AVIA Vereinigung Schweiz

31.01.14

 

Rohöl/Barrel:  Brent : 107.86 $ Crude (WTI): 97.84 $ Gasoil  923.00 $ pro Tonne

Dollar: 0.9036 Rheinfracht: 16.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Die Ölnotierungen liefen gestern seitwärts und schlossen in etwa auf Eröffnungsniveau. Ausnahme bildete Heizöl (Preise stiegen erneut) in den USA, dort soll die Kältewelle laut Meteorologen weitere 6 – 10 Tage anhalten. Erstaunlich ist darum der Absturz von Erdgas an der New Yorker Börse um rund 9 %. Das dürfte aber eher „technischer“ Natur sein, denn Erdgas hatte gestern seinen letzten Handelstag und neue Kontrakte sind nur noch für den Folgemonat möglich. Da kann es durch „Umschichtungen“ oft zu solch unlogischen Reaktionen kommen. Aber was ist denn an der Börse schon logisch. Der Markt wird – nach einer interessanten Börsenwoche – im Moment „neutral“ eingeschätzt.

Wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende und für diejenigen, welche in die Skiferien verreisen, gutes Wetter und unfallfreie Fahrt.

 

30.01.14

 

Rohöl/Barrel:  Brent : 107.75 $ Crude (WTI): 97.53 $ Gasoil  921.50 $ pro Tonne

Dollar: 0.8966 Rheinfracht: 17.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Die gestern publizierten DOE Lagerzahlen aus den USA (Aufbauten bei Rohöl, Abbauten bei den Destillaten und Benzin) wurden von den Börsen in erster Reaktion bullish aufgenommen. Der FED kürzt, wie erwartet, die Anleihenkäufe ab Februar weiter um 10 Mrd. Dollar pro Monat. Verlierer werden die Schwellenländer sein und Turbulenzen an den Finanzmärkten können nicht ausgeschlossen werden. Die Publikation des HSBC Einkaufsmanagerindexes aus China zeigt die Trübung der Stimmung der Wirtschaft in diesem riesigen und weltwirtschaftlich wichtigen Land. Der gestrige Handel: Sehr nervös, Schluss leicht über Eröffnung. Markteinschätzung der Ölmärkte: Neutral.

 

tl_files/fM_k0001/images/29 01 14 brent.jpg

29.01.14

 

Rohöl/Barrel:  Brent : 107.47 $ Crude (WTI): 97.14 $ Gasoil  918.50 $ pro Tonne

Dollar: 0.8999 Rheinfracht: 17.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Seit Mitte Januar 2014 haben die wichtigsten Aktienindizes deutlich verloren. In einer leicht entgegengesetzten Richtung verliefen die Ölnotierungen. Auch gestern konnten sie die Stellung halten, sie legten sogar noch leicht zu. Viele  Marktteilnehmer rechnen mit einer Kürzung der Anleihenkäufe in den USA und agieren deshalb vorsichtig. Die Syriengespräche in Genf sind weiter ins Stocken geraten. Der Opposition in der Ukraine genügen die durch die Regierung eingeleiteten Reformen noch nicht. Sie wollen kämpfen bis zum Rücktritt des verhassten Präsidenten. Da könnte noch ein „heisser“ Frühling bevorstehen. Obwohl dieses Land mit Öl nichts zu tun hat, ist es doch ein weiterer Krisenherd auf der Welt, welcher – weil Russland involviert ist – halt doch Einfluss auf das Weltgeschehen haben könnte. Mit grosser Spannung werden heute auch die DOE Lagerzahlen aus den USA erwartet (API Zahlen letzte Nacht eher bearish).

 

28.01.14

 

Rohöl/Barrel:  Brent : 106.25 $ Crude (WTI): 95.80 $ Gasoil  915.75 $ pro Tonne

Dollar: 0.8961 Rheinfracht: 17.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Im Sog der Aktienindizes verloren auch die Ölwerte im Laufe des Tageshandels leicht. Der Dollar bleibt weiterhin unter 0.9000. Die Syriengespräche brachten keine wirklichen Erfolge. Es macht den Anschein, als haben „Gehörlose“ miteinander verhandelt. Die Lage in der Ukraine spitzt sich gefährlich zu. Die Opposition hat die „strategischen“ Absichten des Regierungschefs durchschaut und will nicht Teil der Regierung sein, sondern drängt weiterhin auf sofortige Neuwahlen. In Ägypten scheint der derzeitige Militärchef nun Spitzenkandidat für das Amt des Regierungschefs zu werden. Ob das gut kommt? Das Militär hat heute schon eine enorme Macht und hat diese mit der neuen Verfassung noch ausgebaut.

