AVIA Vereinigung Schweiz

Archiv März

30.03.2012

 

Rohöl/Barrel:  Brent 122.75  Crude 103.33  $  Dollar: 0.9023  Rheinfracht: 20.00 CHF/to

Notierungen zwischen 08.00 – 09.00 Uhr

 

Die „wahre“ Reaktion auf die Publikation der doch eher bearishen DOE Lagerzahlen vom Mittwochnachmittag zeigte sich erst gestern. Die Notierungen im Tageshandel gaben nach, schlossen aber nicht wirklich deutlich unter dem Eröffnungsniveau (ca. minus 2 $ im Rohöl Brent). Analysten rechnen nicht damit, dass dies die Trendwende war. Die Haltung der arabischen Liga gegenüber Syrien ist gespalten. Die Diskussionen um die Lage im Iran sind etwas in den Hintergrund geraten.

 

Gerade mal 9 von 22 Staaten der arabischen Liga waren an der gestrigen Konferenz in Bagdad vertreten. Das zeigt nicht gerade grosses Interesse, was die Haltung zu Syrien betrifft. Wie ist das zu werten? Will man Assad doch nun doch nicht mehr ganz weghaben oder welche Beweggründe sind es. Bei den arabischen Staaten kann die Meinung oft sehr schnell „kippen“. Enttäuschende Konjunkturdaten und zum Teil deutliche Verluste an den Aktienmärkten begünstigten den Einbruch der Rohölnotierungen. Sarkozy steht einer Freigabe der strategischen Reserven nach wie vor positiv gegenüber. Auch die IEA steht „Gewehr bei Fuss“ und sei zum Handeln bereit, wenn die Marktbedingungen dies verlangen.

 

29.03.2012

 

Rohöl/Barrel:  Brent 124.11  Crude 105.27  $  Dollar: 0.9050  Rheinfracht: 21.00 CHF/to

Notierungen zwischen 08.00 – 09.00 Uhr

 

„Je länger eine Querbewegung anhält, desto heftiger der Ausbruch“ - eine alte Börsenwahrheit. Aus charttechnischer und zyklischer Sicht dürfte dieser Ausbruch wohl eher in Richtung „aufwärts“ gehen. Aufgrund der gestern publizierten DOE Lagerzahlen lösten Diskussionen über die Freigabe von strategischen Reserven bei Analysten nur Kopfschütteln aus. Deutsche Firmen umgehen Iran-Sanktionen.

 

Seit 20. März bewegen sich die Notierungen (nicht $-bereinigt) in einer Querbewegung zwischen 120 bis 126 im Rohöl Brent. Man wartet eigentlich täglich auf den Ausbruch aus dieser Querbewegung bzw. Formation, welcher aus charttechnischer und zyklischer Sicht mit grosser Wahrscheinlichkeit „aufwärts“ heissen könnte.  Die DOE Zahlen wurden in einer ersten Reaktion zwar leicht bearish interpretiert (enorme Aufbauten bei Rohöl, leichte Abbauten bei Destillaten und deutliche Abbauten bei Benzin). Raffinerieauslastung deutlich im Plus. Vor allem Gasoil (für die physische Marktversorgung) erholte sich im Abendhandel deutlich und schloss nur leicht unter Eröffnungsniveau. Aufgrund der deutlichen höheren Rohölbestände darf man also ruhig den Kopf schütteln, wenn man hört, dass aufgrund solcher Tatsachen die Freigabe von strategischen Reserven diskutiert wird. Wird die Knappheit „herbeigeredet“?

 

28.03.2012

 

Rohöl/Barrel:  Brent 125.01  Crude 106.75  $  Dollar: 0.9047  Rheinfracht: 21.00 CHF/to

Notierungen zwischen 08.00 – 09.00 Uhr

 

Spielt Assad auf Zeit oder ist es ihm mit dem 6 Punkteprogramm wirklich ernst? Die Börse glaubt nicht so richtig dran und zieht nach kurzer Verschnaufpause – bei dünnem Handel -  wieder an. Das Problem auf der Nordseeplattform dürfte „gröber“ sein und die Reparaturarbeiten könnten bis zu 6 Monaten dauern. Nachbar-Bohrinseln werden auch evakuiert. Weitere Versorgungsengpässe werden geschürt.

