AVIA Vereinigung Schweiz

31. März 2016

 

Rohöl/Barrel: Brent : 38.84 $  Crude (WTI): 37.69 $  Gasoil  345.25 $  pro Tonne

Dollar: 0.9648  Rheinfracht: 19.00 CHF/to  Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Futures nach Berg- und Talfahrt schließlich weicher

 

Mit der Preisrallye von Mitte Februar zogen Brent und WTI wieder auf deutlich über 40 Dollar an. Fundamental ist dies nicht als gerechtfertigt, da der Markt überversorgt bleibt. Der Preisanstieg wird vielmehr als Spekulation auf eine sich möglicher Weise verknappende Marktlage interpretiert, sollte sich die OPEC mit anderen Ölproduzenten auf eine Begrenzung der Fördermengen verständigen.

Vor allem die Nachricht der Wiederinbetriebnahme eines von Saudi-Arabien und Kuwait gemeinsam betriebenen Ölfeldes sorgt nun für erhebliche Zweifel. Dies ist sicherlich kein Zeichen, dass die Bereitschaft der Ölproduzenten zu einer ernsthaften Reduzierung des Angebots unterstützt.

Die Preise werden für den Rest des Jahres volatil bleiben. Die US Ölbestände werden vermutlich bis Mai oder Juni weiter zulegen. So lange man keine Abbauten sehe, bleibe die Stimmung im Markt letztlich bearish.

 

Fundamental neutral bis bearish             Chartanalyse bearish

 

 

 

 

30. März 2016

 

Rohöl/Barrel: Brent : 39.39 $  Crude (WTI): 38.59 $  Gasoil  348.50 $  pro Tonne

Dollar: 0.9658  Rheinfracht: 19.75 CHF/to  Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Brent und WTI haben GD 21 geknackt – Yellens Kommentare sorgen für Gegenbewegung

 

Für die Akteure an den Ölbörsen bleibt das OPEC Meeting am 17. April weiter das wohl wichtigste Ereignis im kommenden Monat. Der Iran will nun offenbar doch an dem Meeting teilnehmen, was allerdings nicht bedeuten soll, dass man einer Beschränkung der Produktion auf aktuellem Level oder Januarniveaus zustimmen wird. Auf welche Mengen man sich einigen wird scheint weiter sehr unklar zu sein. Eigentlich sollen die Mengen vom Januar als Obergrenze herangezogen werden, so zumindest der ursprüngliche Vorschlag Venezuelas und Saudi-Arabiens aus Februar.

Diese könnte darauf abzielen die Produktionsmengen vor dem Meeting zu erhöhen, um die eigene Verhandlungsposition gegenüber den anderen Teilnehmern zu verbessern, wenn es um die Zuteilung möglicher Höchstgrenzen der Produktion geht. Der Anschein liegt daher nahe, dass die Ölproduzenten weiter nicht unbedingt an einem Strang ziehen und im Hintergrund um die Produktionsmengen schachern. Kein guter Ausgangspunkt um die Fördermengen zu begrenzen oder künftig sogar zu reduzieren.

 

Fundamental neutral bis bearish             Chartanalyse neutral bis bearish

 

 

 

29. März 2016

 

Rohöl/Barrel: Brent : 39.85 $  Crude (WTI): 38.99 $  Gasoil  351.25 $  pro Tonne

Dollar: 0.9737  Rheinfracht: 20.00 CHF/to  Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Erwartete Bestandsaufbauten belasten – Brent und WTI testen Unterstützungen

 

Über das Osterwochenende hat sich an der Marktkonstellation wenig geändert. Bei den US Rohölbeständen rechnet man allerdings dennoch mit starken Bestandsaufbauten. Die Betreiber der Lagertanks in Cushing gaben in der Vergangenheit an, dass man bei Erreichen der operativen Kapazitätsgrenze, die laut EIA bei etwa 73 Mio. Barrel liegen dürfte, das ankommende Rohöl an die Tanks der US Golfküste weiterleiten würde.

