AVIA Vereinigung Schweiz

31.03.15

 

Rohöl/Barrel:  Brent : 55.69 $ Crude (WTI): 47.91 $ Gasoil  527.75 $ pro Tonne

Dollar: .0.9701 Rheinfracht: 17.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Euro unter Druck - Atomabkommen könnte Gemeinschaftswährung belasten.

Die europäische Gemeinschaftswährung kommt zum Ende des Monats weiter unter Druck. Die Konjunkturdaten gaben zuletzt eher wenig Impulse, da die Marktteilnehmer vor allem auf Zeichen der Fed zur US Geldpolitik warten, bei der eine Anhebung des Zinsniveaus im Raum steht und dadurch dem US Dollar tendenziell Auftrieb gibt. Ebenso wie für die Ölbörsen sind die Atomverhandlungen mit dem Iran auch für den Devisenhandel ein potenzieller Impulsgeber.

Die Grundtendenz des Euro/Dollar-Kurses dürfte mittelfristig weiter weich bleiben, da die Aussicht auf eine Zinsanhebung in den USA, unabhängig, ob diese nun einen Monat früher oder später umgesetzt wird, dem Dollar Auftrieb gibt. Die gleichzeitig expansive Ausrichtung der EZB spricht ebenfalls für einen weichen Euro/Dollar-Kurs, sodass die meisten Experten ihre bearishe Einstellung weiter unverändert beibehalten.

Die Finanzmärkte warten gespannt auf das Verhandlungsergebnis mit dem Iran. Sollten die Sanktionen aufgehoben werden, so könnte der Iran sein Öl wieder am Weltmarkt verkaufen und sich mit Dollar eindecken. Entsprechend könnte dies die Dollar-Nachfrage ankurbeln und damit den Euro/Dollar-Kurs weiter unter Druck setzen.

 

30. März 2015

 

Rohöl/Barrel:  Brent : 56.08 $ Crude (WTI): 48.15 $ Gasoil  531.25 $ pro Tonne

Dollar: .0.9611 Rheinfracht: 17.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Trader warten auf Deal mit dem Iran

Die Börsen starteten nach den Ereignissen am Donnerstag auf hohem Niveau in den Freitag. Analysten nannten die starke Aufwärtsbewegung vom Vortag eine Überreaktion, da eine Schließung der Meeresenge Bab el-Mandeb im Golf von Aden als eher unwahrscheinlich gilt. Entsprechend sind Ausfälle bzw. Verzögerungen bei den Ölexporten unwahrscheinlich.

Außenminister reisen in die Schweiz – Atomverhandlungen im Blickpunkt

Die Atomverhandlungen mit dem Iran biegen nun auf die Zielgerade ein. Wenig Details wurden bisher bekannt, nachdem die Gespräche in Lausanne letzte Woche wieder aufgenommen wurden. Offene Punkte, vor allem Zeitpunkt und Geschwindigkeit für die Aufhebung der gegen den Iran verhängten Sanktion sowie die Laufzeit eines Abkommens sind momentan wohl Streitpunkte. Am Wochenende trafen neben den EU Außenministern auch der russische Amtskollege ein, die nun den Beschluss von Eckpunkten für ein endgültiges Abkommen vorantreiben sollen.

Zuletzt deutete der britische Außenminister Philip Hammond an, dass die Verhandlungen in dieser Woche möglicher Weise länger als geplant dauern könnten. Für ihn komme es vor allem darauf an was in der Rahmenvereinbarung steht und weniger wann man sich auf ein solches Papier einigen könne.