 

Eigentlich ein „lustloser“ Handel bei Umsätzen unter dem Durchschnittsniveau. Einzig die Nachricht, dass Assad einem 6 Punkteprogramm zugestimmt habe, brachte etwas Bewegung in die Märkte. Eigentlich glaubt fast niemand daran, dass es Assad wirklich ernst ist mit der Umsetzung (und auch den Rebellen, die untereinander ja selbst zerstritten sind und sich fragen, ob es ihnen mit oder ohne Assad besser gehe) oder ob er nur auf Zeit spielt. Die nächsten Tage und Wochen werden zeigen, ob den Worten auch Taten folgen.

 

27.03.2012

 

Rohöl/Barrel:  Brent 125.48  Crude 106.85  $  Dollar: 0.9036  Rheinfracht: 21.00 CHF/to

Notierungen zwischen 08.00 – 09.00 Uhr

 

War das ein „warm up“ der Rohölnotierungen für den Rest der Woche, nachdem die Aktienindizes einen fulminanten Wochenstart (zum Teil mit Jahreshöchstwerten) hinlegten? Der Dollar notiert leicht schwächer und ist verantwortlich, dass die Preisaufschläge heute für uns in der Schweiz unbedeutend sind. Deutschlands Aussenminister Westerwelle plädiert für eine diplomatische Lösung um das Iran Atomprogramm. Markteinschätzung: Fundamental „neutral“ – Charttechnisch: Neutral bis bullish.

 

Die Rohölnotierungen stiegen ab Mittag kontinuierlich, durchbrachen einige Widerstände und schlossen deutlich im Plus. Im Fokus standen diverse, besser als erwartete EU Wirtschaftszahlen. Die Meldung einer vorübergehenden Schliessung ein Förderplattform in der Nordsee wirkte sich ebenfalls leicht preistreibend aus. Der Dollar bewegte sich genau in die Gegenrichtung

 

26.03.2012

 

Rohöl/Barrel:  Brent 124.87  Crude 106.57  $  Dollar: 0.9098  Rheinfracht: 21.00 CHF/to

Notierungen zwischen 08.00 – 09.00 Uhr

 

Die Rohölbörsen zündeten zum Wochenabschluss nochmals eine Rakete (siehe 24 Stundenchart unten)  und starten auch fest in die neue Handelswoche. Sinkende Ölexporte aus dem Iran. Im Fokus weiterhin Versorgungsängste, Lage im und um den Iran und Syrien mit den neuen Sanktionen der EU. Kofi Annan versucht weiterhin, auch Russland und China für Sanktionen zu gewinnen. Der Markt sucht neue Richtung und die könnte durchaus weiter nach oben gehen.   

 

Fundamental stehen keine wirklich neue Nachrichten an. Israelischer Minister mahnt im Atomstreit mit Iran zur Eile. Der Dow Jones erlebte die schwächste Woche seit Dezember 2011. Grosse Nervosität ist nach wie vor an der Tagesordnung.

 

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23.03.2012

 

Rohöl/Barrel:  Brent 123.60  Crude 105.81  $  Dollar: 0.9102  Rheinfracht: 21.00 CHF/to

Notierungen zwischen 08.00 – 09.00 Uhr

 

Die Diskussionen um die Freigabe strategischer Reserven halten an.

Keine markanten Veränderungen an den Ölbörsen und beim Dollar.

Die Märkte zeigen keine klare Richtung und handeln in einer Querbewegung.

 

 

 

22.03.2012

 

Rohöl/Barrel:  Brent 123.10  Crude 105.85  $  Dollar: 0.9163  Rheinfracht: 21.00 CHF/to

Notierungen zwischen 08.00 – 09.00 Uhr

 

Nach chinesischen Konjunkturdaten Oel-Börsen schwächer.

US Bestandesdaten konnten Handel nur kurzfristig beeinflussen.

 

Der veröffentlichte Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes in China

hat die Sorgen um eine Abkühlung der chinesischen  Konjunktur weiter angefacht.

Die eher bullishen US Bestandesdaten (Rückgang Rohöl) konnten den Handel nur

kurzfristig positiv beeinflussen.

Nachdem vor einer Woche schon USA und Grossbritannien laut über mögliche

Freistellungen strategischer Reserven nachgedacht haben, hat sich nun Frankreich

mit den gleichen Ideen gemeldet.  Man betonte jedoch, zuerst die Auswirkungen

des EU Oelembargos gegen Iran ab dem 01. Juli abzuwarten.

