AVIA Vereinigung Schweiz

30. November 2018


Rohöl/Barrel: Brent : 59.55 $   Crude (WTI): 51.48 $   Gasoil 559.75 $ pro Tonne

Dollar: 0.9968 Rheinfracht: 180.00 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Ausbruch? Ölpreise könnten eine heftige Preisrallye hinlegen!

 

Der Abwärtstrend an den Ölbörsen hält nun seit knapp zwei Monaten an. Der Trend ist angezählt und ein Ausbruch nach oben wird vermutlich eine sehr starke technische Reaktion hervorrufen. Der Trendkanal ist zwar noch intakt, doch deutet sich mit den Eröffnungs- und Schlusswerten der letzten Tage eine Art Bodenbildung an

Der Fokus der Marktteilnehmer liegt eine knappe Woche vor dem OPEC Meeting in Wien auf dem Kartell und dessen Verbündete. Vor allem Russland und Saudi-Arabien kommen wieder einmal Schlüsselrollen zu.

Saudi-Arabien ist dabei in einer Zwickmühle und bei der Regulierung des Ölangebots auf die Hilfe Russlands angewiesen. Zum einen will man die Last der Kürzung nicht alleine tragen, zum anderen will man eine zu starke Reduzierung der eigenen Produktion vermeiden, nachdem Trump den Druck auf Saudi-Arabien erhöht hat. Der US Präsident forderte zuletzt immer wieder niedrigere Preise und ist gegen eine Produktionskürzung der OPEC.

Mit der nun scheinbar grundsätzlichen Einigung auf eine Produktionskürzung zwischen Saudi-Arabien und Russland ist die fundamentale Konstellation leicht bullish einzustufen. Bei den Preisen deuten sich nur kleinere Preisveränderungen ab.

 

Fundamental; neutral bis bullish            Chartanalyse; neutral bis bullish

 

 

 

 

 

29. November 2018


Rohöl/Barrel: Brent : 58.92 $   Crude (WTI): 50.56 $   Gasoil 563.50 $ pro Tonne

Dollar: 0.9926 Rheinfracht: 180.00 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

DOE und Fed sorgen für Volatilität – Starke Preissenkung im Inland

 

Die US Rohölbestände sind einmal mehr gestiegen. So lange die Vorräte in den USA weiter klettern wird es für die Ölpreise schwer sein sich nachhaltig nach oben zu bewegen. Die Versorgungslage gilt aktuell als weitestgehend komfortabel, weshalb der größte Impulsgeber in naher Zukunft die Entscheidung der OPEC über ihre Produktionsmengen sein wird.

Am Wochenende wird beim G20 Gipfel ein erstes Geplänkel erwartet. Wenn die großen Ölproduzenten aufeinander treffen könnte bereits eine Vorentscheidung für das Meeting in Wien kommende Woche fallen. Entscheidend könnte wieder die Beteiligung Russlands sein. Doch hier scheint man sieht man die aktuell niedrigeren Preise momentan weniger kritisch als bei der OPEC.

Kürzungen sind im Gespräch, wenngleich fraglich ist, ob diese ausreichen werden, um die drohende Überversorgung im kommenden Jahr abzuwenden. Ein schwächeres Nachfragewachstum und ein starker Produktionsschub der Nicht-OPEC Länder wird als Hauptgrund für die bearishe Einschätzung der meisten Marktteilnehmer gesehen

Bevor nicht klar ist, was die OPEC entscheidet, bleiben die Ölbörsen weiter volatil.

Für Heute werden sich bei den Preisen rechnerisch Preisnachlässe andeuten.

 

Fundamental; neutral bis bearish                      Chartanalyse; neutral

 

 

 

 

 

28. November 2018


Rohöl/Barrel: Brent : 61.04 $   Crude (WTI): 52.32 $   Gasoil 584.50 $ pro Tonne

Dollar: 0.9993 Rheinfracht: 190.00 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Futures mit technischen Kaufsignalen volatil

 

Die Pegelstände am Rhein haben sich noch immer nicht nennenswert erholt und bleiben auf sehr niedrigem Niveau. So lange die Pegelstände nicht steigen bleibt die Versorgungslage weiter angespannt und die Preisaufschläge hoch.