Bezüglich des geplanten Meetings zwischen OPEC und anderen großen Ölproduzenten am 17. April haben auch die Vereinten Arabischen Emirate sowie Indonesien ihre Teilnahme zugesagt. Ansonsten bleibt die Lage hier weiter unverändert und Trader zweifeln, dass die Begrenzung der Produktion auf Januarniveaus den Markt tatsächlich verknappen kann.

Der jüngste Preisanstieg seit Mitte Februar sei darauf zurückzuführen gewesen, dass die schwache fundamentale Lage etwas in den Hintergrund rückte.

 

Fundamental neutral bis bearish             Chartanalyse neutral

 

 

 

24. März 2016

 

Rohöl/Barrel: Brent : 40.16 $  Crude (WTI): 39.24 $  Gasoil  358.25 $  pro Tonne

Dollar: 0.9771  Rheinfracht: 19.75 CHF/to  Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Gewinnmitnahmen vor Osterwochenende – DOE gibt entscheidenden Impuls

 

Die US Ölbestände von gestern sind zwar nicht klar bearish, allerdings gaben Sie doch einen solchen Impuls an die Marktteilnehmer ab. Dies liegt vor allem an der Bestandsentwicklung für Rohöl, die auf eine weiter starke Überversorgung hindeutet, auch wenn die US Rohölförderung leicht abnimmt.

Der DOE Bericht rechtfertigte keine weiteren Engagements in die Long-Richtung.

Das geplante Meeting der OPEC mit anderen Öl Produzenten wird von Experten weiterhin skeptisch gesehen. Mit Saudi-Arabien und Russland wollen sich zwar die zwei größten Ölproduzenten der Welt an der Begrenzung der Förderung beteiligen, allerdings werden Libyen und Iran nicht mitwirken. Gerade diesen beiden Ländern wird aber das größte Steigerungspotenzial zugeschrieben, da deren Ölindustrie durch Bürgerkrieg bzw. Sanktionen unterausgelastet ist. Ohne diese beiden Länder kann ein weiteres Angebotswachstum nicht verhindert werden, weshalb die Vereinbarung zu einer Farce werden könnte.

 

Fundamental neutral bis bearish             Chartanalyse bearish

 

 

 

23. März 2016

 

Rohöl/Barrel: Brent : 41.35 $  Crude (WTI): 40.95 $  Gasoil  370.25 $  pro Tonne

Dollar: 0.9757  Rheinfracht: 19.25 CHF/to  Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Futures nach API mit weichem Start in den Mittwoch

 

Russland wird an dem Meeting am 17. April in Doha, Katar, wie erwartet teilnehmen, während Libyen dem Treffen sowie einer Produktionskürzung eine Absage erteilte. Wirklich überraschend ist dies allerdings nicht, sodass sich hieraus auch keine neuen Schlüsse für den Ausgang des Meetings ergeben. Die US Rohölförderung müsse abnehmen, damit die Überversorgung schrumpft. Nur das reine Einfrieren der Produktionsmengen der OPEC zusammen mit anderen Ländern sei nicht geeignet um das Angebot zu reduzieren.

Der Iran wird sich an Maßnahmen zur Begrenzung des Ölangebots weiterhin nicht aktiv beteiligen.

Gerade mit Blick auf den Iran sehen viele Experten die Preisrallye seit Februar als übertrieben an. Die Erwartungen an das Meeting in Doha seien hoffnungslos überzogen, zudem sieht man den Ölpreisanstieg der letzten Wochen eher als eine Reaktion auf eine veränderte Stimmung, als eine Änderung in der tatsächlichen Versorgungslage. Der Markt habe sich davon ein bisschen zu sehr mitreißen lassen.

