Marktinformationen

Preisentwicklung Heizöl

20. November 2019

Rohöl/Barrel: Brent: 60.76 $      Crude (WTI): 55.12 $      Gasoil: 560.75 $ pro Tonne
Dollar: 0.9903    Rheinfracht:  26.50 CHF/to    Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

Preise zum Mittwoch erneut deutlich weicher – Handelsstreit und OPEC+ Erwartung belasten

In den USA sind die landesweiten Rohölbestände offenbar wieder gestiegen, zumindest nachdem, was das API gestern Nacht gemeldet hat. Die Bestandsaufbauten sind deutlich umfangreicher als erwartet, und dass trotz der Abbauten in Cushing, Oklahoma.
Die Stimmung bezüglich der Entwicklungen im Handelsstreit zwischen USA und China scheint nun gekippt zu sein. Unterdessen gibt es Berichte, wonach Russland eine Verstärkung der Produktionskürzungen beim OPEC+ Meeting in 2 Wochen wahrscheinlich ablehnen wird.
Letztlich lässt sich die Situation also wie folgt zusammenfassen: die Schieferölproduktion in den USA wurde nach oben korrigiert, die Rohölbestände sind offenbar weiter gestiegen, der Deal zwischen USA scheint festgefahren und eine zusätzliche Produktionskürzung der OPEC+ Gruppe gilt als wenig wahrscheinlich. Heute Morgen ist die fundamentale Ausgangslage allerdings erst einmal bearish einzustufen. Mit den starken Kursverlusten von gestern Abend und aus der Nacht deuten sich aktuell zudem weitere Preisnachlässe für das Inland an.

Fundamental: bearish       Chartanalyse: neutral bis bearish

 

 

 


19. November 2019

Rohöl/Barrel: Brent: 62.26 $      Crude (WTI): 56.78 $      Gasoil: 572.75 $ pro Tonne
Dollar: 0.9897    Rheinfracht:  23.50 CHF/to    Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

Handelsstreit und US Ölproduktion – Ölpreise mit schwachem Start in die Woche

Wieder ist es der Handelsstreit, der die Nachrichten dominiert. Hatte dieser Ende letzter Woche mit positiven Kommentaren aus China und USA noch gestützt, so ist man nun wieder skeptischer. Im Fall der anstehenden Entscheidung der OPEC+ Länder in zwei Wochen gibt es ebenfalls nichts Neues, sodass man weiter davon ausgehen muss, dass die Produktionsquoten nicht gesenkt werden.
Der Markt befindet sich in einer Habacht-Stellung, in der man auf den Abschluss der Verhandlungen im Handelsstreit und eben auch auf die OPEC wartet.
Die Stimmung an den Ölbörsen ist daher am Morgen angekratzt und aus fundamentaler Sicht leicht bearishe einzustufen.
Die Futures kommen zwar von den späten Tagestiefs gestern etwas zurück, doch im Vergleich mit den Preisen von gestern Nachmittag bleiben die Notierungen noch immer auf sehr niedrigem Niveau. Somit deuten sich bei den Inlandspreisen aktuell deutliche Preisnachlässe im Vergleich zu gestern an.

Fundamental: neutral bis bearish       Chartanalyse: neutral

 

 


18. November 2019

Rohöl/Barrel: Brent: 63.25 $      Crude (WTI): 57.75 $      Gasoil: 587.50 $ pro Tonne
Dollar: 0.9902    Rheinfracht:  21.50 CHF/to    Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

Hoffnung im Handelsstreit lässt Inlandspreise steigen

Erneut ist es der Handelsstreit und die möglichen Verhandlungsergebnisse, die das Geschehen an den Ölbörsen dominieren. Am Freitag hatten sich die Verhandlungsführer positiv zu den aktuellen Fortschritten geäußert.
Nachdem die Monatsreports letzte Woche keinen starken Einfluss auf die Richtung hatten, ist also klar, dass der Handelsstreit auch in dieser Woche weiter Dreh- und Angelpunkt für die Stimmung des Marktes ist. Allerdings sind auch weitere Kommentare zur OPEC und deren Meeting in 2 Wochen zu erwarten.
Unterdessen stützten die zusätzlichen Raffineriekapazitäten in China. Auch die Demonstrationen im Iran und Irak können die Preise stützen. Zwar haben die Proteste der Bevölkerung noch keinen Einfluss auf die Ölförderung und Exporte gehabt, doch besteht die Gefahr, dass sich die Situation weiter destabilisiert und dann das Ölangebot negativ beeinflusst.
Die Notierungen bleiben heute Morgen weiter auf hohem Niveau in einer engen Spanne und so deuten sich auch bei den Inlandspreisen deutliche Aufwärtspotenziale zu Freitag an.