Verbessert hat sich die Lage nun auch nicht unbedingt mit der Tatsache, dass in Frankreich Raffinerien in der Normandie abgeschaltet und die Auslieferungen von Treibstoffen gestoppt wurde. Grund sind Demonstrationen gegen die politischen Reformen in Frankreich. Weniger Raffinerieproduktion in Frankreich bedeutet, dass sich der Markt auch dort mit Zukäufen von Produkten eindecken muss, wie es in Deutschland eben auch bereits seit Monaten der Fall ist.

Im Vorfeld des OPEC Meetings am 6. Dezember kann schon der G 20 Gipfel in Buenos Aires richtungsweisend sein. Hier werden auch die drei größten Ölproduzenten der Welt USA, Russland und Saudi-Arabien aufeinandertreffen. Die Ölproduktion wird dabei ganz sicher auch ein Thema sein. Zudem könnte es im Handelsstreit zwischen USA und China zu einer Lösung kommen, die die Preise stützt.

Nach den Abwärtsbewegungen der letzten Wochen könnte dies zu Short-Coverings führen, mit denen Aufwärtstests möglich sind, wenngleich es fundamental keinen wirklichen neuen Impuls gibt und die Konstellation neutral zu sehen ist.

 

Fundamental; neutral                Chartanalyse; neutral bis bullish

 

 

 

 

 

27. November 2018


Rohöl/Barrel: Brent : 60.33 $   Crude (WTI): 51.38 $   Gasoil 581.00 $ pro Tonne

Dollar: 0.9991 Rheinfracht: 190.00 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Short-Coverings bremsen die Abwärtsbewegung – Saudi-Arabien mit neuen Rekordmengen

 

Vor 2 Monaten hatte man noch Bedenken bezüglich einer Unterversorgung am Rohölmarkt. Der Markt hat sich mit der Abschwächung des globalen Wirtschaftswachstums, dem Handelsstreit zwischen USA und China, den Produktionssteigerungen der OPEC+ Gemeinschaft sowie der Ausnahmeregelungen der USA bei den Iran Sanktionen stark verändert.

Die jüngsten Zahlen aus Saudi-Arabien zeigen, dass das Land momentan so viel Rohöl fördert wie es nur kann und immer neue eigene Rekorde aufstellt. Russland und die USA tun es den Saudis gleich und fördern was möglich ist. Ausfälle aus Venezuela und Iran werden damit locker kompensiert, sodass der Markt tendenziell überversorgt ist. Das momentane Contango deutet daher auf eine relativ gute Versorgungslage hin.

Lediglich die OPEC könnte wohl mit einer gravierenden Produktionskürzung die Stimmung am Markt wieder kippen. Während eine Kürzung als sicher gilt, so ist der Umfang des Einschnitts aktuell eher als gering einzuschätzen. Selbst wenn die OPEC den Markt ausgeglichener gestalten kann, so nimmt die Reservekapazität des Kartells mit der Produktionskürzung zu, was die Versorgungssicherheit verbessert. Die kommenden Wochen werden mit der Entscheidung der OPEC+ Länder und der Umsetzung vermutlich besonders volatil werden.

 

Fundamental; neutral                Chartanalyse; neutral

 

 

 

 

 

26. November 2018


Rohöl/Barrel: Brent : 60.02 $   Crude (WTI): 51.17 $   Gasoil 582.00 $ pro Tonne

Dollar: 0.9967 Rheinfracht: 190.00 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Preisrutsch auf Langzeittiefs – Schwache Nachfrage und hohes Ölangebot

 

Aktuell deutet sich eine moderate Produktionskürzung der OPEC ab, sodass die Überversorgung vermutlich nicht vollständig vom Markt genommen wird. Die US Schieferölförderung befindet sich weiter in einer Boom Phase, die im kommenden Jahr aller Voraussicht nach weiter anhalten und kein absehbares Ende finden wird. Transportengpässe werden ebenfalls zunehmend abgebaut.

Aus den USA kommt somit mehr Öl an den Markt, während die Ölnachfrage allerdings Probleme hat. Die Konjunkturdaten fielen zuletzt enttäuschend aus. Am Freitag blieben die Einkaufsmanagerindizes aus der Eurozone deutlich hinter den Erwartungen zurück und der internationale Handelsstreit zwischen China und den USA belastet das Wachstum ebenfalls.