 

27.03.15

 

Rohöl/Barrel:  Brent : 58.24 $ Crude (WTI): 50.45 $ Gasoil  542.00 $ pro Tonne

Dollar: .0.9658 Rheinfracht: 17.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

  

Ölpreise mit Jemen-Konflikt fester – Analysten rechnen mit Korrekturbewegung

Der starke Preisanstieg wurde durch die Eskalation im Jemen ausgelöst. Präsident Hadi hält sich nach seiner Flucht aus Sanaa nun offenbar im Oman auf, während Länder wie Kuwait, Saudi-Arabien, Oman und Ägypten die Regierungstruppen Jemens im Kampf gegen die schiitischen Rebellen unterstützen. Der Preisanstieg ist hauptsächlich auf einer Risikoprämie für mögliche Transportausfälle durch den Golf von Aden zurückzuführen, da der Jemen selbst nur etwa 145.000 B/T an Rohöl fördert. Sollte die Meeresenge durch den Konflikt blockiert werden, müssten die Öltanker auf ihrem Weg nach Europa einen kosten- und zeitintensiven Umweg um das südliche Kap von Afrika nehmen.

Zwischen 3,4 und 3,8 Mio. Barrel Rohöl passieren die Meeresenge bei Bab el-Mandab pro Tag. Diese Transporte in Richtung Europa dürften nun teurer werden, wenn die Tankerversichungen wegen des Risikos auf dieser Route ansteigen. Beim Thema Jemen gehe es momentan weniger um tatsächliche Produktionsausfälle, sondern erinnere die Marktteilnehmer vielmehr daran wie anfällig die Versorgungswege von Rohöl für Störungen sind.

 

26. März 2015

 

Rohöl/Barrel:  Brent : 58.85 $ Crude (WTI): 51.61 $ Gasoil  543.25 $ pro Tonne

Dollar: .0.9525 Rheinfracht: 17.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Saudi-Arabien interveniert im Jemen – Sorgen um Beeinträchtigung der Ölversorgung Ölpreise ziehen mit Luftangriffen aus Saudi-Arabien an
Im Jemen schwelen seit mehreren Monaten Unruhen zwischen schiitischen Rebellen und der Regierung um Präsident Hadi. Da der Jemen kein großer Ölproduzent ist, war dieses Thema bisher weniger relevant für die Ölmärkte, gewann in der Nacht nun allerdings plötzlich an Einfluss. Präsident Hadi musste aus der Hauptstadt Sanaa mit einem Schiff flüchten.

Hadi hatte vor seiner Flucht Verbündete in der Region um Unterstützung gebeten, die dann in der Nacht auch folgte. Saudi-Arabien hat sich dazu entschlossen die Rebellen aus der Luft anzugreifen und bombardierte in der Nacht Stellungen rund um die Hauptstadt Sanaa. Saudi-Arabien wirft seinem Dauerrivalen Iran vor, dass dieser im Hintergrund die Fäden ziehen würde und mit der Unterstützung der schiitischen Gruppen die Eskalation provoziert habe.

Die US Ölbestände wachsen unaufhörlich und auch die US Ölproduktion ist in der letzten Woche erneut geklettert. Zwar legte diese nur geringfügig zu, die Produktion liegt allerdings auf dem höchsten Niveau seit über 43 Jahren. Man rechnet damit, dass die Förderung aus US Schieferölvorkommen weiter kontinuierlich wachsen wird.

Auch Russland und Saudi-Arabien, die beiden größten Ölproduzenten der Welt, exportieren in diesem Jahr mehr Öl und tragen zu der beständigen Überversorgung bei.

 

25.03.15

 

Rohöl/Barrel:  Brent : 54.90 $ Crude (WTI): 47.15 $ Gasoil  520.75 $ pro Tonne

Dollar: .0.9595 Rheinfracht: 17.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Devisenhändler warten auf den Ifo Index

Der Euro/Dollar-Kurs reagierte in den letzten Tagen stark auf die Konjunkturdaten aus der Eurozone und den USA. Die guten Zahlen von gestern halfen dem Euro kurzzeitig über die 1,10 Dollar-Marke und auch heute wartet man erneut auf positive Daten aus Deutschland. Für die Analysten könnte der Euro danach erneut zulegen und sogar die 1,11 Dollar ins Visier nehmen.

 

Futures nach Berg- und Talfahrt weicher – Devisenhandel mit großem Einfluss

Durch den Devisenhandel haben sich die Ölbörsen zuletzt eine Pause von der Anfang März begonnenen Abwärtsbewegung genommen. Mit dem weicheren US Dollar werden Marktteilnehmer außerhalb der USA immer wieder zu Käufen verleitet, da die in Dollar gehandelten Futures dadurch billiger werden.