Die Wirtschaftszahlen aus den USA fielen gestern gemischt aus. Höher als erwarteter Einkaufsmanagerindex, aber deutlicher Rückgang der Verkäufe neuer Häuser. Die OPEC signalisiert, dass sie mit einem möglichen Produktionsanstieg des Irans problemlos umgehen könne. Diverse Experten sagen dem Kartell allerdings ein schwieriges Jahr voraus, welches sogar zur  Zerreissprobe der OPEC werden könnte. Mal sehen, oft wird die Suppe ja nicht so heiss gegessen wie sie gekocht wird.

 

27.01.14

 

Rohöl/Barrel:  Brent : 107.66 $ Crude (WTI): 96.70 $ Gasoil  923.50 $ pro Tonne

Dollar: 0.8953 Rheinfracht: 17.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Nach kurzem Nachgeben der Märkte im Vormittagshandel ging zum Wochenabschluss nochmals die Post ab (siehe 24 Std. Chart unten). Ob das nun der kürzlich angedeutete Ausbruch (in die eine oder andere Richtung war damals unsere Aussage) aus der über eine kurze Zeit anhaltende Seitwärtsbewegung war, bleibt abzuwarten.

Syriengespräche in Genf: Es könnte in kleinen Schritten weitergehen, nachdem noch am Samstag die Gefahr bestand, dass die Kontrahenten ohne Gespräche wieder abreisen. Zuerst haben sie sich lediglich „angeschwiegen“.

Tunesien: In diesem arabischen Land begann vor rund 3 Jahren der „arabische“ Frühling. Nun ist eine moderne Verfassung vom Parlament mehrheitlich verabschiedet worden. Diese Verfassung könnte wegweisend für andere Länder im arabischen Raum sein.

Exporthäfen in Libyen nach wie vor blockiert. Die Kältewelle in den USA stützt die Destillatpreise.

 

tl_files/fM_k0001/images/24 01 14 gasoil.jpg

24.01.14

 

Rohöl/Barrel:  Brent : 107.78 $ Crude (WTI): 97.58 $ Gasoil 921.75 $ pro Tonne

Dollar: 0.8979 Rheinfracht: 17.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Die beiden Parteien im Syrienkonflikt treffen sich heute in Genf zur zweiten Rund, allerdings – nach den gehässigen Gesprächen diese Woche in Montreux – nicht am gleichen Tisch. Ob das gute Voraussetzungen sind? Im Südsudan sollen die Waffen schweigen, ein erster guter Schritt in die richtige Richtung. Der Iranische Präsident Rouhani versprüht in Davos Optimismus, aber nicht alle  (vor allem Israel) trauen ihm. Die gestern publizierten DOE Lagerzahlen hatten, mit Ausnahme von Rohöl Crude, keine grossen Auswirkungen. Börsenverlauf seitwärts in enger Handelsspanne. Markteinschätzung, fundamental und charttechnisch – Neutral.

 

23.01.14

 

Rohöl/Barrel:  Brent : 107.98 $ Crude (WTI): 96.57 $ Gasoil 919.75 $ pro Tonne

Dollar: 0.9107 Rheinfracht: 17.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Syrienkonferenz: Schon die Tatsache, dass die Kontrahenten nach heftigen und hässlichen Wortgefechten im Saal blieben, wird als Fortschritt gewertet. Andere Erfolge kann man nur mit der Lupe feststellen. Bleibt abzuwarten, was nun als Folge in Genf (wenn dann alle Beteiligten noch dabei sind)herauskommt. Geopolitische Risiken stützten gestern die Märkte. Die Prognosen für die Nachfrage nach Rohöl wurden leicht nach oben angepasst. Die seit Tagen vom libyschen Ölminister immer wieder angekündigte Öffnung der Verladehäfen verzögert sich weiterhin, was die Brent Rohölpreise stützt. Ebenfalls Unterstützung erhielten die Märkte vorübergehend durch die erneute Kältewelle in den USA. Markteinschätzung neutral bis bullish.