Experten haben die Wachstumsaussichten für die Rohölnachfrage zuletzt nach unten korrigiert und sehen tendenziell weitere Abwärtsrisiken. Die Nachfrageprognosen könnten daher schon bald weiter bearish ausfallen, denn auch die Aktienmärkte, als genereller Indikator des Wirtschaftswachstums, zeigen in den letzten Wochen und Monaten eine negative Performance.

Die Futures an den Ölbörsen ziehen nach dem starken Preisrutsch am Freitag wieder an. Die Konstellation wird offenbar für Short-Coverings genutzt, sodass es für die Preise nun erst einmal nach oben geht.

 

Fundamental; neutral                Chartanalyse; neutral

 

 

 

 

 

23. November 2018

 

Rohöl/Barrel: Brent : 62.08 $ Crude (WTI): 53.38 $ Gasoil 595.25 $ pro Tonne

Dollar: 0.9941 Rheinfracht: 190.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Futures am Morgen auf neue Langzeittiefs – Nachfrageeinbruch im Januar

 

Die erwartete Produktionskürzung der OPEC und die Ankündigungen des saudi-arabischen Ölministers, dass die Exporte im Dezember und Januar abnehmen werden, sind zwar stützend, spielen aktuell aber nur eine untergeordnete Rolle am Markt.

Russland und andere Nicht-OPEC Länder werden beim anstehenden Meeting am 6. Dezember schwerer von einer Produktionskürzung als noch beim Deal im Dezember 2016 zu überzeugen sein. Hinzu kommt, dass der Schieferölboom in den USA wieder voll im Gange ist und sich hier weiter massive Produktionssteigerungen andeuten, die für die OPEC durchaus zu einem Problem wie in 2014/15 werden können.

Hinzu kommen Sorgen um das globale Wirtschaftswachstum und die Auswirkungen der Handelsstreitigkeiten zwischen USA und China, die die globale Entwicklung ausbremsen können. Die Nachfrageerwartungen wurden zuletzt entsprechend nach unten korrigiert.

Der Markt wird – bleiben unvorhergesehene Probleme aus – daher erst einmal weiter bearish und tendenziell überversorgt bleiben.

Die Ölbörsen geben heute im frühen Handel deutlich nach und fallen auf neue Langzeittiefs. Preisfaktor bleibt aber weiterhin die Rheinfrachten.

 

Fundamental; neutral bis bearish                        Chartanalyse; neutral bis bearish

 

 

 

 

 

22. November 2018


Rohöl/Barrel: Brent : 63.31 $   Crude (WTI): 54.52 $   Gasoil 602.00 $ pro Tonne

Dollar: 0.9934 Rheinfracht: 190.00 CHF/to   Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Tanksgiving Wochenende: Rohöl nach bearishen DOE Daten wenig verändert

 

Der Handel wird heute und Morgen sehr ruhig erwartet, da ein Grossteil der US Trader nicht am Handel teilnehmen werden. Diese befinden sich im langen Thanksgiving Wochenende.

Trump versucht derweil den Druck auf Saudi-Arabien hoch zu halten und das Land von grösseren Produktionskürzungen beim OPEC Meeting am 6. Dezember abzuhalten. Die USA stehen zu Saudi-Arabien und sehen deren Politik als einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit.

Das OPEC Meeting am 6. Dezember ist nun das entscheidende Element am Markt. Im Vorfeld werden die Spekulationen und Kommentare wie üblich zunehmen. Der Markt wird damit in den kommenden Wochen sicherlich volatiler, insbesondere wenn die US Händler kommende Woche aus ihrem langen Wochenende zurückkehren.

Den Fehler von 2013/14, als man die Förderung bewusst hochgehalten hat, um die Schieferölförderung aus dem Markt zu drängen, wird man sicher nicht wiederholen. Das Resultat damals war der historische Preiseinbruch von über 100 Dollar auf unter 30 Dollar.

Für Heute deuten sich bei den Preisen aktuell Preisnachlässe an, sofern die Rheinfrachten nicht steigen.