Fundamental: neutral     Chartanalyse: neutral

 

 


15. November 2019
 
Rohöl/Barrel: Brent: 61.59 $      Crude (WTI): 56.97 $      Gasoil: 581.00 $ pro Tonne
Dollar: 0.9892    Rheinfracht:  20.50 CHF/to    Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr
 
Leichte Short-Coverings nach Rücksetzer von Donnerstagabend
 
Nach der EIA hat nun auch die OPEC ihren aktuellsten Monatsbericht veröffentlicht. Bullish ausgerichtete Marktteilnehmer dürfte dieser enttäuscht haben.
Der OPEC-Generalsekretär hatte sich am Mittwoch auch optimistisch hinsichtlich einer Einigung im Handelsstreit zwischen den USA und China gezeigt. Dieser Optimismus scheint angesichts der jüngsten Kommentare des Weißen Hauses berechtigt zu sein. Man komme einem (Teil-)Abkommen näher, nachdem es sehr konstruktive Gespräche mit Peking gegeben habe. Die Marktteilnehmer dürften derlei Äußerungen allerdings nicht mehr allzu viel Gewicht beimessen.
Die Bestandsdaten des DOE fielen am Donnerstag eher bearish aus, wenngleich die sich Produktnachfrage in den USA als solide erwies und auch die Gesamtölbestände der USA in der Woche sanken. Der bearishe Effekt der gestiegenen landesweiten Rohölbestände sowie des gemeldeten Rekordhochs der US-Produktion setzte sich jedoch letztlich durch.
Sollte das Wachstum der US-Ölproduktion wieder stärker an Fahrt aufnehmen dürften auch die Spekulationen über schärfere Produktionskürzungen der OPEC+ im Vorfeld des nächsten Produzententreffens Anfang Dezember wieder zunehmen.
Für heute deuten sich demnach leichte Preisabschläge an.
 
Fundamental: bearish       Chartanalyse: neutral 
 
 

14. November 2019

Rohöl/Barrel: Brent: 62.73 $      Crude (WTI): 57.53 $      Gasoil: 579.25 $ pro Tonne
Dollar: 0.9901    Rheinfracht:  20.50 CHF/to    Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

Ölfutures fester - Barkindo-Kommentare, US-Rohölbestände und technische Käufe stützten

Der vom API gemeldete überraschende Rückgang der landesweiten Rohölbestände der USA sorgte Dienstagnacht an den Ölbörsen für einen kurzen Aufwärtstest.
Die EIA hat in ihrem am Mittwochabend veröffentlichten Monatsbericht ihre Prognosen zur weltweiten Ölnachfrage und zur Produktion für 2019 und 2020 jeweils in ähnlichem Umfang nach oben korrigiert. Somit haben sich bei der Einschätzung zur Marktlage in diesem und im kommenden Jahr nur geringfügige Veränderungen ergeben.
Was die US-Ölproduktion angeht, rechnet die EIA von 2019 auf 2020 mit einem Wachstum. Die OPEC hingegen, könnte ihre Erwartungen zum US-Produktionswachstum senken. Die EIA scheint etwas optimistischer zu sein, was die Entwicklung der amerikanischen Ölproduktion angeht.
Neben den kurzfristigen Produktionsprognosen bereiten einigen Experten vor allem die längerfristigen Erwartungen der EIA Sorge. Diese seien im Hinblick auf das Wachstumspotenzial der Schieferölproduktion überzogen.
Nach dem Anstieg von Mittwochnachmittag blieben die Ölfutures im Bereich der gestrigen Tageshochs. Daher deuten sich für das Inland heute Morgen Preisaufschläge an.

Fundamental: neutral bis bearish       Chartanalyse: neutral bis bullish

 

 


13. November 2019

Rohöl/Barrel: Brent: 61.80 $      Crude (WTI): 56.59 $      Gasoil: 569.25 $ pro Tonne
Dollar: 0.9906    Rheinfracht:  19.50 CHF/to    Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