 

tl_files/fM_k0001/images/22 01 14 brent.jpg

22.01.14

 

Rohöl/Barrel:  Brent : 107.17 $ Crude (WTI): 95.54 $ Gasoil 916.25 $ pro Tonne

Dollar: 0.9110 Rheinfracht: 17.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

In Montreux beginnt heute die Syrien Friedenskonferenz. Eine Konferenz der „leisen“ Hoffnung oder eine Totgeburt?. In Davos trifft sich die „Elite“ der Welt am WEF. Die Frage sei erlaubt, ob in Montreux und Davos etwas schön und viel geredet wird. Taten folgen dann doch keine? Der gestrige Verlauf der Notierung nach dem  Feiertag in den USA am Montag war gekennzeichnet von grosser Hektik. Doch im Abendhandel verloren die Märkte die Tagesgewinne wieder und der Handelsschluss bewegte sich leicht über Morgeneröffnung. Am persischen Golf könnten Gebietsabtausche zu beachtlichen Machtverschiebungen führen und gefährlich für die Zukunft sein.

 

Berichten zufolge wird der Iran mehrere, umstrittene Inseln im persischen Golf an die Vereinigten Arabischen Emirate übergeben. Dafür soll er ein Gebiet im Oman erhalten, genau an der engsten Stelle der Strasse von Hormuz. (eine irgendwann mögliche Sperrung der Strasse von Hormuz lässt grüssen !)

 

tl_files/fM_k0001/images/21 01 14 brent.jpg

21.01.14

 

Rohöl/Barrel:  Brent : 106.56 $ Crude (WTI): 94.10 $ Gasoil 912.00 $ pro Tonne

Dollar: 0.9115 Rheinfracht: 17.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Nachdem der Iran kurzfristig zu den Syrien Friedensgesprächen eingeladen wurde, wurde der letzte Verbündete von Assad  auf Druck der Opposition (und den USA ?) innert 24 Stunden wieder ausgeladen. Eine peinliche Niederlage des Generalsekretärs der UNO. Wird diese Konferenz zu einer Totgeburt? Der gestrige Börsenverlauf mit bescheidenen Umsätzen (in den USA war Feiertag) warf keine grossen Wellen und die Notierungen zeigten sich seitwärts in enger Handelsspanne. Der Iran hat die ersten Anforderungen zum Rückfahren des Atomprogramms erfüllt. Somit werden auch die Sanktionen für 6 Monate gelockert. Dies dürfte aber nicht kurzfristig zu einer Überflutung des Marktes mit Rohöl sein. Markteinschätzung weiterhin „neutral“. Die DOE Zahlen werden diese Woche infolge des gestrigen US Feiertages erst am Donnerstag publiziert.

 

20.01.14

 

Rohöl/Barrel:  Brent : 106.35 $ Crude (WTI): 93.75 $ Gasoil 912.25 $ pro Tonne

Dollar: 0.912.25 Rheinfracht: 17.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Nach zähen  Ringen haben sich am Samstag die unter sich zerstrittenen Oppositionellen aus Syrien zur Teilnahme an den Friedensgesprächen am Mittwoch entschieden. Nun hat der Generalsekretär der UNO u.a. auch den Iran nachträglich noch eingeladen. Die Opposition sieht sich verschaukelt und man geht davon aus, dass unter Umständen Baschar el Assad als Gewinner aus diesen Gesprächen hervorgeht. Ist das der Sinn der Sache? Die Ölnotierungen schlossen die Woche mit leichten Gewinnen. Die „grosszügige“ Seitwärtsbewegung der letzten Woche birgt die Gefahr, dass der Ausbruch aus dieser Formation heftig ausfallen kann. Heute ist in den USA Feiertag und es wird ein geringeres Handelsinteresse erwartet. Marktaussichten neutral.