 

Fundamental neutral     Chartanalyse neutral bis bearish

 

 

 

22. März 2016

 

Rohöl/Barrel: Brent : 41.48 $  Crude (WTI): 41.48 $  Gasoil  369.75 $  pro Tonne

Dollar: 0.9701  Rheinfracht: 19.25 CHF/to  Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Trader in verkürzter Handelswoche bisher zurückhaltend

 

Die gesunkene Anzahl der US Ölbohranlagen in den USA hatte gestern für Aufsehen im Markt gesorgt. Auch wenn die Anzahl nur um eins gestiegen ist, so deutet dies doch darauf hin, dass die US Ölproduktion noch nicht abzuschreiben und neue Projekte zumindest in einigen Gebieten rentabel sind. Bereits im letzten Jahr konnte man mit dem Preisanstieg im Sommer eine ähnliche Entwicklung beobachten, die letztlich dazu führte, dass die Preise im Herbst noch einmal drastisch einbrachen.

Nichtsdestotrotz gehen Experten bei den landesweiten Rohölbeständen von Aufbauten in aus.

Ob der Iran dem Meeting in Doha am 17. April beiwohnen wird ist noch offen. Dies bleibe dem Iran ebenso überlassen wie die Entscheidung sich an dem Deal jetzt, oder eventuell in der Zukunft zu beteiligen. Grundsätzlich sei der Iran nicht gegen das Einfrieren der Produktionsmenge und unterstütze die Initiative.

 

Fundamental neutral     Chartanalyse neutral bis bearish

 

 

 

21. März 2016

 

Rohöl/Barrel: Brent : 40.58 $  Crude (WTI): 40.46 $  Gasoil  365.75 $  pro Tonne

Dollar: 0.9711  Rheinfracht: 18.50 CHF/to  Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Dämpfer für Bullen: Anzahl der US Ölbohranlagen gestiegen

 

Bezüglich des geplanten Meetings der Ölproduzenten am 17. April gab es über das Wochenende nichts neues, sodass dieses Thema vielleicht etwas in den Hintergrund rücken wird. Dennoch werden die Preise weiter sehr sensibel auf Äußerungen aus dieser Richtung reagieren, wäre die Begrenzung der Ölförderung auf Januarniveaus doch die erste koordinierte Produktionseinschränkung seit Jahren.

Neben dem kolportieren OPEC Meeting war es aber auch der konstante Rückgang bei der Anzahl der aktiven US Ölbohranlagen sowie die damit sinkende US Rohölförderung, die die Erwartung einer abnehmenden Überversorgung beflügelte. Letzteres bekommt mit dem aktuellen Bericht allerdings einen Dämpfer verpasst. Die Anzahl der aktiven US Ölbohranlagen ist in der letzten Woche wieder leicht gestiegen.

Die Zunahme ist in der Gesamtbetrachtung zwar verschwindend gering, reicht aber, um die Stimmung zu verändern.

 

Fundamental neutral     Chartanalyse neutral bis bearish

 

 

 

18. März 2016

 

Rohöl/Barrel: Brent : 41.41 $  Crude (WTI): 40.12 $  Gasoil  373.50 $  pro Tonne

Dollar: 0.9682  Rheinfracht: 17.00 CHF/to  Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Futures mit Charttechnik weiter fest – Skepsis der Analysten bleibt

 

Das erwartete Treffen der OPEC mit anderen Produzenten im April sorgt für Unruhe im Markt. Damit wird die Überversorgung allerdings nicht schnell beendet, sondern bestenfalls limitiert. Realistisch betrachtet ist die Produktionsbeschränkung nicht einmal nötig, da den wichtigsten Ölproduzenten Russland und Saudi-Arabien in diesem Jahr ohnehin keine Produktionssteigerung zugetraut wird. Ein Deal ist daher lediglich symbolischer Natur und dennoch bullish, sendet er doch das Signal an die Marktteilnehmer aus, dass die Ölproduzenten gemeinsam das Angebot regulieren können. Auch mit dem Abkommen wird eine Überversorgung 2016 weiter Bestand haben.

Die momentane Aufwärtsbewegung birgt die Gefahr, dass die US Ölproduktion nicht so schnell wie erwartet abnimmt, wenn mit steigenden Preisen die Förderung wieder rentabler wird. Dies könnte, ähnlich wie bereits im letzten Jahr, einen erneuten Preiseinbruch auslösen, weshalb die meisten Analysten skeptisch bleiben.