21.03.2012

 

Rohöl/Barrel:  Brent 124.54  Crude 106.77  $  Dollar: 0.9085  Rheinfracht: 21.00 CHF/to

Notierungen zwischen 08.00 – 09.00 Uhr

 

Die Bereitschaft Saudi-Arabiens Versorgungsengpässe, wenn nötig, innert kürzester Zeit auszugleichen, unterstützt die eher schwächere Tendenz an den Ölbörsen in London

und New York. Der ebenfalls schwächere Dollar lässt die Marktpreise für die Schweiz

leicht sinken.

 

Die steigenden Rohölexporte Libyens (sie könnten bereits im kommenden Monat das Vorkriegsniveau übersteigen) beeinflussen – zusammen mit der Bereitschaft Saudi-

Arabiens – die Märkte eher bearish. Die US Konjunkturzahlen konnten den Handel nicht

merklich beeinflussen. Auch wenn angenommen werden kann, dass der US Immobilien-

markt die Talsohle durchschritten haben dürfte. Das grosse Fragezeichen bleibt nach wie

vor die Entwicklung im Iran.

20.03.2012

 

Rohöl/Barrel:  Brent 125.10  Crude 107.60  $  Dollar: 0.9117  Rheinfracht: 21.00 CHF/to

Notierungen zwischen 08.00 – 09.00 Uhr

 

Die Rohölnotierungen konsolidieren auf hohem Niveau. Gasoil London mit 11 Monatshoch. Die Aktienmärkte handelten unterschiedlich. Eine weitere US Raffinerie stellt Betrieb mangels Gewinn ein. Saudi Arabien erklärt sich weiter bereit, für Ausfälle in anderen Regionen der Welt zu sorgen.

 

Ein lustloser Tag – so brachte es ein Händler auf den Punkt. Es fehlten deutliche Impulse, um den Markt in die eine oder andere Richtung zu bringen. Alle Fundamentals sind wirklich noch nicht vom Tisch, weshalb der Markt von dieser Seite her auch weiterhin „neutral bis bussish“ interpretiert wird.

 

19.03.2012

 

Rohöl/Barrel:  Brent 125.78  Crude 107.33  $  Dollar: 0.9161  Rheinfracht: 21.00 CHF/to

Notierungen zwischen 08.00 – 09.00 Uhr

 

Im Fokus steht weiterhin die explosive Lager im und um Syrien und Iran. Die Kämpfe nehmen an Intensität zu. Saudi Arabien schickt 11 Supertanker in die USA, um den Bedarf an Rohöl zu decken. Die Araber brechen mit Assad. Die Ölfutures testen weitere Aufwärtsspielräume. Nordkorea will im April einen Satelliten mit einer Trägerrakete in ins All abschiessen.

 

Rohöl Brent verteuerte sich – nicht dollarbereinigt – am Freitag innert 12 Sunden um ca. 3.3 %. Nur der leicht schwächere Dollar verhindert eine massive Preissteigerung in der Schweiz. Die Falschmeldung der Freigabe von strategischen Reserven der USA und GB liess die Preise am Freitag im Laufe des Nachmittages/abends wieder deutlich ansteigen. Mehrere Widerstände wurden zügig durchbrochen, obwohl die positiven Wirtschaftsnachrichten aus den USA der letzten Wochen am Freitag nicht an diesen Trend anknüpfen konnten. Nord Korea macht von sich reden, denn man will offenbar im kommenden Monat ein Trägerrakete starten, welche einen Satelliten in die Erdumlaufbahn befördern soll – zu zivilen Zwecken – versteht sich !! Im Irak wurden Notlösungen ausgearbeitet für den Fall, dass die Lage im Iran eskaliert und die Ölexporte durch die Strasse von Hormus behindert würden. Es ist wieder eine Hochexplosive Stimmungen und es erträgt überhaupt nichts. Die Markteinschätzung: Fundamental und Charttechnisch: neutral bis bullish.

