 19.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Wenn auch Syrien und Ägypten medienmässig etwas in den Hintergrund gegerückt sind; Die Lage hat sich absolut nicht entspannt. Im Gegenteil. Nach der zweiten Runde der Abstimmung könnte der Weg zu einem langjährigen Bürgerkrieg durchaus offen sein. Und Assad kämpf verbissen und mit allen Mitteln um seine Macht. Ölpreise konsolidieren bei impulslosem und dünnem Handel auf hohem Niveau. Gemäss Nahostexperten will Obama mit dem Iran eine Übereinkunft erzielen, was immer das auch heisst.

 

Spekulanten haben offenbar ihre Netto Long Positionen im Rohöl abgebaut. Das heisst aber nicht zwingend, dass sie auf tiefere Preise wetten, denn gegen das Jahresende agieren gewisse Marktteilnehmer nicht unbedingt gleich wie während des Jahres. Sie wollen keine unkalkulierbaren Risiken vor dem Schliessen der Bücher mehr eingehen.   

 

17.12.2012

 

Rohöl/Barrel:  Brent  108.30Crude (WTI)  86.97 $  Gasoil  926.25 $ pro Tonne

Dollar: 0.9187 Rheinfracht: 19.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

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Wirtschafts- und Konjunkturzahlen aus China und den USA – besser als erwartet – gaben den Ölmärkten etwas Schub nach oben. Aktien handelten uneinheitlich. Im Fokus ist weiter die US Haushaltdebatte und Makrodaten. Markteinschätzung „neutral bis bullish“.

 

 

14.12.2012

 

Rohöl/Barrel:  Brent  108.61Crude (WTI)  86.68 $  Gasoil  919.25 $ pro Tonne

Dollar: 0.9224 Rheinfracht: 19.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Steht das Assad Regime kurz vor dem Kollaps? Nach nervösem Handel schliesst Brent nahe am Eröffnungsniveau. Die IAEA fordert Zugang zu iranischer Atomanlage. US-Konjunktur benötigt Schub – FED kauft weitere Anleihen.  EZB sieht weitere Risiken für Konjunktur im Euroraum. Aktienmärkte schliessen im Minus. Heute stehen wichtige, weltweite  Wirtschaftsdaten zur Publikation an. Das könnte dem Markt neue Impulse – in die eine oder andere Richtung – geben.

 

Syrienkenner – auch NATO General Rasmussen - schliessen nicht mehr aus, dass das Assad Regime kurz vor dem Zusammenbruch steht. Es sind offenbar bereits viele, ranghohe Assadanhänger übergelaufen. Aber das könnte noch auf einen erbitterten „Schlusskampf“ mit weiter empfindlichen Verlusten auf beiden Seiten hinauslaufen

 

13.12.2012

 

Rohöl/Barrel:  Brent  109.28 $  Crude (WTI)  86.57 $  Gasoil  920.50 $ pro Tonne

Dollar: 0.9269 Rheinfracht: 19.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Ölbörsen nach FFD Entscheid fester – DOE Zahlen begrenzen Aufwärtspotential. OPEC – es bleibt alles beim „alten“. Leicht bullisher Ausblick des IEA unterstützt die Märkte. Umsatzvolumen über Durchschnitt. China und Japan ermahnen mit deutlichen Worten Nordkorea nach Raketentest. Man befürchtet die Destabilisation der Region. USA erkennen Opposition in Syrien an. Leicht bearishe DOE Zahlen. Markt bleibt volatil.

 

Die OPEC konnte sich nach heftigen Diskussionen nicht auf einen neuen Generalsekretär einigen und so bleibt der bisherige El-Badri für ein weiteres Jahr auf diesem einflussreichen Posten. Zudem beschloss man erwartungsgemäss, die Fördermenge auf dem heutigen Stand zu belassen und mahnte ein weiteres mal zu mehr Disziplin in der Einhaltung dieser Quote (wird viel nützen).  Die angekündigten, expansiven Massnahmen des FED stützen die Märkte und die bearishen DOE Bestandeszahlen rückten etwas in den Hintergrund.  

