AVIA Vereinigung Schweiz

19. Januar 2018

 

Rohöl/Barrel: Brent : 68.60 $   Crude (WTI): 63.11 $   Gasoil 607.25 $ pro Tonne

Dollar: 0.9565   Rheinfracht: 15.75 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Futures im roten Bereich – WTI löst Aufwärtstrend nach unten auf

 

Die Versorgungslage war in der zweiten Jahreshälfte deutlich knapper als noch in der ersten Hälfte des abgelaufenen Jahres. Zu Jahresbeginn ist allerdings mit einer saisonalen Nachfrageschwäche zu rechnen, die sich bisher jedoch nicht in den Preisen widerspiegelte.

Momentan sinken die Rohölbestände jedoch kontinuierlich, was die Abwärtspotenziale aus fundamentaler Sicht einschränkt.

Die OPEC schätzt das Nachfragewachstum der Nicht-OPEC Länder stärker als zuletzt ein. Das Kartell geht dennoch weiter davon aus, dass die Nachfrage stärker als das Angebot wächst, sodass der Markt weiter in einem Defizit bleiben wird. Die OPEC müsste die Kürzungen weiter verstärken, wenn sie ihr Ziel erreichen will die OECD Bestände auf den 5-Jahresdurchschnitt zu drücken.

Die Futures an den Ölbörsen gaben im frühen Handel heute Morgen deutlich nach, da die Meldung zu gestiegenen Exporten der OPEC in den ersten zwei Januarwochen sowie die als überhitzt geltende Marktlage belastet.

 

Fundamental neutral                  Chartanalyse bearish

 

 

 

 

 

18. Januar 2018

 

Rohöl/Barrel: Brent : 69.28 $   Crude (WTI): 63.98 $   Gasoil 611.50 $ pro Tonne

Dollar: 0.9652   Rheinfracht: 15.75 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Analysten erwarten fallende Ölpreise – Bestandsabbauten bei API Zahlen stützen

 

Die jüngsten charttechnischen Signale hatten zuletzt für eine Instabilität im bestehenden Aufwärtstrend gesorgt. Die große Abwärtskorrektur, die einige am Markt erwarten, bleibt allerdings noch aus. Die Rallye der letzten Wochen und Monate bildet damit das Potenzial einer heftigen Korrektur, sobald es den bullish orientierten Tradern nicht mehr gelingt die Preise weiter nach oben zu treiben.

Der Markt gilt mittlerweile für viele als überhitzt, sodass nicht wenige mit der Korrektur rechnen. Vor allem von der US Ölförderung erwartet man einen kräftigen Schub in diesem Jahr. Die zunehmende US Ölproduktion bedeute, dass die OPEC keinerlei Spielräume hat die eigene Ölförderung anzuheben.

Marktteilnehmer warten nun auf die US Ölbestandsdaten des DOE, während die bullishen Zahlen des API von gestern Nacht ebenso wie die Ankündigung neuer Anschläge auf Nigerias Ölproduktion stützt.

 

Fundamental bullish                   Chartanalyse bearish

 

 

 

 

 

17. Januar 2018

 

Rohöl/Barrel: Brent : 69.20 $   Crude (WTI): 63.79 $   Gasoil 613.50 $ pro Tonne

Dollar: 0.9629   Rheinfracht: 15.75 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Charttechnische Verkaufssignale – Schlüsselunterstützung wird getestet

 

Die Ölpreise an ICE und NYMEX steigen seit Sommer 2017 fast unaufhörlich. Die jüngste Rallye hatte die Preisniveaus in den letzten Tagen auf neue 3-Jahreshochs getrieben. Mehrere Analystenhäuser haben daher ihre bisherigen Preisprognosen für das laufende Jahr angepasst.

In den wöchentlichen US Ölbestandsdaten nahmen die Rohölvorräte in den letzten Wochen kontinuierlich ab. Allerdings könnte dieser stützende Einfluss in den kommenden Wochen wegfallen, wenn die Raffinerienachfrage durch Wartungsarbeiten im Frühjahr für gewöhnlich abnimmt.