Handelsstreit, Analysten und Bestandserwartung – Preise am Mittwoch niedriger

Zum großen Thema "Handelsstreit" bleiben neue Entwicklungen aus. Trump betonte noch einmal, dass ein bedeutendes Phase 1 Handelsabkommen mit China bald umgesetzt werden könnte.
Bisher gibt es weder einen Ausweichtermin, noch einen Ort. Die Quintessenz ist, dass sich beide Seiten noch immer nicht einig geworden sind, und ohne verwertbare Fakten verliert die Aussicht auf ein Handelsabkommen mittlerweile seine stützende Wirkung.
Die US Schieferölindustrie wird, trotz aller Berichte eines langsameren Wachstums, auch in Zukunft weiter zulegen. Die OPEC kommt demnach auch nach Ansicht der IEA in Zukunft weiter unter Druck und wird nicht mehr so viel Öl wie bisher fördern und verkaufen können, ohne einen Preiseinbruch zu riskieren.
Auch die Marktlage insgesamt wird nun wieder bearish eingestuft, da stützende Wirkung eines möglichen Handelsabkommens aktuell nachlässt.
Mit der nachgebenden Entwicklung an den Ölbörsen von gestern Abend und den Morgenstunden, deuten sich nun auch für das Inland heute Morgen durchaus beachtliche Preisnachlässe an.

Fundamental: bearish       Chartanalyse: neutral bis bearish

 

 

 


12. November 2019

Rohöl/Barrel: Brent: 62.46 $      Crude (WTI): 57.07 $      Gasoil: 582.85 $ pro Tonne
Dollar: 0.9948    Rheinfracht:  19.50 CHF/to    Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

Bestandsabbauten in Cushing stützen – Unsicherheit bei Handelsstreit bleibt dominierend

Es bleibt weiterhin so, dass die Ergebnisse im Handelsstreit zwischen USA und China der "entscheidende Auslöser" für Preisbewegungen an den Ölbörsen bleiben werden, so die Experten von AxiTrader. Bis klar ist, was beide Seiten tatsächlich auch schriftlich fixieren, wird dieses Hin und Her vermutlich weitergehen. Auch steht noch immer kein Termin oder Ort für eine Unterzeichnung des Teilabkommens "Phase 1" fest.
Die Monatsreports werden diese Woche in den Fokus rücken, von denen die EIA morgen Nacht den Anfang machen wird, den wir dann am Donnerstagmorgen in aller Ausführlichkeit zur Verfügung stellen werden.Nach dem Auf und Ab von gestern orientieren sich die Futures in den Morgenstunden wieder leicht nach oben, ohne aber deutlich anzuziehen und bleiben somit unter den Vortageshochs. Bei den Inlandspreisen deutet sich damit aber dennoch eine feste Tendenz zu gestern ab, sodass sich aktuell moderate Preissteigerungen zu gestern ergeben.

Fundamental: neutral       Chartanalyse: neutral


11. November 2019

Rohöl/Barrel: Brent: 61.91 $      Crude (WTI): 56.69 $      Gasoil: 578.50 $ pro Tonne
Dollar: 0.9966    Rheinfracht:  20.50 CHF/to    Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

Börsen starten weicher – Inlandspreise fester in den Montagmorgen

Es scheint sich weiter alles um das Handelsabkommen zwischen USA und China zu drehen. Während die Chinesen betonten, dass das Teilabkommen der Phase 1 auch eine Rückführung der bestehenden Zölle beinhalten würde, lehnen die USA dies offenbar ab. Die Chinesen würden versuchen zu ihren Gunsten nachzuverhandeln, hieß es aus den USA, und Trump stellte klar, dass die Berichte, wie weit man die Sanktionen wieder abschaffen werde, nicht korrekt seien.
Unterdessen hatte der Iran am Wochenende bestätigt, dass man eine ausländische Drohne abgeschossen habe. Laut US Militär sei es keine Drohne der USA gewesen und bisher hat auch kein anderes Land aus der Golfregion den Verlust eines solchen Flugobjekts gemeldet. Nach der späten Rallye am Freitag geben die Futures an den Ölbörsen in den Morgenstunden nach. Dennoch bleiben die Futures über den Niveaus von Freitagnachmittag. Bei den Erwartungen für die Inlandspreise heute bedeutet dies, dass mit etwas festeren Preisniveaus zu rechnen ist.

Fundamental: neutral       Chartanalyse: neutral bis bearish

 

 

 


8. November 2019

Rohöl/Barrel: Brent: 62.16 $      Crude (WTI): 56.93 $      Gasoil: 580.25 $ pro Tonne
Dollar: 0.9947    Rheinfracht:  20.50 CHF/to    Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