Die USA fördern immer mehr Öl und Saudi-Arabien hat seine Produktion auf 10 Mio. Barrel/Tag angehoben. Von daher geht man davon aus, dass das Überangebot noch eine ganze Weile Bestand haben wird. Unterm Strich bleibt die Überversorgung allerdings bestehen. Bis auf den Dollar gebe es derzeit nichts bullishes im Markt.

Mit dem größeren Einfluss des Euro/Dollar-Kurses auf die Ölbörsen bleiben diese weiterhin relativ volatil. Die Grundausrichtung bleibt allerdings bearish, da es fundamental keine Anzeichen gibt, die für einen nachhaltigen Richtungswechsel sprechen.

 

24.03.15

 

Rohöl/Barrel:  Brent : 55.73 $ Crude (WTI): 46.96 $ Gasoil  527.25 $ pro Tonne

Dollar: .0.9662 Rheinfracht: 17.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

  

Schwacher Dollar und technische Anschlusskäufe – Futures trotz bearisher Marktlage fester

 

Neben dem reinen Angebots/Nachfrage-Verhältnis, das bekanntermassen von Überversorgung geprägt ist, hat der Devisenhandel zuletzt einen starken Einfluss auf die Ölbörsen gehabt. Je schwächer der US Dollar ist, desto günstiger werden die Produkte für Käufer ausserhalb der USA, sodass Schwächephasen der US Währung genutzt werden um Verkaufspositionen glattzustellen oder einen Bedarf abzudecken. Bei einem festeren Dollar hingegen passiert genau das Gegenteil. Über diesen Mechanismus löst ein schwacher Dollar immer wieder einen Preisanstieg und eine feste US Währung einen Preisrückgang an den Ölbörsen aus. Bis zu 87% der Preisentwicklung an den Ölbörsen seien in diesem Zeitraum durch Kursbewegungen im Devisenhandel begründet.

 

Nachdem Saudi-Arabien einmal mehr klar gemacht hat, dass man unter den gegebenen Umständen nicht beabsichtigt das Angebot zu drosseln, ist klar, dass auf der Angebotsseite kurzfristig nicht viel passieren wird. Bei der Nachfrage bleiben stützende Impulse ebenfalls aus, denn beim zweitgrössten Ölverbraucher China kommt die Wirtschaft nicht in Schwung

Marktteilnehmer werden nun auf weitere Einkaufsmanagerindizes aus der Eurozone warten, die im Laufe des Vormittags anstehen. Der Euro/Dollar-Kurs wird seinen starken Einfluss auf die Öl-Futures beibehalten…..

 

23.03.15

 

Rohöl/Barrel:  Brent : 54.74 $ Crude (WTI): 45.91 $ Gasoil  522.50 $ pro Tonne

Dollar: .0.9774 Rheinfracht: 17.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

  

Atomverhandlungen mit Iran bisher ohne Ergebnis

Die intensiven Verhandlungen zwischen dem Westen und dem Iran gingen letzte Woche ergebnislos zu Ende. Man habe zwar echte Fortschritte gemacht, allerdings habe man die "Ziellinie" noch nicht erreicht, so US Außenminister John Kerry. Die "5+1 Gruppe" (Russland, China, USA, Frankreich, Großbritannien + Deutschland) und der Iran haben sich selbst eine Frist bis Ende März gesetzt, um die Rahmenbedingungen für ein langfristiges Atomabkommen abzustecken

Saudi-Arabien hat Ölproduktion auf 10 Mio. B/T erhöht

Der saudische Ölminister Ali al-Naimi hat sich am Wochenende zur aktuellen Ölproduktion seines Landes geäußert. Dabei ging er auch auf die aktuelle Ölförderung ein und bezifferte diese mit etwa 10 Mio. B/T. Naimi stellte klar, dass es keine Kürzung der OPEC gebe, wenn sich nicht auch Produzenten außerhalb des Kartells daran beteiligen würden. Der Marktanteil der OPEC liege bei etwa 30%.