Auch von der US Ölproduktion erwartet man im laufenden Jahr einen kräftigen Schub, da diese bei hohen Preisen rentabler wird. Noch lässt der große Zuwachs in der Produktion allerdings auf sich warten. Vor allem deshalb sehen einige Marktteilnehmer die aktuelle Konstellation als überhitzt an, was Korrekturpotenzial nach unten birgt.

Die gestrige Abwärtsbewegung könnte ein Signal für die erwarteten Gewinnmitnahmen sein, da es zu Glattstellung von Long-Positionen, also Verkäufen, gekommen ist.

Die rechnerischen Preisniveaus werden aktuell mit moderaten Abschlägen zum Vortag erwartet.

 

Fundamental neutral                  Chartanalyse bearish

 

 

 

 

 

16. Januar 2018

 

Rohöl/Barrel: Brent : 69.95 $   Crude (WTI): 64.46 $   Gasoil 618.75 $ pro Tonne

Dollar: 0.9640   Rheinfracht: 15.75 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Futures setzen Aufwärtstrend fort – Brent testet erneut 70 Dollar-Marke

 

In den USA war der Jahreswechsel ungewöhnlich kalt, was die generelle Aktivität der US Ölindustrie negativ beeinflusst hatte. Zum Jahreswechsel wurden daher weniger als erwartet Ölbohranlagen in Betrieb genommen. Beim letzten Report zeigte sich mit einer Zunahme von 10 Ölbohranlagen eine Gegenreaktion, die man auch bei der Ölförderung in den kommenden Wochen erwarten darf.

Eine schnell steigende Ölförderung außerhalb der OPEC, insbesondere in den USA und Kanada, sind für die OPEC die größte Gefahr bei zu schnell steigenden Preisen. Einige Marktteilnehmer sehen weitere Preissteigerungen im aktuellen Aufwärtstrend daher zunehmend kritisch, zumal die Preise aktuell stark überkauft sind.

Was die Marktentwicklung angeht gehen die Analystenmeinungen aktuell allerdings noch immer weit auseinander. Während einige die Möglichkeit eines Ausstiegs aus den Produktionskürzungen sehen, rechnen andere weiter mit einer starken Unterversorgung im laufenden Jahr.

Bei Heizöl, Diesel und Benzin zeichnen sich daher nur kleine bis mäßige Preissteigerungen im Vergleich zu gestern an.

 

Fundamental neutral                  Chartanalyse neutral

 

 

 

 

 

15. Januar 2018

 

Rohöl/Barrel: Brent : 69.85 $   Crude (WTI): 64.38 $   Gasoil 616.75 $ pro Tonne

Dollar: 0.9664   Rheinfracht: 15.75 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Öl-Futures im Aufwärtstrend weiter fest

 

Die USA verhängt vorerst keine neuen Sanktionen gegen den Iran, doch die Ölpreise reagierten bisher nicht mit einer nachhaltigen Abwärtsbewegung auf diese Meldung, sondern bleiben weiter in ihrem Aufwärtstrend. Die kontinuierlich fallenden Bestände in den USA und auch in den übrigen OECD Ländern verknappen die Verfügbarkeit, während die OPEC – bis auf wenige Ausnahmen – noch keinen Gedanken daran verschwendet das Produktionsabkommen frühzeitig zu beenden.

Der Dollar kam auch gegenüber anderen Währungen unter Druck, was die Öl-Futures für Käufer außerhalb der USA günstiger macht und so das Kaufinteresse hochhält.

Analysten raten allen, die auf ein Ende des bullishen Marktes hoffen, dass es vermutlich eine gute Idee sei noch ein paar Tage zu warten, bevor die Rallye vorbei sei.