 

Fundamental; neutral                 Chartanalyse; neutral bis bearish

 

 

 

 

 

21. November 2018

 

Rohöl/Barrel: Brent : 63.29 $ Crude (WTI): 54.26 $ Gasoil 610.25 $ pro Tonne

Dollar: 0.9951 Rheinfracht: 190.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Aktienmärkte ziehen Ölpreise nach unten – Brent fällt auf 9-Monatstief

 

Die Versorgungslage wird momentan grundlegend anders eingeschätzt als noch vor 2 Monaten, als man von sehr strikten US Sanktionen gegen den Iran ausging. Die USA hatten den Markt mit umfangreicher als erwarteten Ausnahmeregelungen überrascht, sodass weit weniger Rohöl vom Markt genommen wird, als gedacht.

Zusammen mit den Produktionssteigerungen der OPEC und Russland im Sommer und Herbst, sowie den eingetrübten Nachfrageausblick, rechnet man nun allgemein hin mit einer Überversorgung in den letzten Monaten des Jahres sowie im kommenden Jahr. Starke Abwärtsbewegungen wie gestern sorgen für Unsicherheit und können auf andere Märkte überschwappen. Auffällig ist der Abwärtstrend der Aktienmärkte seit Anfang Oktober, der zeitlich mit dem Abwärtstrend an den Ölbörsen zusammenfällt. Der Euro verlor gestern zwar deutlich an Boden und verteuert damit das international in Dollar gehandelten Öl für das Inland, da die Ölbörsen allerdings noch deutlicher nachgaben, zeichnen sich bei den Inlandspreisen heute Morgen unterm Strich starke Preisnachlässe ab.

 

Fundamental; neutral                 Chartanalyse; neutral bis bearish

 

 

 

 

 

20. November 2018

 

Rohöl/Barrel: Brent : 66.52 $ Crude (WTI): 57.04 $ Gasoil 634.25 $ pro Tonne

Dollar: 0.9924 Rheinfracht: 190.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Analysten bei Markteinschätzung uneins – Futures testen Schlüsselwiderstände

 

Nach den Produktionssteigerungen zur Jahresmitte steht die OPEC nun vor dem Ergebnis, dass man eine Überversorgung kreiert hat, die sich im kommenden Jahr vermutlich noch einmal weiter ausweitet. Kürzungen sind daher angesagt, um die Abwärtsbewegung zu stoppen.

Letztlich hängt die kommende Preisentwicklung daran, um wie viel das Ölangebot der OPEC+ Gemeinschaft reduziert wird.

Die bisher genannten Kürzungsmengen der OPEC würden vermutlich lediglich die aktuell erwartete Überversorgung vom Markt nehmen. Das knappere Angebot des Kartells würde gleichzeitig die Reservekapazitäten steigen lassen, sodass sich vermutlich nur ein bedingt bullisher Einfluss ergibt. Vor den US Feiertagen am Donnerstag und Freitag wird sich der Handel an den Börsen vermutlich ausdünnen. Trader werden ihre Positionen managen und glattstellen.

In den Morgenstunden zeigen sich die Futures leicht nachgebend, während der Euro/Dollar-Kurs seinen späten Anstieg von gestern noch immer halten kann. Bei den Inlandspreisen deuten sich in dieser Konstellation aktuell leichte bis moderate Preisnachlässe zum Vortag an.

 

Fundamental; neutral    Chartanalyse; neutral

 

 

 

 

 

19. November 2018

 

Rohöl/Barrel: Brent : 67.33 $ Crude (WTI): 57.11 $ Gasoil 637.25 $ pro Tonne

Dollar: 1.0003 Rheinfracht: 190.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Aufwärtskorrektur von GD 7 Ausgebremst – Mehr Öl aus Irak

 

In Verbindung mit den Prognosen einer sich abschwächenden Weltkonjunktur, einem langsameren Ölnachfragewachstum und der Produktionssteigerung der OPEC+ Gemeinschaft sowie in der US Schieferölregion hat sich nun eine unerwartete Überversorgung am Markt etabliert.

Die Kurse befinden sich aktuell dennoch in einer Konsolidierungsphase, da die Vergangenheit gezeigt hat, dass die OPEC bei zu starken Preisrückgängen und einer Überversorgung in der Lage ist koordinierte Produktionskürzungen durchzuführen. Diese werden nun für das Meeting am 6. Dezember in Wien erwartet.

Die Exporte könnten steigen, wobei die Exportpipeline noch weitere Kapazitäten pro Tag hat. Sollten dies realisiert werden können und stabil geliefert werden, so würde der Markt selbst bei einer Kürzung von ziemlich wahrscheinlich weiterhin überversorgt.