 

Fundamental neutral     Chartanalyse neutral bis bullish

 

 

 

17. März 2016

 

Rohöl/Barrel: Brent : 40.92 $  Crude (WTI): 39.33 $  Gasoil  370.25 $  pro Tonne

Dollar: 0.9759  Rheinfracht: 17.00 CHF/to  Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

DOE, OPEC und FOMC – Ölpreise ziehen mit bullishen Signalen an

 

Das Hin und Her in der OPEC geht in eine neue Runde. Zunächst waren sich zahlreiche Mitglieder des Kartells einig, dass man die Produktion auf Januarniveaus begrenzen will und alle Mitglieder des Kartells sich an dieser Maßnahme beteiligen müssten. Nachdem klar war, dass der Iran nicht mitzieht, verständigte man sich eben auf eine Maßnahme ohne Beteiligung des Iran. Ein neues Treffen wurde nun für den 17. April angesetzt. An diesem Meeting soll sich die Mehrheit auf eine Produktionsbegrenzung auf den Niveaus von Januar beschließen. Russland, Saudi-Arabien und selbst Kuwait sehen nun plötzlich auch kein Problem mehr darin, dass der Iran von der Produktionsbeschränkung ausgenommen wird. Damit rückt das Thema nun wieder in den Mittelpunkt an den Ölbörsen.

Ob nun spekulativ oder nicht, mit den neuen bullishen Faktoren (DOE, OPEC und FOMC) ziehen die Futures erst einmal an und knacken im frühen Handel bereits die Vortageshochs.

 

Fundamental neutral     Chartanalyse bullish

 

 

 

16. März 2016

 

Rohöl/Barrel: Brent : 39.04 $  Crude (WTI): 36.79 $  Gasoil  353.75 $  pro Tonne

Dollar: 0.9897  Rheinfracht: 17.00 CHF/to  Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Ölpreise nach API Daten erholt – DOE und Fed heute im Fokus

 

Die Preisrallye der letzten Wochen war in erster Linie durch Short-Coverings getrieben. In dem fallenden Markt der letzten Monate hatten Trader bis in den Februar hinein mit Short-Positionen immer stärker auf niedrige Preise gesetzt. Die Spekulation um einen regulierenden Eingriff Russlands und der OPEC in das Ölangebot hatte daraus eine Rallye entstehen lassen. Mittlerweile hat sich die Erwartung allerdings geändert. Immer deutlicher zeichnet sich ab, dass sich die ölproduzierenden Länder uneinig über die möglichen Maßnahmen sind. Das eigentlich für März geplante Meeting könnte daher womöglich ganz ausfallen. Ohne einen regulierenden Eingriff rechnet man dann mit einer weiter bestehenden Überversorgung am Markt, insbesondere wenn es der Iran schafft seine Ölproduktion zu steigern.

Angesichts der Versorgungslage gehen die meisten Analysten davon aus, dass die überhitzte Preisrallye der letzten Wochen nun beendet ist und die Preise weiteres Abwärtspotenzial besitzen.

 

Fundamental neutral bis bearish             Chartanalyse neutral bis bearish

 

 

 

15. März 2016

 

Rohöl/Barrel: Brent : 38.63 $  Crude (WTI): 36.31 $  Gasoil  350.00 $  pro Tonne

Dollar: 0.9864  Rheinfracht: 17.50 CHF/to  Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Wieder günstigere Preise an der Ölbörse

 

Informanten aus OPEC Kreise lassen verlauten, dass bis jetzt ist kein Treffen der OPEC im März geplant sei und das Treffen frühestens im April stattfinden könne.

 

Russland zeigt Verständnis für den Iran, der die Produktionsmengen erstmals wieder steigern möchte, und von Produktionsmengen- Einschränkungen ausgeschlossen werden will. Dass der Iran bei der Produktionsmengen Begrenzung mit dabei ist, ist jedoch  für mehrere Länder die Voraussetzung dafür, dass Sie bei einer Beschränkung mitmachen. Somit scheint zum aktuellen Zeitpunkt eine Mehrheit für eine Begrenzung des Ölangebots zu fehlen.