 

16.03.2012

 

Rohöl/Barrel:  Brent 123.10  Crude 105.48  $  Dollar: 0.9231  Rheinfracht: 19.00 CHF/to

Notierungen zwischen 08.00 – 09.00 Uhr

 

Die Roholmärkte handelten gestern uneinheitlich. Während Brent und Gasoil leicht nachgaben, hielt Crude das Niveau. Auch der Dollar verlor leicht. Akteinindizes mehrheitlich deutlich im Plus. Plant Israel nun wirklich den Iran-Krieg? USA und Grossbritanien beraten die Freigabe der strategischen Ölreserven. Eine Falschmeldung, dass dies bereits beschlossene Sache sei, gab bearishe Impulse. Nach der Korrektur der Falschmeldung gings dann wieder nach oben.

 

Und es war wieder – wie in der letzten Zeit so oft – der Abendhandel, der Bewegung in die tagsüber eher lustlosen Märkte brachte. Bei den Beratungen über die Freigabe geht es nicht in erster Linie um die derzeit vielerorts herrschenden Versorgungsängsten. In den USA ist bekanntlich Wahljahr und da spielen noch andere Faktoren hinein. Und ein weiteres mal hat man gesehen, wie die Marktteilnehmen auf Meldungen – ob richtig oder falsch – reagieren. Oder hat da jemand „versehentlich manipuliert“. Der Preistreibergilde ist alles zuzumuten. Die gestern publizierten Wirtschaftsdaten hatten keinen grossen Einfluss, denn sie waren mehrheitlich so erwartet worden. Wir gehen mit folgender Markteinschätzung ins Wochenende: Charttechnisch „neutral“, Fundamental weiterhin“neutral bis bullish“.

 

15.03.2012

 

Rohöl/Barrel:  Brent 124.94  Crude 105.37  $  Dollar: 0.9273  Rheinfracht: 19.00 CHF/to

Notierungen zwischen 08.00 – 09.00 Uhr

 

Leicht höhere Abbauten bei den US-Lagerzahlen werden leicht bullish interpretiert.

Im Allgemeinen bleibt die Querbewegung bestehen.

Kleine Bewegungen an den Öelbörsen und beim Dollar.

 

Trotz den bullishen US-Lagerzahlen konnten die Ölbörsen keine klare Richtung

einnehmen. Da auch der Dollar sich praktisch nicht verändert hat bleibt die

Querbewegung bestehen. Impulse in irgend eine Richtung sind im Moment

nicht auszumachen.

14.03.2012

 

Rohöl/Barrel:  Brent 125.85  Crude 106.37  $  Dollar: 0.9275  Rheinfracht: 19.00 CHF/to

Notierungen zwischen 08.00 – 09.00 Uhr

 

Schluss Rohölnotierungen nach kurzem „Durchhänger“ leicht über Morgenniveau. Aufwärtskanal weiter intakt. Dollar hat sich zum CHF wieder etwas erholt, was uns heute moderat höhere Preise bescheren dürfte.

 

Die Publikation der DOE Lagerzahlen (Aufbauten bei Rohöl, Abbauten bei den Destillaten und Benzin) sorgten im Abendhandel für deutlich anziehende Notierungen. Beeinflusst wurde die Reaktion auf die Zahlen zusätzlich durch den US amerikanischen Einzelhandelsindex. Die Amerikaner geben offenbar wieder mehr Geld aus und das ist ja nicht zuletzt der Motor der Wirtschaft. Hoffen wir, dass dieser nicht wieder in Stottern gerät.

 

13.03.2012

Rohöl/Barrel:  Brent 125.89  Crude 106.99  $  Dollar: 0.9150  Rheinfracht: 19.00 CHF/to

Notierungen zwischen 08.00 – 09.00 Uhr

 

Kofi Annans Vermittlungen in Syrien bis jetzt erfolglos. Der Iran startet ein Wirtschaftsoffensive. Israel droht mit Präventivangriff auf den Iran.

Rohölnotierungen im Tageshandel in enger Spannweite seitwärts.

Dass die Aufgabe von Kofi Annan schwierig sein wird, das war zum vorneherein klar. Sicher hat er sich für’s Erste mehr erhofft. Er beisst aber bei Assad auf Granit und auch die Rebellen zeigen sich kaum gesprächsbereit. Iran startet Plan B und sucht neue Verbündete im Kaukasus und in Zentralasien. Die Gespräche sollen erfolgversprechend verlaufen sein. China hat sich erneut gegen Wirtschaftssanktionen gegen den Iran ausgesprochen. Israel will um jeden Preis verhindern, dass der Iran sein Atomprogramm vorantreibt. Man sieht darin eine existenzielle Bedrohung. Nach seiner Rückkehr aus den USA „zelebrierte“ Netanjahu erneut seine Kriegsbereitschaft.