Die Aktivität der US Ölindustrie nimmt mit den höheren Preisen zwar zu, bis sich dies aber in ein starkes Produktionswachstum ummünzen lässt, wird es noch einige Monate dauern.

Für heute deuten sich damit aktuell kaum Preisveränderungen zu Freitag an.

 

Fundamental neutral                  Chartanalyse neutral

 

 

 

 

 

12. Januar 2018

 

Rohöl/Barrel: Brent : 68.94 $   Crude (WTI): 63.32 $   Gasoil 611.50 $ pro Tonne

Dollar: 0.9755   Rheinfracht: 15.75 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Warten auf US Entscheidung zum Iran – Charttechnik mit Verkaufssignalen

 

Die Ölbörsen waren zuletzt fest im Griff bullisher Entwicklungen. Eine sinkende venezolanische Ölproduktion und abnehmende Bestände haben die Preise anfällig für Aufwärtsbewegungen gemacht. Doch der Markt gilt gleichzeitig als überhitzt und Experten warnen davor, dass das OPEC Abkommen instabil werden könnte.

Die OPEC manövriert sich mit der knappen Marktlage und den hohen Preisen langsam in eine Situation, die man eigentlich vermeiden wollte. Der US Schieferölförderung wurde bereits bei niedrigeren Preisen ein neuer Boom vorhergesagt. Während die OPEC die Produktion reduziert hält, können andere Länder Marktanteile übernehmen.

Das Weiße Haus hat offenbar beschlossen keine Sanktionen gegen den Iran zu verhängen, noch muss dies offiziell bestätigt werden. Damit bleibt der Status-Quo für weitere 120 Tage bestehen. Am Ölmarkt sorgt diese Meldung erst einmal für Entspannung.

nach den Gewinnmitnahmen im gestrigen Handel deuten sind für heute mögliche Preisnachlässe an.

 

Fundamental neutral/bullish                    Chartanalyse neutral/bearish

 

 

 

 

11. Januar 2018

 

Rohöl/Barrel: Brent : 69.07 $   Crude (WTI): 63.49 $   Gasoil 613.00 $ pro Tonne

Dollar: 0.9809   Rheinfracht: 15.75 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Futures stagnieren auf 3-Jahreshoch – DOE ohne Richtungsimpuls

 

Der US Markt ist für die Mineralölbörsen einer der wichtigsten überhaupt. Nicht nur weil die USA der größte Ölverbraucher ist, sondern auch, weil die USA der drittgrößte Ölproduzent der Welt ist und vergleichsweise transparente Daten liefert. Die wöchentlichen Bestandsdaten zeigen in den letzten Wochen einen ungebrochenen Trend abnehmender Vorräte und sind somit auf dem niedrigsten Niveau seit Juni 2015.

Durch die Bestandsabbauten haben gleichzeitig auch die Einflüsse durch geopolitische Risiken zugenommen, da Produktionsunterbrechungen in der Versorgung schwerer wiegen. Spannungen, wie mit dem Iran, haben daher wieder einen größeren Einfluss auf die Marktpreise als in den letzten Jahren und erhöhen die Volatilität der Märkte.

Der Markt hat daher eine derzeit bullishe Ausrichtung, wenngleich es in der Charttechnik immer wieder Anzeichen gibt, dass die Konstellation etwas überhitzt ist und nicht wenige Marktteilnehmer mit einer scharfen Abwärtskorrektur rechnen.

Die Futures starten in einer engen Spanne nahe der Vortageshochs in den Tag.

 

Fundamental neutral/bullish                    Chartanalyse neutral

 

 

 

 

 

10. Januar 2018

 

Rohöl/Barrel: Brent : 69.10 $   Crude (WTI): 63.41 $   Gasoil 611.00 $ pro Tonne

Dollar: 0.9831   Rheinfracht: 15.75 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

3-Jahreshochs – Öl so teuer wie seit 2014 nicht mehr

 

Die stark fallenden US Ölbestände sind für Marktteilnehmer weiter eine Bestätigung, dass der Markt aktuell unterversorgt ist. Die Kombination aus Produktionskürzungen der OPEC und der hohen Nachfrage bewirkt, dass man in der Versorgung auf die Bestände zurückgreifen muss und das Cushing Lager in Oklahoma bereits auf dem niedrigsten Stand seit drei Jahren ist.