 

In den USA sinkt zwar die Anzahl der Ölförderanlagen, trotzdem blieb die US Förderung bisher bei über 9 Mio. B/T.

 

Immer noch steigende Ölbestände lassen die Analysten vermuten, dass die Preise wieder fallen könnten.

 

Fundamental neutral bis bearish           Chartanalyse bearish

 

 

 

14. März 2016

 

Rohöl/Barrel: Brent : 40.18 $  Crude (WTI): 38.16 $  Gasoil  363.25 $  pro Tonne

Dollar: 0.9854  Rheinfracht: 17.00 CHF/to  Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Futures bleiben im Aufwärtstrend

 

Die US Ölproduktion wird in 2016 wohl schneller als bisher erwartet abnehmen. Darauf deuten die jüngsten Monatsreports der IEA und EIA von letzter Woche hin. Die Anzahl der aktiven US Ölbohranlagen sinkt kontinuierlich auf nun insgesamt 386 Anlagen.

Die Versorgungslage wird sich im Laufe des Jahres zwar verknappen, kurzfristig wird Sie allerdings eher zunehmen, trotz sinkender Produktionszahlen aus den USA. Die Vorräte werden daher weiter zunehmen, was Experten zweifeln lässt, ob die aktuelle Preissteigerung tatsächlich durchzuhalten ist.

 

Entscheidend für viele bleibt auch die Frage, ob sich die OPEC mit Nicht-OPEC-Ländern auf eine Begrenzung der Produktionsmengen auf Januarniveaus wird einigen können. Ohne den Iran scheint dies zweifelhaft. Heute sollen sich Vertreter aus Moskau und Teheran bezüglich dieses Themas austauschen, wobei der iranische Ölminister bereits letzte Woche und am Wochenende erneut eine Produktionskürzung kategorisch ausschloss.

 

Fundamental neutral     Chartanalyse neutral

 

 

 

11. März 2016

 

Rohöl/Barrel: Brent : 40.69 $  Crude (WTI): 38.61 $  Gasoil  369.75 $  pro Tonne

Dollar: 0.9858  Rheinfracht: 17.00 CHF/to  Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Futures setzen Aufwärtstrends fort – Ölpreise ziehen weiter an

 

Die US Benzinnachfrage scheint sich im Vorfeld der US Fahrsaison positiv zu entwickeln. Darauf deuten zumindest die Abbauten und Nachfragezahlen bei den wöchentlichen US Ölbestandsdaten hin. Einige vermuten dahinter die gute Entwicklung der Wirtschaft, andere verweisen auf die Wirkung der niedrigen Preisniveaus, die die Treibstoffnachfrage ankurbelt, und wieder andere gehen beim Wechsel von Winter- auf Sommerware von einem Umverteilungseffekt aus. Die sinkenden US Produktbestände sind sicherlich ein stützender Faktor, allerdings liegen die Vorräte sowohl in den USA als auch in Europa weiter auf Rekordniveaus, trotzdem bleibt die Überversorgung weiter akut. Von daher ist der Markt nach vorherrschender Meinung der Experten nur mit einer Reduzierung des Angebots möglich, worauf sich die OPEC mit anderen Produzenten jedoch offensichtlich nicht einigen kann. Der Iran bleibt das Zünglein an der Waage, beharrt aber weiter auf eine Produktionssteigerung.