12.03.2012

 

Rohöl/Barrel:  Brent 125.31  Crude 106.62  $  Dollar: 0.9219  Rheinfracht: 19.00 CHF/to

Notierungen zwischen 08.00 – 09.00 Uhr

 

Die Rohölnotierungen verharren weiter auf hohem Niveau. Kräftiger Anstieg des Dollars gegenüber dem Schweizerfranken. Fokus weiterhin auf Iran und Syrien. Nun gehen auch in Bahrain Zehntausende auf die Strasse, um gegen das Herrscherhaus zu demonstrieren. US Ölpipeline wegen Leck vorübergehend stillgelegt. Die Wiederinbetriebnahme der Tamoil Raffinerie im Wallis verzögert sich. Aus fundamentaler und charttechnischer Sicht dürften auch in dieser Woche die Weichen auf „Aufwärts“ gestellt sein.

 

In Bahrain gingen am Freitag offenbar Zehntausende auf die Strasse. Es schwellte dort schon lange ein „Brandherd“, der nun offen ausbricht. Eine wichtige US Pipelinge mit der Fördermenge von täglich 330 000 Fass Rohöl musste in Folge eines Lecks vorübergehend stillgelegt werden. Die Tamoil Raffinier im Wallis wollte am Freitag die Produktion wieder anfahren, doch die technischen Probleme sind offenbar noch nicht gelöst und es gibt weitere Verzögerungen. Das ist für die Versorgung des CH Marktes problematisch, denn zusammen mit der seit Wochen stillgelegten Petroplus Raffinerie in Cressier NE fehlen somit ca. 30  - 33 % der Ware in der Schweiz. Positive Wirtschaftsdaten aus den USA stützten den Dollar und auch die Rohöl- und Aktiennotierungen. Die Inflation in China ist niedriger als erwartet.

 

10.03.2012

 

Wir haben unseren Abonnenten der regelmässigen Markt- und Preisinformationen in den letzten Tagen ein Feedbackblatt zum Ausfüllen zugestellt. Es geht darum, unsere Gratis-Dienstleistung zu beurteilen und uns Informationen zu geben, wie wir diese eventuell in der Zukunft noch verbessern können. Herzlichen Dank an alle, welche uns dieses Feedback zukommen liessen. Vielleicht gibt es weitere Empfänger, welche uns das Feedback ebenfalls noch zukommen lassen. Vielen Dank im Voraus. Falls Sie das Blatt nicht mehr zur Verfügung haben: Ihr/e Kundenberater/in sendet es Ihnen gerne nochmals zu oder Sie können Ihr Feedback bei Ihre/r Betreuer/in auch telefonisch plazieren.

 

09.03.2012

 

14 Uhr - Die Tamoil hat geplant, die Produktion in Ihrer Raffinerie im Wallis heute wieder aufzunehmen. Gemäss Mitteilung von soeben gibt es eine Verzügerung und die Wiederinbetriebnahme soll im Laufe der kommenden Woche erfolgen.

 

 

Rohöl/Barrel:  Brent 125.65  Crude 107.90  $  Dollar: 0.9108  Rheinfracht: 19.00 CHF/to

Notierungen zwischen 08.00 – 09.00 Uhr

 

Die Vollmondnacht hatte es offenbar in sich. Preise im Abendhandel wieder deutlich fester. Nur der „kränkelnde“ Dollar trägt dazu bei, dass die Preise heute in CHF nur moderat teurer sind als gestern früh. Griechenland mit einer Verschnaufpause. Doch das nächste Rettungspaket wird schon diskutiert. Aufwärtskanäle weiter intakt. 