ICE Gasoil handelt heute Morgen in etwa im Bereich von gestern Mittag. Der Euro/Dollar-Kurs kann allerdings einen Großteil seiner Kursgewinne behalten, was die in Dollar gehandelten Inlandspreise verbilligt und damit für Abwärtspotenzial bei den Preiserwartungen für Heizöl und Diesel sorgt.

 

Fundamental; neutral bis bearish            Chartanalyse; neutral bis bullish

 

 

 

 

 

16. November 2018

 

Rohöl/Barrel: Brent : 67.24 $ Crude (WTI): 56.89 $ Gasoil 638.50 $ pro Tonne

Dollar: 1.0057 Rheinfracht: 190.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Konsolidierung im Abwärtstrend – Erste technische Kaufsignale

 

Die Versorgungslage wird insgesamt als sehr komfortabel angesehen und dürfte auch für das kommende Jahr eine Überversorgung generieren. In der Zwischenzeit scheint sich innerhalb der OPEC jedoch eine klare Tendenz zu ergeben, um diesen Effekt mit einer Produktionskürzung entgegen zu wirken.

Der Markt befindet sich daher nun in einem Spannungsfeld aus einer Überversorgung auf der einen Seite und einer erwarteten Produktionskürzung der OPEC auf der anderen Seite. Wie stark und effektiv die OPEC bei ihrem Meeting in drei Wochen das Angebot tatsächlich reduziert, wird sich zeigen.

Im Inland ist die Konstellation generell weiter angespannt. Vor allem in den Regionen Westen, Rhein-Main, Süd Westen und Süden reduzierten sich die Aufschläge, aber auch im Norden haben diese sich mittlerweile reduziert.

ICE Gasoil notiert in den Morgenstunden in etwa auf dem Niveau von gestern Nachmittag. Dies reduziert die in Dollar gehandelten Ölimporte, sodass sich bei den Inlandspreisen aktuell leichte Nachlässe andeuten.

 

Fundamental; neutral    Chartanalyse; neutral bis bullish

 

 

 

 

 

15. November 2018

 

Rohöl/Barrel: Brent : 66.18 $ Crude (WTI): 56.19 $ Gasoil 641.25 $ pro Tonne

Dollar: 1.0056 Rheinfracht: 190.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Short-Coverings bremsen Kursrutsch – API Bestandsdaten halten den Druck aufrecht

 

Der Markt steuert auf eine Überversorgung zu, nachdem mehrere Komponenten zusammengekommen sind. Schwächere Nachfrageprognosen, steigende Förderung der OPEC und Nicht-OPEC Länder sowie die Aufweichung der US Sanktionen gegen den Iran werden als Hauptgründe für die Konstellation genannt.

EIA, IEA und OPEC sind sich bei ihrer Einschätzung für die Versorgungslage im kommenden Jahr einig und erwarten ein klares Überangebot. Eine Intervention des Kartells und der kooperierenden Nicht-OPEC Länder, wie beispielsweise Russland, gilt für den 6. Dezember als wahrscheinlich.

Entscheidend für die kommenden drei Wochen vor diesem Meeting wird nun sein, um wie viel die OPEC ihre Produktion kürzen wird. Bei den Inlandpreisniveaus kamen die starken Preissenkungen der letzten Wochen nur begrenzt an, denn hier hatten sich wegen der knappen Versorgungslage massive Preisaufschläge ergeben. Mit dem Preisanstieg bei Gasoil von gestern und dem schwächeren Euro/Dollar-Kurs, deuten sich bei den zu erwartenden Inlandspreisen für Heizöl und Diesel aktuell moderate Preisaufschläge zu gestern an.

 

Fundamental; neutral bis bearish            Chartanalyse; neutral bis bearish

 

 

 

 

 

14. November 2018

 

Rohöl/Barrel: Brent : 65.24 $ Crude (WTI): 55.36 $ Gasoil 627.50 $ pro Tonne

Dollar: 1.0065 Rheinfracht: 187.35 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Massive Abwärtsbewegung nach OPEC Monatsreport

 

Die Ölpreise befinden sich seit Anfang Oktober im Sinkflug. Eine Reihe von Faktoren haben sich in dieser Zeit aufgebaut, die sich zu dem Kursverfall aufsummiert haben. Schwächeres Wirtschaftswachstum, gesenkte Prognosen für das Ölnachfragewachstum, eine steigende Förderung der OPEC+ Länder und die abgeschwächten Sanktionen der USA gegen den Iran belasten die Futures.