 

Fundamental neutral     Chartanalyse neutral bis bullish

 

 

 

10. März 2016

 

Rohöl/Barrel: Brent : 40.69 $  Crude (WTI): 38.04 $  Gasoil  366.00 $  pro Tonne

Dollar: 0.9973  Rheinfracht: 17.00 CHF/to  Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

US Produkt-Futures nach DOE deutlich fester – Widerstände bei Brent und WTI noch stabil

 

Wird es Ende März eine Produktionsbeschränkung der OPEC und Russlands geben oder nicht? Diese Frage ist für viele Marktteilnehmer in den letzten Wochen ganz entscheidend und da Saudi-Arabien offenbar bereit ist die Produktion auf Januarniveaus zu beschränken, hält man eine koordinierte Aktion wichtiger Ölproduzenten für möglich. Allerdings gibt es auch berechtigte Zweifel, dass diese Koalition Bestand hat, nachdem nun offenbar Kuwait abspringt und ohne Iran keiner Produktionsbegrenzung zustimmen wird. Die Wirkung einer solchen Maßnahme ist ohnehin fraglich, da die Ölförderer damit weiter auf Rekordniveaus produzieren können. Die Mehrheit geht mittlerweile davon aus, dass die Überversorgung bis in die zweite Jahreshälfte 2017 Bestand haben wird, wenn nicht sogar bis 2018.

Vor dem Meeting wichtiger OPEC Länder mit Russland werden allerdings wohl nur wenige Marktteilnehmer bereit sein auf fallende Kurse zu setzen. Man rechnet mit einer Konsolidierung im aktuellen Bereich bis kommende Woche oder sogar länger.

 

Fundamental neutral     Chartanalyse neutral

 

 

 

9. März 2016

 

Rohöl/Barrel: Brent : 39.95 $  Crude (WTI): 36.74 $  Gasoil  359.50 $  pro Tonne

Dollar: 0.9977  Rheinfracht: 16.50 CHF/to  Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Neues Allzeithoch der Rohölbestände – Börse reagiert bis jetzt kaum darauf

 

Die Börsianer rechnen mit einer kontinuierlich sinkenden US Rohöl- Fördermenge. Ein zu früher Preisanstieg könnte jedoch einige US- Förderprojekte wieder rentabler machen, so dass wieder mehr Ölmengen in den USA gefördert werden würden. Die Überversorgung ist immer noch stark präsent. Die Zahlen der Rohölbestände in Cushing haben wieder Allzeithochs erreicht und nähern sich langsam der Kapazitätsgrenze.

 

Im Februar haben die chinesischen Rohölimporte ein Allzeithoch erreicht. Die Trader sehen die  Zahlen aus China eher skeptisch, da der Einbruch von über 25% der gesamten Exportwirtschaft auf ein weiter sinkendes Wirtschaftswachstum und damit auf ein geringeres Ölnachfragewachstum 2016 hindeutet.

 

Die Industrieproduktion in Deutschland hat angezogen, was auf eine zukünftig grössere Nachfrage beim Rohöl aus Deutschland hindeutet.

 

Fundamental neutral bis bearish           Chartanalyse neutral bis bearish

 

 

08. März 2016

 

Rohöl/Barrel: Brent : 40.41 $  Crude (WTI): 37.50 $  Gasoil  359.50 $  pro Tonne

Dollar: 0.9921  Rheinfracht: 17.00 CHF/to  Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Brent und Gasoil markieren neue Jahreshochs – Feste Tendenz trotz Bestandsaufbauten

 

Die Vorräte in Cushing, Oklahoma, sind in der abgelaufenen Berichtswoche erneut gestiegen. Sollte das DOE diesen Anstieg am Mittwoch bestätigen, wäre dies eine Auslastung der operativen Kapazitätsgrenze von ca. 91,7%.

Die Vorräte in den USA erreichen ein Rekordniveau nach dem anderen, was eigentlich bearish ist. Vor allem wenn die Kapazitätsgrenzen der Lager ausgeschöpft werden, ist mit einem Preiseinbruch zu rechnen. Rohölförderer sind dann nur noch in der Lage ihre Ware mit enormen Abschlägen am Markt zu platzieren. Die Überversorgung hat global gesehen weiterhin Bestand, sodass sich ein Trendwechsel bei der Bestandsentwicklung aktuell nicht abzeichnet. Marktteilnehmer warten nun heute auf den Monatsbericht der EIA sowie auf die US Ölbestandsveränderungen des API.