 

Im Fokus der Finanz- und Aktienmärkte, welche ja für die Ölpreisgestaltung immer auch mit in die Überlegungen gezogen werden müssen, stand gestern eindeutig die (vorübergehende ?) Rettung von Griechenland. Das liess zumindest an den Aktien- und Rohstoffmärkten für Stimmung sorgen. Man mochte aber angesichts der weltweiten Spannungen keine Korken knallen lassen. Nach wie vor herrschen in ölproduzierenden Ländern grosse Probleme, welche die Ölwelt in Atem halten. Weitere, massive Preissteigerungen sind in den nächsten Wochen nicht ausgeschlossen, denn das Abwärtspotential hält sich, solange all die Spannungen anhalten, absolut in Grenzen. Markteinschätzungen weiterhin: Fundamental absolut bullish, Charttechnisch: neutral bis bullish.

 

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08.03.2012

 

Rohöl/Barrel:  Brent 124.47  Crude 106.51  $  Dollar: 0.9155  Rheinfracht: 19.00 CHF/to

Notierungen zwischen 08.00 – 09.00 Uhr

 

Bis zur Publikation der Lagerzahlen tümpelten die Notierungen in enger Spanne seitwärts. Kurz nach 18 Uhr setzte im Abendhandel erneut ein deutlicher Anstieg ein. Parallel dazu gingen auch die Aktienindizes mit deutlichen Plus aus dem Handel. Syrien: Öl weg, Touristen weg, Geld weg – möglicherweise kommt der Kollaps noch in diesem Jahr. Auch der US Präsident Obama lässt  militärische Interventionen in Syrien als Option prüfen. Abwärtspotential limitiert. Iran spielt mit dem „Feuer“. Auch heute früh setzen sich die starken Notierungen fort.

 

Wenn auch die Publikation der DOE Lagerzahlen nicht wirklich bullish waren, so halfen sie dennoch mit, die Preise im Abendhandel wieder deutlich ansteigen zu lassen. Deutlicher im Fukus steht aber nach wie vor der Iran und Syrien. Solange diese Brandherde (nebst vielen andere in ölproduzierenden Ländern) im Vordergrund stehen, dürfte ein Abwärtspotential limitiert, d.h. die Preise weiter hoch oder weiter steigend bleiben. Zum Thema „Syrien – Öl weg… und Obama prüft jetzt militärische Optionen in Syrien) halten wir  längere Artikel zu Ihrer Verfügung bereit. Bitte bei Interesse bei Ihrem Kundenberater anfordern. Der Iran spielt mit dem Feuer, d.h. mit Atombombenzünder-Test. Netanjahu würde Gegenangriff in Kauf nehmen. Die Lage dürfte sich weiter zuspitzen und wie erwähnt, die Preis hoch halten.

 

 

07.03.2012

 

Rohöl/Barrel:  Brent 122.55  Crude 105.15  $  Dollar: 0.9174  Rheinfracht: 19.00 CHF/to

Notierungen zwischen 08.00 – 09.00 Uhr

 

Die Kriegsgefahr im nahen Osten steigt. Die Frage ist bald nicht mehr, ob, sondern wann Israel den Iran angreift. Komischerweise kamen gestern die Preise etwas unter Druck. Psychologisch wichtige Unterstützungen konnten aber nicht nachhaltig durchbrochen werden. Aktienindizes verloren deutlich. USA halten sich im Syrien militärisch raus. Der UN Sicherheitsrat zeigt sich besorgt über Unruhen im Sudan. Gemäss einer Medienmitteilung der Bank of America könnte der Barrelpreis Rohöl in diesem Jahr durchaus auf 200 $ schnellen. Das prognostizieren auch mehrere, andere Analysten.

 

Es war also auch gestern nichts die erhoffte Trendwende im Rohöl. Als interessierter Leser sind Sie über die Medien über die nach wie vor grossen Spannungen im nahen Osten informiert. Deshalb gehen wir heute nicht näher darauf ein. Führende Politiker der Welt fordern ein militärisches Eingreifen in Syrien, um dem Wahnsinnsgemetzel ein Ende zu setzen. Nach wie vor weicht aber Russland nicht von Veto Standpunkt ab. Zwischen dem Sudan und Südsudan flammen immer wieder gefährliche Gefechte auf mit Truppenverschiebungen und Luftangriffen. Über diese Entwicklung zeigt sich er UN Sicherheitsrat höchst besorgt.