Auch die EIA hat in ihrem jüngsten Monatsreport die Bestandserwartungen für 2017 und 2018 noch einmal nach unten korrigiert und signalisiert damit, dass man weiter mit einer knapper als bisher gedachten Marktlage rechnet.

Derzeit ist der Markt aber vor allem für bullishe Meldungen anfällig. Die Rohöl-Futures haben mittlerweile den höchsten Stand seit Dezember 2014 erreicht.

Gleichzeitig baut sich damit aber auch Abwärtspotenzial für eine heftige Korrektur auf, sowie die bullishen Aspekte alle eingepreist sind oder eine gravierende bearishe Meldung in den Markt kommt.

Aktuell bleiben die Öl-Futures an ICE und NYMEX auf extrem hohen Niveaus,

 

Fundamental neutral/bullish                    Chartanalyse neutral

 

 

 

 

 

09. Januar 2018

 

Rohöl/Barrel: Brent : 68.00 $   Crude (WTI): 62.09 $   Gasoil 603.50 $ pro Tonne

Dollar: 0.9816   Rheinfracht: 15.75 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

WTI am Morgen deutlich fester – US Rohölsorte markiert 2,5 Jahreshoch

 

Die spekulative Netto-Long-Position hat bei Brent zum Dienstag letzte Woche ein erneutes Rekordhoch erreicht. Die Aussage dahinter: so viele Trader wie noch nie zuvor setzen auf steigende Preise und dies ist gleichzeitig auch ein Zeichen, dass die Preisrallye vor allem durch spekulative Handelsmotive getrieben ist. Fehlen weitere bullishe Impulse, könnten Trader mit diesen Positionen zu Gewinnmitnahmen tendieren, was gleichzeitig enormes Potenzial für eine Abwärtskorrektur schafft. Bisher blieb eine solche Bewegung, trotz zeitweise charttechnischer Signale, aus.

Für den Moment bleiben die Ölpreise an den Börsen in London und New York allerdings fest. Vor allem WTI zog in der Nacht an und hat dabei sein 2,5 Jahreshoch erneut ausgebaut. Stützend wirken sich derzeit vor allem die erwarteten Abbauten bei den US Rohölbeständen aus und die Sorge eines Zusammenbruchs der venezolanischen Wirtschaft.

Die Aufwärtsbewegung an den Ölbörsen trifft vor allem die Rohölpreise und somit ist durchaus mit moderaten Preissteigerungen zu rechnen.

 

Fundamental neutral/bullish                    Chartanalyse neutral

 

 

 

 

 

08. Januar 2018

 

Rohöl/Barrel: Brent : 67.67 $   Crude (WTI): 61.51 $   Gasoil 604.00 $ pro Tonne

Dollar: 0.9763   Rheinfracht: 15.75 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Aufwärtstrend bei technischen Verkaufssignalen noch intakt

 

Anfang letzter Woche wurden die ausgefallenen Pipelines in der Nordsee und Libyen repariert und nahmen ihren Betrieb auf. Die Kaltwetterfront in den USA zieht sich allmählich wieder zurück, sodass auch dieser stützende Einfluss abnehmen dürfte. Anlagen hatten den Wintereinbruch gut überstanden und es kam zu keinen Ausfällen von Pipelines und Raffinerien. Die nächste Kältewelle sollte daher auch keine größeren Probleme verursachen, auch wenn dies die Ölnachfrage angekurbelt.

Unterdessen mehren sich aktuell die Stimmen unter den Analysten, die den Markt als überkauft oder überhitzt ansehen. Hohe Preise dämpfen den Ölverbrauch und die Kältewelle in den USA könnte die Benzinnachfrage geschwächt haben, was Marktteilnehmer nicht gerne sehen würden.