 

Die kommenden Syrien-Friedensgespräche die Woche am Genfersee stehen nicht wirklich unter einem guten Stern und die Stimmung hat sich mit der nachträglichen Einladung des Irans eher noch verschlechtert.  Eine alte Börsenweishei sagt: Je länger die Notierungen seitwärts laufen, umso heftiger ist der Ausbruch in die eine oder andere Richtung. Spekulanten haben die Netto Longpositionen auf WTI (Crude) leicht abgebaut. Doch die Notierungen legten gegen Börsenschluss nochmals etwas zu. Das chinesische BIP für 2013 beläuft sich auf 7.7 %, leicht unter den 7.8 % aus 2012. Der Iran bereitet sich auf die Rückkehr internationaler Ölkonzerne vor.

 

17.01.14

 

Rohöl/Barrel:  Brent : 105.63 $ Crude (WTI): 94.16 $ Gasoil 908.25 $ pro Tonne

Dollar: 0.9050 Rheinfracht: 17.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Erneut testeten die Märkte das Abwärtspotential. Aber ohne Erfolg, denn - wie Sie unten auf dem Chart sehen – war der Abprall bei der dritten Unterstützungslinie bei 903.75 $ pro Tonne Gasoil deutlich. Unter dem Strich blieb es aber bei einer Nullrunde, denn die Notierung konsolidierten seitwärts. Die OPEC geht von einem leichten Nachfragerückgang aus. Trader warten auf neue Impulse, wir sind derzeit auf dem Niveau von Mitte November 2013 (Börsenmässig). Beim Vergleich der Preise in der Schweiz, vor allem beim Heizöl, darf nicht übersehen werden, dass ab 1.1.14 die erhöhte CO2 Abgabe von CHF 6.35 / 100 lt exkl. MwSt. In Kraft ist. Zudem spielt auch immer  das Währungsverhältnis CHF/$ eine gewichtige Rolle. Markteinschätzung: Neutral.

 

tl_files/fM_k0001/images/16 01 14 Gasoil.jpg

16.01.14

 

Rohöl/Barrel:  Brent : 106.69 $ Crude (WTI): 94.10 $ Gasoil 907.50 $ pro Tonne

Dollar: 0.9085 Rheinfracht: 17.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

In Ägypten wurde die neue Verfassung offenbar von über 90 % der Urnengänger angenommen. Sie stärkt die Rechte der Bevölkerung ? (religiöse Parteien werden aber verboten) und vor allem auch der Armee. Ob das zur Beruhigung der Lage im krisengeschüttelten Land beitragen wird, ist fraglich. Positive Wirtschaftszahlen (Empire State Index) und die bullishen DOE Lagerzahlen gaben etwas Aufwind an den Ölbörsen. Besonders gut sieht man im Charts Gasoil vom 15. Januar unten auch wieder einmal den Test der Unterstützungen (grüne Linie). Wenn eine Marke getestet und nicht nachhaltig durchbrochen wird, kann es in die Gegenrichtung sehr schnell gehen. Ob der Abprall gestern genügend nachhaltig für die nächsten Tage war, bleibt abzuwarten. Auf alle Fälle ist die Einschätzung der Märkte neutral bis bullish.

 

 

tl_files/fM_k0001/images/15 01 14 gasoil.jpg 

15.01.2014

 

Rohöl/Barrel:  Brent: 106.26 $ Crude (WTI): 92.49 $ Gasoil: 901.75 $ pro Tonne

Dollar: 0.9057 Rheinfracht: 17.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

14.01.14

 

Rohöl/Barrel:  Brent : 106.98 $ Crude (WTI): 92.09 $ Gasoil 905.75 $ pro Tonne

Dollar: 0.9008 Rheinfracht: 17.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Gestern sind wir in eine für verschiedene Länder entscheidende Woche gestartet. Im bevölkerungsreichsten Land im arabischen Land, Ägypten, beginnen heute die Abstimmungen über die neue Verfassung. Die vorläufige Vereinbarung zum Atomprogramm mit dem Iran wurde beschlossen und tritt in Kraft. Ende Woche werden in Genf die Friedensverhandlungen im Syrienkonflikt beginnen. Das alles sind zwar in erster Linie „good news“ und wurden in einer ersten Reaktion von den Börsen einmal positiv quittiert, d.h. mit nochmals etwas Rückgang. Bei Allem aber herrscht doch da und dort Skepsis. Erdgas, oft ein Vorläufer für den weiteren Verlauf der Ölnotierungen, hat gestern deutlich ins Plus gedreht.