 

06.03.2012

 

Rohöl/Barrel:  Brent 123.76  Crude 106.79  $  Dollar: 0.9138   Rheinfracht: 20.00 CHF/to

Notierungen zwischen 08.00 – 09.00 Uhr

 

Spannungen um das Atomprogramm im Iran halten weiter an. Israel schliesst den Alleingang eines Angriffes nicht mehr aus. Das Thema wurde beim Treffen der beiden Präsidenten USA / Israel gestern kontrovers diskutiert. Iran erwägt Öllieferstopp nach Belgien, Tschechien und die Niederlande. Die Raffinerie Tamoil soll Ende dieser / Anfangs nächster Woche wieder hochgefahren werden. Bis dann gibt es diverse Versorgungsengpässe in der Schweiz. Die Rohölnotierungen zogen im Tagesverlauf weiter an und handelten sehr nervös (siehe 24 Std. Chart unten).

 

Tamoil gab gestern bekannt, dass ab 19. März wieder alle Produkte normal verfügbar sind, sofern die Raffinerie – wie geplant – Ende dieser / Anfangs nächster Woche wieder hochgefahren werden kann. Die Irakische Ölförderung steht auf dem höchsten Stand seit 1979. China erwartet für 2012 ein Wirtschaftswachstum von ca. 7.5 %. Zu wenig, wie Analysten meinen. Der Iran will weitere Länder mit einem Ölboykott belegen. Die heutige Markteinschätzung: Fundamental „bullish“, Charttechnisch „neutral bis bullish“

 

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05.03.2012

 

Rohöl/Barrel:  Brent 123.89  Crude 107.23  $  Dollar: 0.9131   Rheinfracht: 20.00 CHF/to

Notierungen zwischen 08.00 – 09.00 Uhr

 

Nun steht auch die zweite Schweizer Raffinerie – TAMOIL im Wallis (deckt ca. 19 % des CH Marktes physisch ab) – infolge technischer Probleme still. Das dürfte zu etwelchen Versorgungsschwierigkeiten in der Schweiz führen. Die Ölmärkte gingen weicher ins Wochenende. Das dürfte aber vermutlich nicht die Trendwende sein, denn die hohe Volatilität an den Märkten könnte weiterhin anhalten, denn bedeutende Marktteilnehmer wetten auf weiter steigende Preise. Wird der Petroplus Konzern bald „russisch“ ?

 

Die Tamoil Raffinerie im Wallis musste infolge technischer Probleme heruntergefahren werden (siehe Communique vom Freitag auf unserer Homepage). Es steht derzeit nicht fest, wann sie den Betrieb wieder aufnehmen kann. Nachdem bereits die Petroplus Raffinerie in Cressier NE seit Wochen stillsteht, kann das zu massiven Versorgungsengpässen in der Schweiz führen. Die Ausfälle der beiden Raffinerien müssen aus dem Ausland kompensiert werden und das ist nicht von heute auf morgen möglich. Die Rohölnotierungen haben nach dem starken Höhenflug der Vortage am Wochenende etwas nachgegeben. Die Money Managers/Fonds habben per 28.2. die Netto-Haussepositionen weiter ausgebaut, d.h. man wettet auf weiter steigende Preise. In Sachen „Petroplus“ (es ist noch nicht ganz klar, ob auch die Schweizer Raffinerie betroffen ist) hört man, dass ein russischer Konzern Interesse zeigt. Die Aktien sind auf alle Fälle wieder um 17 % gestiegen. Der iranische Präsident Ahmadinedschad wurde bei der Richtungswahl übers Wochenende deutlich abgestraft (man spricht schon von einer „lahmen Ente“ für die Zeit, in welcher er noch als Präsident amtet) und die geistlichen „Würdenträger“ gehen gestärkt aus den Wahlen hervor. Da steht nichts Gutes bevor.

 

02.03.2012

 

Das macht weiter Druck auf die Versorgung in der Schweiz, nachdem die Raffinerie PETROPLUS in Cressier NE bereits seit Wochen aus finanziellen Gründen lahm liegt.

16.27 Uhr nächste Mitteilung

Wie wir Sie bereits heute Morgen informiert haben, ist die Raffinerie in Collombey zurzeit wegen technischen Problemen im Stillstand. Die Verfügbarkeit aller Produkte erlaubt Abholungen bis Montagabend, in allen Tanklagern und in der Raffinerie, für bereits bestehende Bestellungen. Wir sind aktiv auf der Suche nach alternativen Lösungen für die Produktebeschaffung. Allerdings erfordert die Situation zurzeit, dass Abholungen in allen Tanklagern sowie in der Raffinerie ab Dienstag 6. März blockiert werden müssen. Wir werden Sie am Montagnachmittag weiter informieren.