Auch die Proteste im Iran verlieren momentan wieder an stützendem Einfluss. Die Demonstranten sind weniger geworden und die Regierung hat die Proteste bereits für beendet erklärt. Dies ist zwar nicht unbedingt eine objektive Beurteilung, gleichwohl dürfte damit die Risikoprämie zumindest vorerst nicht mehr weiter steigen.

 

Fundamental neutral                  Chartanalyse bearish

 

 

 

 

 

22. Dezember 2017

 

Rohöl/Barrel: Brent : 64.74 $   Crude (WTI): 58.10 $   Gasoil 576.00 $ pro Tonne

Dollar: 0.9898   Rheinfracht: 16.75 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

 

Geschätzte Kunden- innen, Geschäftspartner- innen

 

 

Zusammenkommen ist ein Beginn

Zusammenbleiben ist ein Fortschritt

Zusammenarbeit ist ein Erfolg

 

Im Namen der Mitarbeiter und dem ganzen Team der Firma Lang Energie AG bedanken wir uns für das entgegengebrachte Vertrauen im bald vergangenen Jahr. Wir wünschen Ihnen, Ihren Angehörigen, Familien und Freunden eine besinnliche Festtagszeit und wir freuen uns auf ein zufriedenes, erfolgreiches und gesundes 2018 mit Ihnen zusammen…

 

Gerne werden wir Sie ab dem 08. Januar 2018 wieder im gewohnten Rhythmus informeren.

 

 

 

 

 

21. Dezember 2017

 

Rohöl/Barrel: Brent : 64.55 $   Crude (WTI): 58.13 $   Gasoil 574.50 $ pro Tonne

Dollar: 0.9858   Rheinfracht: 16.75 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Öl-Futures ziehen nach DOE an

 

Die US Ölbestände sinken weiterhin deutlich. Die Aufbauten der letzten Jahre sind bereits weitestgehend abgebaut, sodass die Rohölvorräte auf den niedrigsten Stand seit Oktober 2015 gefallen sind. Sinkende Bestände in Verbindung mit den OPEC Kürzungen bleiben ein stabilisierender Faktor für die Ölpreise.

Die Gesamtlage ist damit zunächst einmal weiter stützend für die Ölpreise, wobei deren Aufwärtspotenzial in den letzten Wochen begrenzt erscheint. Vor allem mit Blick auf die anstehende saisonal schwache Nachfrage im ersten Quartal und dem erwarteten Restart der Forties Lieferungen sollten die Spielräume nach oben begrenzt bleiben.

Langfristig bleibt auch zu beobachten, wie sich die US Rohölförderung entwickelt, deren Niveau über dem vor einem Jahr liegt. Damit hat die US Rohölförderung einen Großteil der Produktionskürzungen der OPEC und Nicht-OPEC Länder aufgefangen. In 2018 ist mit einem noch schnelleren Produktionswachstum in den USA zu rechnen.

Aktuell deuten sich damit rechnerisch keine großen Preisveränderungen an.

 

Fundamental neutral                  Chartanalyse neutral

 

 

 

 

 

20. Dezember 2017

 

Rohöl/Barrel: Brent : 63.94 $   Crude (WTI): 57.70 $   Gasoil 571.00 $ pro Tonne

Dollar: 0.9851   Rheinfracht: 16.75 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Futures nach API auf hohem Niveau – Fester Euro/Dollar kompensiert

 

An den Ölbörsen hat sich eine Preisspanne auf hohem Niveau etabliert. Der Ausfall der Forties Pipeline steht derzeit klar im Fokus. Bisher hat dies allerdings nicht ausgereicht um die Ölpreise weiter nach oben zu treiben.