 

Ägypten: Die neue Verfassung bringt dem Volk zwar einige Vorteile. Die religiösen Parteien werden aber für die Zukunft ausgeschlossen (auch die Muslimbrüder). Das Militär behält seine Privilegien. Ob das gut kommt? Syrien: Die Frauen wollen an der Friedenskonferenz mit am Tisch sitzen. Für sie geht es um sehr viel. Der Iran ist offiziell nicht eingeladen und frustriert. Ein Fehler, nach Meinung vieler Experten. Iran: Ob das Abkommen je wirklich voll zum Tragen kommt, ist fraglich. In Amerika ist man äusserst skeptisch und verlangt eher mehr als weniger Sanktionen. Das wird in den beiden Kammern in Washington noch viel Zündstoff bringen. Es wäre ja nur allzu schön, wenn alles, wie geplant, seinen Verlauf nehmen würde. Die Vergangenheit zeigt aber, dass den Worten wirklich Fakten folgen müssen. Und bekanntlich liegt in der Umsetzung das Problem.

13.01.14

 

Rohöl/Barrel:  Brent : 107.09 $ Crude (WTI): 92.29 $ Gasoil 907.25 $ pro Tonne

Dollar: 0.9017 Rheinfracht: 18.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Zum Wochenende testete der Markt die psychologische Markte bei 900 $ im Gasoil. Da bei 897 $ pro Tonne aber bereits Schluss war und die Gegenreaktion einsetzte, gilt die Marke nicht als nachhaltig durchbrochen. Bis Börsenschluss erfolgte, wie oft üblich, die Gegenreaktion bis ca. 909 $. Die Arbeitsmarktdaten vom Dezember  aus den USA wurden eher bearish interpretiert, obwohl die Arbeitslosigkeit leicht zurückging. Für den Iran wurde über das Wochenende die Umsetzung des vorläufigen Atomabkommens beschlossen. Im Südsudan könnte es Richtung Waffenstillstand gehen. Markteinschätzung – fundamental und charttechnisch – Neutral bis bullish.

 

Nur 74 000 neue Stellen hat die amerikanische Privatwirtschaft im Dezember 2013 geschaffen (Schätzung der Experten lagen bei 196 000). Die Überraschung, bzw. die Enttäuschung der Investoren war deshalb umso grösser. Zwar ist die Arbeitslosigkeit von 7 auf 6.7 % gesunken, was eher einer normalen Fluktuation als einer wesentlichen Verbesserung am Arbeitsmarkt gewertet wird. Dieses Thema dürfte die FED an ihren nächsten Entscheidungen in Bezug auf die weitere Reduzierung der Anleihenkäufe beeinflussen, d.h. man geht davon aus, dass diese vorerst einmal vom Tisch ist.

 

tl_files/fM_k0001/images/10 01 14 gasoil.jpg

10.01.14

 

Rohöl/Barrel:  Brent : 106.87 $ Crude (WTI): 92.53 $ Gasoil 906.25 $ pro Tonne

Dollar: 0.9071 Rheinfracht: 18.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Nachwirkungen der bearishen DOE Lagerzahlen vom Mittwoch. Gasoil und Rohöl Brent geben weiter nach. Crude Rohöl kann die Stellung behaupten. Handelsbilanzzahlen aus China enttäuschend. Aber die Rohölimportzahlen in China sind um 13 % gestiegen. Meteorologen gehen davon aus, dass die extreme Kältewelle in den USA in den nächsten Tagen nachlässt. Gespannt warten die Marktteilnehmer heute auf die US Arbeitsmarktdaten. Das könnte, je nach Ausfall, Impulse in die eine oder andere Richtung geben.