9.56 Uhr - Auch die zweite Schweizer Raffinerie steht still. Wortlaut der Information von TAMOIL

Unsere Raffinerie in Collombey hat aktuell technische Probleme, die uns zu einem nicht geplanten Stillstand zwingen. Wir sind dabei, die Situation zu überprüfen. Wir werden Sie über die Entwicklung der Lage informieren.

 

Rohöl/Barrel:  Brent 125.80  Crude 108.50  $  Dollar: 0.9084   Rheinfracht: 23.00 CHF/to

Notierungen zwischen 08.00 – 09.00 Uhr

 

Der Abendhandel hat es im Moment offenbar in sich. Preise kletterten gestern nach 18 Uhr um 28 $ pro Tonne im Gasoil (plus 3.8 %) und im Rohöl Brent um 5.25 $ pro Fass (plus 4.3 %).Also bei beiden Notierungen, welche wir im April 2011 zum letzten Mal gesehen haben. Das „beschert“ uns heute in der Schweiz wieder deutlich höhere Preise. Chinas Industrie wächst im Februar wieder etwas stärker. Sorgen in der sonst schon angespannten Versorgungslage bereitet eine Meldung über die Explosion einer der wichtigsten Pipelines in Saudi Arabien. 

 

Die Reise nach oben setzte sich gestern, speziell im Abendhandel, generell fort. Die Meldung über die Explosion trug natürlich dazu bei, denn die Versorgungsängste sind weltweit in der problembeladenen Welt der Erdölförderländern derzeit sehr gorss. Die Meldung wurde später aber von den Saudis dementiert. Offenbar sind derzeit alle Mittel geeignet, um den Preis weiter nach oben zu treiben. Es ist nicht auszuschliessen, dass die Märkte nun weitere Kursavancen anstreben. Und Iran und Griechenland werden weiter für Nervosität an den Finanzmärkten sorgen. Diverse gute Wirtschaftsmeldungen aus den USA „beflügelten“ gestern die Märkte ebenfalls.

Die Frage ist derzeit sicher erlaubt: Quo vadis Erdölpreis? Viele Experten sind sich da einig: Kurzfristig nur nach oben.

 

01.03.2012

 

Rohöl/Barrel:  Brent 122.79  Crude 107.06  $  Dollar: 0.9032   Rheinfracht: 28.00 CHF/to

Notierungen zwischen 08.00 – 09.00 Uhr

 

Rally pur zum Monatsabschluss (siehe 24 Std. Tickchart Rohöl Brent unten). Preisunterschied innerhalb einer Stunde in der Schweiz bei CHF 2.00 / 100 Liter. China steigt massiv in  Venezuelas Gold- und Ölbranche ein.

 

Wer meinte, der Markte drehe nun zum Monatsabschluss noch nach unten ab, wurde nach einem Abschlussrally im Abendhandel eines anderen belehrt. Die DOE Zahlen (Aufbauten bei Rohöl, Abbauten bei den Destillaten und Benzin) brachten im Moment eine bearishe Reaktion, doch der Markt erholte sich im Abendhandel wieder massiv und schloss sogar über Eröffnungsniveau. Der gestrige Tage zeigte wieder einmal, wie viel Volatilität in den Märkten steckt (und bitte haben Sie Verständnis, dass wir gerade deshalb die Offerten immer FREIBLEIBEND abgeben müssen, weil wir ja immer auf Basis der aktuellen Börsennotierungen kalkulieren). Venezuelas Präsident Chavez hat Grosses in Bezug auf Gold und Öl mit den Chinesen vor. Rüstet sich China etwa auf ein Szenario „Reduktion von Rohölimporten aus dem Iran“? Schon öfters haben wir darauf hingewiesen, dass die Erdgasnotierungen oft Vorläufer für die Entwicklung der Rohölmärkte sind. Das könnte sich auch in der momentanen Situation wieder bewahrheiten. Der verhandlungsstarke Sonderbeauftragte der UNO und der arabischen Liga, Kofi Annan, will nach Syrien reisen und mit allen Parteien Gespräche führen. Man hat aber bis jetzt „keinen Termin“ gefunden, sodass sich seine Einreise verzögert.

 

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