 

20.03.15

 

Rohöl/Barrel:  Brent : 54.15 $ Crude (WTI): 43.56 $ Gasoil  516.50 $ pro Tonne

Dollar: .0.9886 Rheinfracht: 17.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

In den letzten Tagen hatte der Dollar einen starken Einfluss auf die Ölpreise.

Der sprunghafte Anstieg des Euro/Dollar-Kurses Mittwochnacht hat zu einer ebenso starken Aufwärtsreaktion bei den Öl-Futures gesorgt, da eine schwache US Währung die in Dollar gehandelten Öl-Futures für Händler außerhalb der USA wieder attraktiver macht. Diese nutzen Schwächephasen des Dollar für Short-Coverings und platzieren Kauforders im Markt. Der Dollar dürfte allerdings insgesamt weiter weich bleiben, da eine Zinsanhebung in den USA für Juni weiterhin nicht vom Tisch ist. Die Tatsache, dass der Ölmarkt überversorgt ist, sei hinlänglich bekannt, sodass der Dollar-Kurs aktuell eine entscheidende Variable sei, die die Nachfrage und damit auch die Preise an den Rohstoffmärkten kurzfristig beeinflussen könne

Die Vertreter der 5+1 Gruppe und des Iran verhandeln diese Woche weiter über ein angestrebtes dauerhaftes Atomabkommen. Ziel ist es das iranische Atomprogramm mindestens für 10 Jahre zu kontrollieren, um eine militärische Nutzung der Technologie zu verhindern. In den letzten Wochen zeigte man sich optimistisch, dass man sich auf die Rahmenbedingungen bereits in diesem Monat einigen könnte. Ein Diplomat aus Europa hat nun allerdings angedeutet, dass ein Deal wieder in Frage gestellt werden muss. Es gebe in entscheidenden Punkten noch zu große Differenzen, als dass in den kommenden Tagen mit einer Einigung auf Rahmenbedingungen zu rechnen sei.

 

19.03.15

 

Rohöl/Barrel:  Brent : 55.32 $ Crude (WTI): 43.43 $ Gasoil  530.75 $ pro Tonne

Dollar: .0.9911 Rheinfracht: 16.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Zurückhaltung der Fed und Spread-Wetten katapultieren Ölpreise nach oben.

 

Die US Notenbänker zeigten sich zurückhaltend was ein frühes Anheben des Zinsniveaus angeht, sodass die US Währung nachgab und damit die Dollar gehandelten Futures für Investoren außerhalb der USA vergünstigte. Trotz der bearishen US Ölbestandsdaten gingen die Ölpreise durch Spread-Wetten (Spread-Wetten, mit denen Marktteilnehmer auf eine Zunahme des Preisunterschiedes bei Brent und WTI setzen) und das Statement der Fed mit deutlichen Gewinnen aus dem Mittwoch.

Marktteilnehmer werden weiter auf die Entwicklung bei den Atomverhandlungen mit dem Iran warten, da das Land seine Ölproduktion binnen kurzer Zeit von zuletzt etwa 2,8 auf 3,6 Mio. Barrel/Tag steigern könnte, sollten die Sanktionen aufgehoben werden.

Es bleibt weiterhin unvorhersehbar-spannend an der Börse……

 

18.03.15

Rohöl/Barrel:  Brent : 53.04 $ Crude (WTI): 42.51 $ Gasoil  509.00 $ pro Tonne

Dollar: 1.0060 Rheinfracht: 16.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Rekordölbestände lassen Futures in der Nacht fallen.