 

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12.12.2012

 

Rohöl/Barrel:  Brent  107.67 $  Crude (WTI)  85.71 $  Gasoil  902.75 $ pro Tonne

Dollar: 0.9369 Rheinfracht: 19.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

12.12.12 - diese „Schnapszahl“ erleben wir nächstes mal erst wieder in 89 Jahren.

Die OPEC steht an der heutigen Konferenz vor einem Dilemma. Fördermengenkürzungen können positive, aber auch negative Folgen haben. Die Ölpreise gingen mit leichtem Plus aus dem Handel und ziehen heute früh nochmals an. Die Investoren sind im Moment etwas vorsichtig mit weiteren Engagements. Charttechnisch wird der Markt aber eher als bullish eingeschätzt. Man wartet auf die DOE Lagerzahlen aus den USA (heute um 16.30 Uhr). Steigende Spannungen in Ägypten, Tunesien und Syrien belasten die Märkte.

 

Die OPEC wird am heutigen ordentlichen Meeting über eine Fördermengenkürzung zu befinden haben. Kürzt man, steigt zwar der Preis (und das wäre im Sinne der meisten Mitgliederländer) – man ist sich aber auch sehr bewusst, dass man damit das Wirtschaftswachstum „abwürgen“ würde. Analysten gehen davon aus, dass man bei den bisherigen Fördermengen bleiben wird und einmal mehr zur Einhaltung dieser Mengen „mahnen“ werde. Zudem soll heute der einflussreiche Posten des OPEC Generalsekretärs neu besetzt werden und es kommt unter den Ländern Iran, Irak und Saudi-Arabien zu einem Machtkampf. Nicht zuletzt werden mit der Wahl auch „ölpolitische“ Weichen gestellt.  

 

11.12.2012

 

Rohöl/Barrel:  Brent  107.67 $  Crude (WTI)  85.71 $  Gasoil  902.75 $ pro Tonne

Dollar: 0.9369 Rheinfracht: 19.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Auch weiterhin hohe Volatilität und grosse Nervosität an den Märkten. Während Rohöl Brent nach einer Berg- und Talfahrt im Schlusshandel das Morgenniveau halten konnte, tauchte Gasoil kurz unter die psychologische Grenze von 900 $/Tonne und testete damit das Abwärtspotential.  Das war aber nicht nachhaltig und der Handel heute Morgen läuft wieder deutlich über 900 $. Spekulanten haben ihre Netto-Hausse-Positionen für Rohöl ausgebaut, d.h. wetten auf wieder steigende Preise. Die Aktienmärkte konsolidierten auf hohem Niveau.

 

10.12.2012

 

Rohöl/Barrel:  Brent  107.64 $  Crude (WTI)  86.42 $  Gasoil  907.50 $ pro Tonne

Dollar: 0.9355 Rheinfracht: 19.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Wie nervös sich die Marktteilnehmer im Moment verhalten, zeigt der 24 Std. Chart vom vergangenen Freitag (Rohöl Brent). Die chinesischen Konjunkturzahlen (Ölverbrauch gestiegen) gaben am Vormittag Auftrieb. Die Konjunkturdaten aus den USA fielen gemischt aus und liessen die Euphorie etwas trüben und Rohöl Brent ging leicht über Eröffnungsniveau aus dem Handel. Der Markt wird derzeit als „Neutral“ eingeschätzt. Gespannt wartet man auf den Ausgang der OPEC Konferenz am 12. Dezember, wo ein neuer Generalsekretär gewählt wird. Und es steht auch das Thema „Fördermengenkürzung“ auf der Agenda. Das könnte dann zu höheren Preisen und zu einer Neuausrichtung der Märkte führen.

 

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07.12.2012

 

Rohöl/Barrel:  Brent  107.33 $  Crude (WTI)  86.56 $  Gasoil  914.50 $ pro Tonne

Dollar: 0.9328 Rheinfracht: 19.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Ägypten: Mursi spricht zum Volk und bleibt stur bei seiner Haltung. Das wird nicht für eine Entspannung der aufgeheizten Stimmung sorgen. Ölbörsen setzen die Abwärtskorrektur fort. Dollarbereinigt spüren wir in der Schweiz aber wenig vom Abschlag. Folgt bald eine (überfällige Gegenreaktion). Brent ist auf 3-Wochentief. Die OPEC steht am Meeting von nächster Woche vor strategischen Herausforderungen (erstens bzgl. Wahl eines neuen Generalsekretärs, zweiten bzgl. Fördermengenpolitik – Kürzung ist nicht ausgeschlossen). EZB belässt Leitzinsen uverändert tief. Nordkorea hat seine Raketen in Position gebracht und Japan bringt seine Abfangraketen in Stellung. Die EU sieht den Höhepunkt der Euro-Krise überschritten.