 

09.01.14

 

Rohöl/Barrel:  Brent : 107.51 $ Crude (WTI): 92.65 $ Gasoil 912.75 $ pro Tonne

Dollar: 0.9113 Rheinfracht: 18.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Notierungen seitwärts – Dollar/CHF leicht stärker – DOE Lagerzahler eher bearish – geopolitische Lage in Irak, Libyen, Syrien und Südsudan weiterhin im Fokus – Wirtschaftszahlen aus China (Verbraucherpreis – und Erzeugerpreise) hinter Erwartungen zurück – FED beurteilt weiteres Wachstum der US Wirtschaft – Markteinschätzungen reichen von bearish bis bullish (charttechnisch).

08.01.14

 

Rohöl/Barrel:  Brent : 107.46 $ Crude (WTI): 94.01 $ Gasoil 912.25 $ pro Tonne

Dollar: 0.9082 Rheinfracht: 20.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Die Aktienmärkte legten mehrheitlich zu. Dollar zu CHF stabil. Die Ölwerte zogen nur leicht an. Positive, deutsche Wirtschaftszahlen und geopolitische Spannungen (Irak, Libyen, Südsudan) stützen und stoppen im Moment die Baissebewegung. Mehrere Widerstände wurden getestet, aber nicht durchbrochen. Spekulanten bauen Longpositionen weiter auf, d.h. sie wetten auf wieder steigende Preise.

 

07.01.14

 

Rohöl/Barrel:  Brent : 107.27 $ Crude (WTI): 93.76 $ Gasoil 911.75 $ pro Tonne

Dollar: 0.9068 Rheinfracht: 20.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Der erste „normale“ Handelstag“ im neuen Jahr war schon wieder von Hektik geprägt. Nach deutlichem Anstieg im Vormittagshandel flachten die Notierungen aber bis Handelsschluss wieder ab und schlossen ca. auf Eröffnungsniveau. Bereits aktiv sind auch wieder die Spekulanten, welche Ihre Longpositionen aufbauen, d.h. sie wetten auf wieder steigende Preise. Auch charttechnisch ist dies nicht ausgeschlossen, ist doch oft nach starkem Rückgang eine Gegenreaktion nicht weit. 

 

Aus Libyen kommen bezüglich Exportmengen unterschiedliche Meldungen. Syrien ist weiter ein Pulverfass und die Tatsache, dass die USA den Irak mit zusätzlichen Waffen beliefern will (aus Angst, dass dort Al Kaida stärker wird), stimmt nicht gerade zuversichtlich. Es geht also im gleichen Stil weiter wie im vergangen Jahr.

 

Bitte beachten Sie, dass in den Preisen für Heizöl ab sofort die ab 1.1.2014 gültige, höhere CO2 Abgabe von 6.35 / 100 lt exkl. MwSt. inbegriffen ist.

 

tl_files/fM_k0001/images/06 01 14 brent.jpg

06.01.14 

 

Rohöl/Barrel:  Brent : 107.70 $ Crude (WTI): 94.15 $ Gasoil 909.75 $ pro Tonne

Dollar: 0.9059 Rheinfracht: 22.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Ihnen allen wünschen wir von Herzen einen guten Start in ein erfreuliches, erfolgreiches und gesundes 2014. Ab heute werden Sie wieder mit den regelmässigen Preis- und Marktinformationen bedient. Bitte beachten Sie den Jahresbericht über das Öljahr 2013 auf unserer Homepage mit Datum 23.12.13  (kann auch als Word-Dokument bei uns angefordert werden – fragen Sie Ihr/e Verkaufsberater/in).

 

Über die Feiertag sind die Notierungen auf den Stand von Mitte November zurückgestuft worden. Man darf dieser Entwicklung  aber keine  allzu grosse Bedeutung beimessen, denn der Handel war recht dünn und entspricht nicht „normalen“ Handelstagen. Heute und Morgen werden die Marktteilnehmer die Situation neu analysieren und dann wieder in das Marktgeschehen eingreifen. Prognosen sind derzeit schwierig zu stellen, so unter dem Motto:

 

„Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen“

Niels Bohr, dänischer Physiker 1885-1962

 

Bitte beachten Sie, dass in den Preisen für Heizöl ab sofort die ab 1.1.2014 gültige, höhere CO2 Abgabe von 6.35 / 100 lt exkl. MwSt. inbegriffen ist.