In den letzten Tagen kamen wenige Argumente in den Markt, die für eine Aufwärtskorrektur an den Ölbörsen sprechen. Vielmehr wurden die Monatsreports, insbesondere die der IEA und EIA, bearish eingestuft. Hinzu kommt dass die USA ihren Wintereinbruch im Februar überstanden hat und der Streik an den US Raffinerien beendet wurde. Saudi-Arabien will in den kommenden Monaten seine Produktion offenbar unverändert hoch halten und eventuell sogar noch einmal steigern, Libyen produziert wieder mehr Rohöl, der Irak kann nach schlechten Wetterbedingungen im März seine Exportrückstände aus dem Februar wieder aufholen und in den Verhandlungen über das iranische Atomprogramm zeigen sich beide Seiten derzeit optimistisch, dass eine Einigung erzielt werden kann.

Sollte die Fed die Anhebung der Zinsniveaus später als Juni avisieren, würde dies den US Dollar vorübergehend belasten und bei unseren Marktpreisen so für leichten Auftrieb sorgen.

 

17.03.15

 

Rohöl/Barrel:  Brent : 54.02 $ Crude (WTI): 43.79 $ Gasoil  515.50 $ pro Tonne

Dollar: 1.0074 Rheinfracht: 17.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

 

Die Marktteilnehmer sind derzeit vor allem über die zunehmende Auslastung der Lagerkapazitäten besorgt. Experten rechnen damit, dass das größte US Lager in Cushing, Oklahoma, bald schon ausgelastet sein könnte.Die Verhandlungen mit dem Iran über dessen Atomprogramm befinden sich in der entscheidenden Phase. Die Vertreter der "5+1 Gruppe" (China, USA, Russland, Frankreich, Großbritannien + Deutschland) und Teherans haben sich bei der neuen Gesprächsrunde in Lausanne zum Wochenauftakt weiter angenähert. Aktuell deutet vieles darauf hin, dass ein Vertrag mit dem Iran diesmal tatsächlich möglich ist.Nach diesem turbulenten Tag gestern kann auch mit einer Gegenreaktion gerechnet werden….

 

16.03.15

 

Rohöl/Barrel:  Brent : 54.09 $ Crude (WTI): 44.46 $ Gasoil  515.75 $ pro Tonne

Dollar: 1.0051 Rheinfracht: 17.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Das US Rohöl startet mit 6-Jahrestief in die neue Woche und hatte somit in der Vorwoche den kräftigsten wöchentlichen Rückgang in diesem Jahr. Der Dollar blieb fest. Die vorläufige Einigung im Streik an den US Raffinerien sowie der IEA Monatsbericht, wonach die Lagerkapazitäten in den USA an ihre Kapazität kommen ergänzten die Serie bearisher Meldungen aus dem Wochenverlauf.

Das US Energiedepartement (DOE) kündigt an Reserven aufzufüllen und hilft so der US Ölindustrie, die wegen der Überversorgung kaum Abnehmer für ihr Öl findet.

Was kommt nun nach diesem Abwärtsrutsch? Eine Gegenkorrektur, oder bleibt uns der aktuelle Abwärtstrend vorübergehend erhalten? Die Charttechnik spricht für weiter fallende Preise, doch welche Faktoren kommen heute noch dazu? Es bleibt spannend an der Börse / sco

 

13.03.15

 

Rohöl/Barrel:  Brent : 57.08 $ Crude (WTI): 47.19 $ Gasoil  538.00 $ pro Tonne

Dollar: 1.0048 Rheinfracht: 17.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

 

Die Experten sehen in der guten Wachstumszahlen der Wirtschaft und dem noch immer insgesamt niedrigen Preisniveau Anzeichen einer steigenden Produktnachfrage, die sich kurzfristig materialisieren sollte. Die hohe Rohöl-Produktion dürfte die vorherrschende globale Überversorgung weiter stabilisieren. Kurzfristige Aufwärtsbewegungen seien vielmehr auf Short-Coverings zurückzuführen, da einige Marktteilnehmer nach den Verlusten vom Wochenanfang nun Gewinne mitnehmen.

Die europäische Gemeinschaftswährung konnte gestern Vormittag von guten Konjunkturdaten aus der Eurozone profitieren, da die Industrieproduktion im Januar deutlich stärker als erwartet angestiegen ist.