 

Für heute deuten sich nach dem starken Anstieg für den Moment dennoch deutliche Preissteigerungen an.

 

Fundamental neutral     Chartanalyse neutral

 

 

 

07. März 2016

 

Rohöl/Barrel: Brent : 39.03 $  Crude (WTI): 36.38 $  Gasoil  343.15 $  pro Tonne

Dollar: 0.9967  Rheinfracht: 17.00 CHF/to  Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Futures setzen bullishe Entwicklung fort – Freitagshochs bereits geknackt

 

Die guten US Arbeitsmarktdaten vom Freitag geben den Futures an den Ölbörsen Rückenwind. Mehr Arbeitnehmer bedeuten mehr Pendler im Berufsverkehr, was sich positiv auf den Treibstoffbedarf auswirken dürfte. Die bisher ohnehin überraschend gute Nachfrageentwicklung nach Benzin sollte sich damit fortsetzen. Hinzu kommt, dass die Anzahl der aktiven US Ölbohranlagen in der letzten Woche weiter gesunken ist. Die Serie der Ausserbetriebnahmen setzt sich damit fort und bestätigt die Erwartungen.

Die OPEC verfolgt weiter ihre Pläne auch ohne Iran und Irak, dafür aber mit einigen Ländern außerhalb der OPEC, die Ölförderung einzufrieren. Russland und Nigeria hatten beide bereits einen Termin ab dem 20. März angekündigt, bei dem man sich auf entsprechende Maßnahmen einigen möchte. Auch wenn das Ölangebot damit zunächst nicht reduziert wird, so wird dies für einige Trader als ein Zeichen gewertet, dass die OPEC künftig vielleicht doch wieder das Angebot aktiv reguliert und mit Quoten arbeitet.

so deuten sich für heute weitere aktuell starke Preissteigerungen an.

 

Fundamental neutral     Chartanalyse neutral

 

 

 

04. März 2016

 

Rohöl/Barrel: Brent : 37.22 $  Crude (WTI): 34.77 $  Gasoil  330.50 $  pro Tonne

Dollar: 0.9922  Rheinfracht: 17.00 CHF/to  Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Aufwärtstrend noch intakt – Entwicklung der US Ölproduktion und OPEC im Fokus

 

Die OPEC will die Produktionsmengen zusammen mit anderen Produzenten einfrieren und die US Ölförderung sinkt. Dies hatte die Trader in dieser Woche dazu veranlasst die deutlich bearishe Bestandsentwicklung des DOE vom Mittwoch zu ignorieren. Diese bullishe Stimmung stütze die Preise an den Ölbörsen überraschend stark. Die Marktlage bleibt aktuell unterm Strich eigentlich klar überversorgt. Und mit einer steigenden Ölförderung des Iran wird auch eine Produktionsbeschränkung auf die Rekordniveaus vom Januar zu keiner schnellen Wende beitragen.

Ein zu schneller Anstieg der Ölpreise könnte die Futures wieder stark belasten. Bei Preisen von 45 bis 50 Dollar würden einige US Projekte inklusive Investitionskosten wieder rentabel werden. Werden diese Niveaus im Futures Markt erreicht, kann die Förderung wieder zunehmen und die Preise an den Börsen belasten.

Für heute deuten sich rechnerisch aktuell dennoch leichte Preissteigerungen an.

 

Fundamental neutral     Chartanalyse neutral

 

 

 

03. März 2016

 

Rohöl/Barrel: Brent : 36.71 $  Crude (WTI): 34.63 $  Gasoil  327.50 $  pro Tonne

Dollar: 0.9972  Rheinfracht: 17.00 CHF/to  Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Bearishe US Ölbestände werden vom Markt ignoriert

 

Trotz enorm bearisher Bestandsdaten des DOE brachen die Preise an den Ölbörsen gestern nicht ein. Eigentlich ist bei Zahlen in dieser Größenordnung mit einer sehr starken Abwärtsbewegung zu rechnen, insbesondere wenn immer neue Rekordbestände bei Rohöl gemeldet werden. Diese zeigen, dass die Überversorgung weiter akut ist. Selbst wenn die Überversorgung irgendwann einmal beendet ist, so müssen die Bestände erst einmal wieder durch eine lange Phase der Unterversorgung abgebaut werden, bevor sich der Markt wieder wirklich normalisiert.