Späte Gewinnmitnahmen – Preisnachlässe deuten sich an

Die Präsidenten Xi und Trump haben noch immer keinen Termin für eine mögliche Unterzeichnung ihres Teilabkommens. Auch wenn aus den USA bisher keine Bestätigung kam, so hat das Handelsministerium Chinas angekündigt, dass die Strafzölle der beiden Länder bei einem Abkommen schrittweise aufgehoben werden.
Das zweite große Thema ist das OPEC Meeting in 3,5 Wochen. Vor wenigen Wochen hatte man noch mit einer Verstärkung der Kürzung gerechnet, doch in dieser Woche dreht sich die Erwartungshaltung diesbezüglich. Der OPEC Generalsekretär hatte diese Woche gesagt, dass man den Ausblick 2020 optimistischer als zuletzt sehe.
Kurzfristig stützt natürlich die Erwartung eines Handelsabkommens und dessen positiver Effekt auf das Ölnachfragewachstum, doch gibt es hier noch immer Unsicherheiten. Die fundamentale Konstellation schätzen wir also unterm Strich neutral ein. Die Futures handeln heute Morgen in einer noch engen Spanne, wobei Gasoil gestern am späten Abend noch an Boden verlor und sich bei den Inlandspreisen somit moderate Abwärtspotenziale ankündigen.

Fundamental: neutral       Chartanalyse: neutral bis bearish

 

 


7. November 2019

Rohöl/Barrel: Brent: 61.73 $      Crude (WTI): 56.37 $      Gasoil: 584.00 $ pro Tonne
Dollar: 0.9924    Rheinfracht:  20.50 CHF/to    Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

Ölfutures bleiben nahe Vortagestiefs - DOE-Daten und Handelsstreit USA/China belasten

Die Schätzungen der Analysten und die Daten des API hatten für die Woche zum 1. November auf einen Anstieg der US-Rohölvorräte hingedeutet. Allerdings meldete das DOE am Mittwochnachmittag einen wesentlich stärkeren Bestandszuwachs, als der API-Bericht ohnehin schon vermuten ließ.
Die USA und China suchen nach der Absage des APEC-Gipfels durch die chilenische Regierung derzeit einen neuen Ort, an dem die erste Phase eines Handelsabkommens unterzeichnet werden soll.
Ein hochrangiger Vertreter der US-Regierung gab gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters am gestrigen Mittwoch an, das geplante Treffen zwischen Präsident Donald Trump und Chinas Staatspräsident Xi Jinping könnte auf Dezember verschoben werden, da noch keinen geeigneten Ort dafür gefunden wurde und sich auch noch uneins über Bedingungen ist, die festgelegt werden sollen.
Zunächst einmal werden sich die Marktteilnehmer jedoch an den aktuellen Markteinschätzungen von EIA, OPEC und IEA orientieren. Bei den Inlandspreisen deuten sich in den Morgenstunden immer noch leichte Abwärtspotenziale zu gestern an.

Fundamental: neutral       Chartanalyse: neutral bis bearish

 

 

 


6. November 2019

Rohöl/Barrel: Brent: 62.66 $      Crude (WTI): 56.98 $      Gasoil: 589.25 $ pro Tonne
Dollar: 0.9928    Rheinfracht:  22.50 CHF/to    Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

Gewinnmitnahmen nach 6-Wochenhochs – API Daten bisher ohne Impuls

Auch wenn sich das Schieferölwachstum abschwächt, so wird die US Ölproduktion über viele Jahre hohe Wachstumsraten verzeichnen, während das Ölnachfragewachstum zwar positiv, aber geringer ausfällt. Der Bedarf an OPEC Öl wird so bis 2023 stetig abnehmen und sich erst danach wieder etwas positiver entwickeln. Das OPEC Meeting wird in den kommenden Wochen sicherlich ein zentraler Faktor für die Preisentwicklung. Bleibt eine Kürzung aus, ist fast sicher von einem Preiseinbruch auszugehen. Der andere wichtige Aspekt bleibt das anstehende Handelsabkommen zwischen USA und China. Hier hatten die Chinesen darauf hingewiesen, dass ein Deal in jedem Fall auch eine Reduzierung der Zölle beinhalten müsse.
Die Trader warten auf die Zahlen des DOE heute Nachmittag um 16:30 Uhr, die Zahlen zu Importen, Exporten, Nachfrage und Rohölförderung beinhalten.
Die gestern noch fundamental bullishe Konstellation hat sich für uns heute Morgen leicht abgeschwächt. Bei den Inlandspreisen deuten sich in den Morgenstunden leichte Aufwärtspotenziale zu gestern an.