 

12.03.15

 

Rohöl/Barrel:  Brent : 58.25 $ Crude (WTI): 48.50 $ Gasoil  567.75 $ pro Tonne

Dollar: 1.0084 Rheinfracht: 17.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

 

Am frühen Morgen wurden in China Konjunkturdaten veröffentlicht. Sowohl die Einzelhandelsumsätze, als auch die Industrieproduktionen und Bauausgaben blieben für Februar allerdings klar hinter den Erwartungen zurück.

Durch die Probleme an den Raffinerien hat die Schließung des Houston Ship Channels einen bullishen Einfluss auf die Preise. Regional können hier in der Versorgung Probleme auftreten.

Der feste US Dollar – gestern erstmals über 1.0129 - verteuert die Futures für Investoren und Trader außerhalb der USA.

Durch den weichen Euro/Dollar-Kurs und die überraschende Aufwärtskorrektur an der ICE im späten Handel, ist bei den Inlandspreisen am Vormittag zunächst mit einer deutlichen Aufwärtskorrektur zu rechnen.

 

11.03.15

 

Rohöl/Barrel:  Brent : 56.52 $ Crude (WTI): 48.84 $ Gasoil  560.75 $ pro Tonne

Dollar: 0.9998 Rheinfracht: 17.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Der EIA Monatsbericht hat den Marktteilnehmern, die auf steigende Preise setzen, den Wind aus den Segeln genommen. Die Prognose für das US Produktionswachstum wurde ebenso wie die Erwartungen für das globale Förderwachstum nach oben korrigiert. Unter dem Strich rechnet die EIA also damit, dass die Überversorgung über 2015 hinaus bestehen bleibt, wenn auch nicht mehr in einer ganz so ausgeprägten Form, wie es in der ersten Jahreshälfte 2015 der Fall ist.

Marktteilnehmer werden sich heute vermutlich ganz auf die US Ölbestandsdaten des DOE um 15:30 Uhr konzentrieren, da weitere Konjunkturdaten nach den Zahlen aus China ausbleiben. Nach dem EIA Report von gestern Abend sowie den Prognosen von Goldman Sachs und Bank of America Merrill Lynch ist die Stimmung allerdings verhalten.

Der Dollar – der die Preise mitbestimmt – macht weiter Vorschritte und ist nur noch knapp vor der Parität 1:1.

 

09.03.15

 

Rohöl/Barrel:  Brent : 59.41 $ Crude (WTI): 49.79 $ Gasoil  575.50 $ pro Tonne

Dollar: 0.9840 Rheinfracht: 17.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Die sehr guten Arbeitsmarktdaten am Freitag sorgen am Markt wieder für erste Spekulationen, dass die US Fed vielleicht doch schon zur Jahresmitte das Zinsniveau wieder anheben wird. Bislang ist der Zeitpunkt weiter unklar, aber die besser als erwarteten Daten stützen den US Dollar deutlich.

Aus der Eurozone kamen die BIP Wachstumszahlen zum vierten Quartal 2014. Die Wirtschaftsleistung wuchs auf Jahressicht um +0,9%, was allerdings bereits vorab so erwartet wurde.

Am Freitagnachmittag folgte die US Arbeitsmarktstatistik Februar, die mit einem Rückgang der Arbeitslosenquote von 5,7% auf 5,5% (Erwartung: 5,6%) positiv überraschte. Auch die Zahl der Neueinstellungen, die mit +295.000 über den Erwartungen von +240.000 lag, konnte überzeugen.

 

06.03.15

 

Rohöl/Barrel:  Brent : 60.81 $ Crude (WTI): 50.90 $ Gasoil  580.00 $ pro Tonne

Dollar: 0.9735 Rheinfracht: 17.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Die Öl-Futures an ICE und NYMEX sind, bis auf eine kurze Phase in der zweiten Januarhälfte, 2015 insgesamt sehr volatil. Während die weiter überversorgte Marktlage klar bearish ist und eigentlich eher für weitere Abwärtstests spricht, versucht man die bullish erwartete Entwicklung in der zweiten Jahreshälfte bereits vorab preislich zu berücksichtigen. Im dritten Quartal zieht die Nachfrage global gewöhnlich deutlich an.