Die aktuelle Stärke des Marktes ist daher darauf zurückzuführen, dass man beginnt den künftigen Rückgang der US Ölförderung und eine Produktionsbegrenzung der OPEC einzupreisen. Die Überversorgung am physischen Markt sorgt währenddessen weiter für steigende Bestände.

Nach der späten Rallye gestern bleiben die Futures bislang auf hohem Niveau. Damit deuten sich rechnerisch aktuell moderate Preissteigerungen zu gestern Vormittag an.

 

Fundamental neutral     Chartanalyse neutral

 

 

 

02. März 2016

 

Rohöl/Barrel: Brent : 36.74 $  Crude (WTI): 34.06 $  Gasoil  324.25 $  pro Tonne

Dollar: 0.9983  Rheinfracht: 17.00 CHF/to  Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Mehrheit für Produktionsbegrenzung – Starke US Bestandsaufbauten überraschen

 

Die starke Überversorgung des Ölmarktes zeigt sich weiter in den Beständen. In Europa ist die Anzahl der wartenden Öltanker vor den Häfen im ARA Raum etwa doppelt so hoch wie üblich und in den USA erreichen die Rohölvorräte immer neue Rekordmarken. Die vom API gemeldeten Bestandsaufbauten bei Rohöl sind klar bearish. Sollte das DOE diese Daten bestätigen, würde dies den Verkaufsdruck in der aktuellen Preisrallye spürbar erhöhen.

Die Überzeugung Russlands und innerhalb der OPEC, dass man sich Mitte des Monats auf eine Produktionseinschränkung auf Januarniveaus einigen kann, scheint groß zu sein. Notfalls wird man die Maßnahme offenbar auch ohne Irak und Iran durchführen, wobei die Wirkung von Experten weiter angezweifelt wird.

Die Tatsache, dass die Länder allerdings miteinander reden, sei ein Schritt in die richtige Richtung.

 

Fundamental neutral     Chartanalyse neutral

 

 

 

01. März 2016

 

Rohöl/Barrel: Brent : 36.97 $  Crude (WTI): 34.22 $  Gasoil  324.50 $  pro Tonne

Dollar: 0.9983  Rheinfracht: 17.00 CHF/to  Notierungen zwischen 07.00 – 09.00 Uhr

 

Ölpreise mit festem Wochenstart – Schwimmende Lager vor Rotterdam nehmen zu

 

der Fokus des Marktes verstärkt sich auf die abnehmende US Rohölförderung. Hier rechnet man mit einem deutlichen Produktionsrückgang, den auch Produzenten angekündigt haben. Zusammen mit den gemeldeten Exportausfällen im Irak und Nigeria, schreckte dies einige Trader mit Short-Positionen auf, die diese mit Käufen glattstellten. Die gesunkenen Exporte des Irak sind nur eine vorübergehende Erscheinung, während man in Nigeria mit einer Behebung der Probleme erst bis Anfang April rechnet.

Auch wenn die Ölförderung der OPEC im Februar gesunken ist, kommt sie von einem Rekordniveau im Januar. Die Überversorgung dürfte weiterhin Bestand haben und für wachsende Vorräte sorgen. Die Anzahl der wartenden Öltanker vor den Häfen in Amsterdam, Rotterdam und Antwerpen ist doppelt so hoch wie üblich und in Cushing warnen die Verantwortlichen vor dem Erreichen der Kapazitätsgrenze.

Die Futures bleiben im Bereich ihrer späten Vortageshochs, was zusammen mit dem weichen Euro/Dollar-Kurs rechnerisch auf deutliche Preissteigerungen im Inland hindeutet.

 

Fundamental neutral     Chartanalyse neutral