Fundamental: neutral bis bullish        Chartanalyse: neutral

 

 


5. November 2019

Rohöl/Barrel: Brent: 62.28 $      Crude (WTI): 56.63 $      Gasoil: 591.00 $ pro Tonne
Dollar: 0.9892    Rheinfracht:  22.50 CHF/to    Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

Rallye zum Wochenauftakt – Kurzfristige Stimmung ist bullish

Die USA und China wollen, trotz Absage des APEC-Gipfels in kommender Woche, weiter an einem Abschluss des Phase 1 Pakets festhalten. China prüfe nun mehrere Orte in den USA, wo ein solcher Schritt bei einem Treffen zwischen US Präsident Trump und seinem Amtskollegen Xi möglich sei, heißt es aus China.
"Die Märkte dürften mit der Erwartung an ein Handelsabkommen zwischen den USA und China weiterhin bullishe Positionen aufbauen.", so die Analysten." Der Irak wird wieder zunehmend von gewaltsamen Demonstrationen erschüttert, die eine potenzielle Gefahr für die Ölförderung darstellen.
Die Gewinnmitnahmen in der Nacht sind nach 2 Tagen Preisrallye nicht unbedingt überraschend. Doch kurzfristig bleibt die Stimmung bullish, was aktuell weitere Verluste begrenzt und die Notierungen in den Morgenstunden sogar wieder leicht stützt. Bei den Inlandspreisen deutet dies zu gestern Nachmittag nur wenig Veränderungspotenzial an, zu gestern Vormittag sind hingegen stärkere Preissteigerungen zu erwarten.

Fundamental: bullish        Chartanalyse: neutral bis bullish

 

 


4. November 2019

Rohöl/Barrel: Brent: 61.34 $      Crude (WTI): 55.89 $      Gasoil: 584.50 $ pro Tonne
Dollar: 0.9868    Rheinfracht:  24.00 CHF/to    Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

Preissprung vom Freitag – Deutlich höheres Niveau zum Wochenauftakt

Die Größte Sorge der Marktteilnehmer in diesem Jahr sind die schlechten Konjunkturaussichten und das damit verbundene schwache Ölnachfragewachstum. In den USA hatten die Arbeitsmarktdaten am Freitag daher überrascht und so einen Impuls gesetzt, der darauf hindeutet, dass die größte Volkswirtschaft der Welt eventuell nicht ganz so schlecht dasteht, wie befürchtet.
Es ist zwar davon auszugehen, dass die Ölnachfrageprognosen bei den anstehenden Monatsreports kommende Woche nach unten korrigiert werden, doch dies dürfte zum Teil bereits eingepreist sein. Zum jetzigen Zeitpunkt wartet man eher auf Zeichen, dass die Talsohle durchschritte ist und der Ölbedarf wieder schneller wächst.
Die Aufwärtsbewegung vom Freitag war die stärkste seit Mitte September, als die saudischen Ölanlagen angegriffen wurden. Trader haben in den Morgenstunden zwar ein paar Gewinne mitgenommen, die Futures bleiben aber dennoch auf sehr hohem Niveau. Entsprechend deuten sich bei den Inlandspreisen heute Morgen zunächst weitere kräftige Preissteigerungen zu Freitag an.

Fundamental: neutral        Chartanalyse: neutral bis bullish

 

 

 


1. November 2019

Rohöl/Barrel: Brent: 59.62 $      Crude (WTI): 54.29 $      Gasoil: 569.75 $ pro Tonne
Dollar: 0.9860    Rheinfracht:  24.00 CHF/to    Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

Preise nochmals deutlich nachgebend – US Ölproduktion auf Rekordhoch gestiegen

Die EIA hat einen neuen Bericht zur US Rohölförderung vorgelegt, der einen Anstieg der Produktion aufweist. Unterdessen bleiben die Sorgen über das Nachfragewachstum weiterbestehen.
Die Aktivität der japanischen Industrie ist auf ein 3-Jahrestief gefallen und bereits gestern Morgen hatte der Einkaufsmanagerindex China auf eine sinkende Aktivität der Industrieleistung hingewiesen.
Die Verhandlungen zwischen USA und China in Sachen Handelsstreit könnten nun noch eingeschlafen sein, nachdem der APEC Gipfel in Chile, wo man auf einen Abschluss der Verhandlungen gehofft hatte, abgesagt wurde. Für die USA wäre der Deal die Grundlage für weitere Verhandlungen und weiterreichende wirtschaftliche Reformen im Verhältnis beider Länder.
Die Futures an ICE und NYMEX legten in den Morgenstunden zwar leicht zu und kamen somit von den späten Tagestiefs gestern zurück, aktuell geben die Preise allerdings wieder nach. Die Notierungen bleiben so unter den Niveaus von gestern Vor- und Nachmittag, sodass sich bei den Inlandspreisen weiter Abwärtspotenziale zu gestern abzeichnen.

Fundamental: neutral bis bearish     Chartanalyse: neutral