Marktteilnehmer werden nach der positiven Einschätzung zur Konjunktur durch EZB und Fed in den letzten Tagen heute auf die Wirtschaftsdaten warten. Vor allem die US Arbeitsmarktdaten am Nachmittag werden hierbei wohl im Fokus stehen

Der Dollar hat seit Mitte Januar 15 bereits wieder 2/3 seines Kursverlustes wettgemacht und ist nur noch 0.0497 hinter dem Höchststand vom 14.Januar15 zurück…

 

05.03.15

 

Rohöl/Barrel:  Brent : 60.58 $ Crude (WTI): 51.80 $ Gasoil  582.00 $ pro Tonne

Dollar: 0.9668 Rheinfracht: 17.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Praktisch keine Veränderungen der Preise, auch wenn die Rohölbestände deutlich höher liegen ( Plus 10.3). Da könnte heute noch – wie schon oft erst am Folgetag – eine Reaktion erfolgen. Ansonsten sucht der Markt immer noch nach einer neuen Richtung, welche noch nicht gefunden wurde. Das könnte möglicherweise noch längere Zeit so dauern. Zu viele, wichtige Argumente sprechen für, ebenso viele aber auch für sinkende Preise. Man muss einfach für grössere Aufträge gut auf der Höhe des Marktes sein, um in der möglichst besten Zeit einen guten Entscheid – auch für längerfristige Beschaffung – treffen zu können. Die Marktaussichten stehen derzeit auf „neutral“.

 

04.03.15

 

Rohöl/Barrel:  Brent : 60.57 $ Crude (WTI): 50.50 $ Gasoil  581.25 $ pro Tonne

Dollar: 0.9624 Rheinfracht: 19.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Die Veränderung von gestern auf heute macht ca. 0.50 / 100 lt aus, also eigentlich nichts. Seit Wochen meinen wir, dass wir diese täglichen Veränderungen nicht speziell beachten müssen, denn sie sind sehr oft durch die Währung ausgelöst. Weiter teilen wir die Meinung mit grossen Analysten, dass wir möglicherweise den Tiefstpunkt in diesem Jahr noch nicht gesehen haben. Seit 13. Januar 2015 (der günstigste Moment für dieses Jahr) ist der Preis – Währung mit berücksichtigt – um CHF 7.00 gestiegen. Das bedeutet zwar einen nicht zu unterschätzenden Mehrpreis, aber es haut einem noch nicht vom Hocker, wenn man den „katastrophalen Abstieg“ berücksichtigt. Sehr schnell kann diese Marke auch wieder weg sein. Für bedeutende Mengen sollte man die Augen (langfristig) weit offen halten und dann zuschlagen, wenn es für einen Abschluss wirklich günstig erscheint. Markt wird neutral bis bearish eingestuft.

 

02.03.15

 

Rohöl/Barrel:  Brent : 62.16 $ Crude (WTI): 49.40 $ Gasoil  597.25 $ pro Tonne

Dollar: 0.9557 Rheinfracht: 19.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Zum Wochenende lösten sich die Notierungen von Brent und Gasoil sowie der Dollar etwas ab. Das bringt heute eine Differenz von CHF 1.00 bis 1.50 – also keine sehr grosse Spanne nach oben. Sicher ist Gasoil nun noch leicht unter der Marke von 600 $, doch weiterhin zweifeln wir daran, dass dies eine entscheidende Gegenrichtung ausmacht. Weiterhin denken wir, dass wir mit ständig wechselnden Notierungen, deutliche Unterschiede in beide Richtungen rechnen müssen. Zu unklar sind die Zeichen, welche klar für eine Richtung sprechen. Aber es kann alles sehr schnell anders kommen. Das müssen wir uns einfach bewusst sein, z.B.

Einigung im Atomstreit schon im März? Neuerlicher Preisrückgang im zweiten Quartal?

Weitere Raffineriestreiks? Griechenland? Ukraine? Weitere Finanzreaktionen? Usw.