 

06.12.2012

 

Rohöl/Barrel:  Brent  107.98 $  Crude (WTI)  87.72 $  Gasoil  927.25 $ pro Tonne

Dollar: 0.9274 Rheinfracht: 19.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Gemischte Konjunkturdaten aus Europa und den USA und die am Nachmittag publizierten DOE Lagerzahlen liessen die Notierungen – vor allem im Gasoil – nachgeben. Die Diskussionen zur Haushaltsdebatte in den USA gestalten sich mühsam und man geht davon aus, dass wieder erst in letzter Minute eine Einigung gefunden wird. Die Nachrichtenlage ist im Moment dünn, sieht man davon ab, dass die USA mit diversen Verbündeten einen Plan für eine Syrien-Intervention planen, sollte Assad Chemiewaffen einsetzen.

 

05.12.2012

 

Rohöl/Barrel:  Brent  110.29 $  Crude (WTI)  88.95 $  Gasoil  937.00 $ pro Tonne

Dollar: 0.9264 Rheinfracht: 20.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Das Handelsvolumen -  vor allem beim Gasoil – lag gestern unter dem Durchschnittsniveau. Notierungen gaben leicht nach, Handel heute Morgen aber wieder auf gestrigem Morgenniveau. Keine Impulse durch Wirtschaftsnachrichten. US Ölförderung im September 2012 auf 14 Jahreshoch. Am 14. Dezember kommt es zu einer Kampfwahl um den angesehenen Posten des Generalsekretärs der OPEC. Im Rahmen des Atomprogramms „bespitzeln“ die USA den Iran noch mehr als bisher und fordern immer wieder neue Sanktionen.

 



04.12.2012

 

Rohöl/Barrel:  Brent  110.68 $  Crude (WTI)  88.72 $  Gasoil  946.00 $ pro Tonne

Dollar: 0.9259 Rheinfracht: 20.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Nach einem Berg- und Talfahrthandel schlossen die Notierungen nur unwesentlich unter Morgenniveau. In Agypten kommt es nicht zum befürchteten Generalstreik, aber zum „Tag des zivilen Ungehorsams“. Die Lage bleibt enorm angespannt.

 

Die Märkte handelten in einer breiten Spanne seitwärts und gingen nur mit einem leichten Verlust aus dem Handel. Gewinnmitnahmen nach enttäuschendem ISM Index (Einkaufsmanagerindex) aus den USA. Die OPEC hat im November weniger Öl gefördert als im Oktober, wobei der Iran seine Förderquote offenbar leicht angehoben hat. Die grössten Kürzungen verzeichnen Saudi Arabien und Libyen. Die Spekulanten haben vergangene Woche ihre Netto-Longpositionen weiter ausgebaut, d.h. sie wetten auf weiter steigende Preise. Auch die Aktienindizes gaben gegen Abend ihre Tagesgewinne wieder mehrheitlich ab.

 

 

03.12.2012

 

Rohöl/Barrel:  Brent  111.45 $  Crude (WTI)  88.99 $  Gasoil  951.25 $ pro Tonne

Dollar: 0.9253 Rheinfracht: 20.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Der 24 Stunden Tickchart vom vergangenen Freitag unten sagt eigentlich alles zur aktuellen Volatilität der Notierungen aus. Im Fokus stehen weiterhin die Unruhen in Ägypten und zunehmend auch wieder in Tunesien. Wenn auch Syrien etwas in den Hintergrund gerückt ist: Die massiven Probleme bleiben bestehen. JP Morgan korrigiert Ölpreisprognosen für 2013 bis 120 $ pro Fass nach oben. Die Chinesischen Konjunkturdaten stützen die Notierungen heute früh.

 

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