Mit Blick auf die im ersten Quartal für gewöhnlich nachlassende saisonale Ölnachfrage, könnten die Preise nach unten korrigieren, sobald klar ist, wann die Pipeline tatsächlich wieder in Betrieb genommen werden kann. Weitere Verzögerungen würden die Preise hingegen zusätzlich stützen.

Etwas in den Hintergrund gerückt sind die möglichen Sanktionen der USA gegen den Iran. Sollten die Sanktionen im nächsten Monat wieder verschärft werden, würde dies zu einem Preisaufschlag in Form einer zusätzlichen Risikoprämie führen.

Heute warten Trader noch auf die US Ölbestandsdaten des DOE, nachdem das API gestern Nacht bullishe Zahlen veröffentlicht hatte. Dies hält die Preise ebenfalls auf hohem Niveau.

 

Fundamental neutral                  Chartanalyse neutral bis bullish

 

 

 

 

 

 

19. Dezember 2017

 

Rohöl/Barrel: Brent : 63.45 $   Crude (WTI): 57.35 $   Gasoil 567.75 $ pro Tonne

Dollar: 0.9855   Rheinfracht: 16.75 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Streik in Nigeria beendet – Forties hält Preisniveaus noch hoch

 

Das der Streik in Nigeria schon am selben Tag wieder abgesagt wurde als er begann, hat die Marktlage kurzfristig etwas entspannt. Durch die Produktionskürzungen der OPEC und den Knappheit bei den Forties Lieferungen hätten weitere Ausfälle den Markt hart getroffen, weshalb die Preise gestern zeitweise gestützt wurden. Damit ist die Abschaltung der Forties Pipeline momentan wieder der entscheidendste Faktor am Markt.

Ohne den Ausfall wären die Preisniveaus vermutlich bereits deutlich niedriger. Seit Anfang November blieb Brent innerhalb einer Spanne zwischen 61 und 64,60 Dollar.

Bis auf weiteres bleibe die Konstellation allerdings stützend und sollte Abwärtsbewegungen in absehbarer Zeit entgegenstehen, da es bisher keine Informationen gibt, wann die Pipeline wieder in Betrieb genommen wird.

Heute Morgen ziehen die Preise an der ICE leicht an, bleiben allerdings noch weit von den Vortageshochs entfernt.

 

Fundamental neutral                  Chartanalyse neutral bis bullish

 

 

 

 

 

18. Dezember 2017

 

Rohöl/Barrel: Brent : 63.87 $   Crude (WTI): 57.76 $   Gasoil 567.00 $ pro Tonne

Dollar: 0.9889   Rheinfracht: 16.75 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Kaum verändert auf hohem Niveau – Starke Richtungsimpulse bleiben aus

 

Die Ölpreise an den Börsen in London und New York handelten in den letzten Wochen auf einem vergleichsweise konstant hohen Niveau, bei dem auch neue 2,5 Jahreshochs erreicht wurden. Der Markt befindet sich in einer Art Zwickmühle und wartet nun auf entsprechende Daten, um sich aus dieser Situation zu befreien.

Auf der einen Seite stützt die Verlängerung der Produktionskürzungen von OPEC und Nicht-OPEC Ländern sowie der Ausfall der Forties Pipeline. Auf der anderen Seite ist die steigende US Ölförderung, die immer neue Hochs erreichen, ein begrenzender Faktor.

Wenig hilfreich bei der Einschätzung der Marktentwicklung sind dabei auch die unterschiedlichen Ansichten von IEA und OPEC.

Als Resultat geht die IEA in 2018 daher von einem ausgeglichenen Marktverhältnis aus, während die OPEC eine Unterversorgung prognostiziert. Mittelfristig ist in der ersten Jahreshälfte die Nachfrage saisonal aber schwächer und man rechnet in dieser Zeit mit einem Angebotsüberschuss. Vor den Weihnachtsfeiertagen könnte es daher durchaus noch zu Gewinnmitnahmen kommen.

 

Fundamental neutral                  Chartanalyse neutral