Vor allem das Angebot aus den USA wächst deutlich schneller als gedacht, sodass die Fördersteigerung der Nicht-OPEC Länder in 2019 das Nachfragewachstum laut OPEC übersteigen wird. Im Inland bleibt die Versorgungslage unterdessen weiter schwierig. Die Mengen müssen schon seit Wochen über andere Regionen hinzugekauft werden. Zusätzlich zu den hohen Frachtkosten wurden auch die Preisaufschläge für die verfügbare Ware gesteigert. Aktuell nehmen diese allerdings wieder etwas ab. Die Kombination aus einem festeren Euro/Dollar-Kurs und den nachgebenden Preisen an der ICE sorgt dafür, dass bei den Inlandspreisen heute erhebliche Preisnachlässe möglich sind.

 

Fundamental; neutral bis bearish            Chartanalyse; neutral

 

 

 

 

 

13. November 2018

 

Rohöl/Barrel: Brent : 69.39 $ Crude (WTI): 59.11 $ Gasoil 654.50 $ pro Tonne

Dollar: 1.0101 Rheinfracht: 187.35 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Futures nach Trump Tweet und vor Monatsberichten weicher

 

Die Ölpreise bleiben weiter in ihrem Abwärtstrend, nachdem Trump offenbar bereit ist den Druck auf die OPEC weiter aufrecht zu erhalten. Zudem hat die OPEC am Wochenende einen ersten Einblick in seine aktuelle Markteinschätzung gegeben und sieht den Rohölmarkt im kommenden Jahr offenbar als überversorgt an. Hinzu kommt, dass aus den USA weiter mit einem starken Produktionswachstum gerechnet wird, sodass sich selbst mit einer solchen Kürzung eventuell weiter eine Überversorgung ergeben könnte.

Auf den Monatsreport der OPEC heute folgt morgen der Monatsbericht der IEA.

Auch wenn sich die Gemeinschaftswährung leicht erholen kann, so bleibt der Euro relativ weich und sorgt somit für etwas teurerer Importkalkulationen für das in Dollar gehandelte Öl. Da die Ölbörsen selbst am späten Abend gestern aber stark nachgaben, so deuten sich hierdurch bei den Inlandspreisen für Heizöl, Diesel und Benzin nach aktuellem Stand zum Teil erhebliche Preisnachlässe an.

 

Fundamental; neutral    Chartanalyse; neutral

 

 

 

 

 

12. November 2018

 

Rohöl/Barrel: Brent : 71.51 $ Crude (WTI): 60.98 $ Gasoil 693.25 $ pro Tonne

Dollar: 1.0089 Rheinfracht: 185.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Saudi-Arabien nimmt 0,5 Mio. B/T vom Markt – Technische Kaufsignale

 

Mehr Öl aus der OPEC, Rekordförderung der USA, stetig steigende US Rohölbestände, Nachfragesorgen durch eine Abschwächung des globalen Wirtschaftswachstums und Ausnahmen zu den US Sanktionen gegen den Iran haben den Markt in den letzten Wochen belastet. Die Versorgung ist deutlich besser als noch im September erwartet, weshalb die vergangenen 1,5 Monate von einem sehr stabilen und steilen Abwärtstrend geprägt waren.

Die Ankündigung einer Exportkürzung von 0,5 Mio. B/T im Dezember durch Saudi-Arabien ist allerdings dennoch erst einmal ein klares Signal an den Markt, dass man nicht mehr mit allzu viel Abwärtspotenzial zu rechnen hat. Im Inland bleibt die Versorgungslage weiterhin unverändert angespannt. Die geringen Niederschläge im Süddeutschen Raum reichen bei Weitem nicht aus, um die Pegelstände steigen zu lassen. Da die Gasoil Notierung am späten Freitag und heute Morgen zulegte, deuten sich hier höhere Preise an. Unterm Strich deuten sich leichte Abwärtspotenziale bei den erwarteten Inlandsnotierungen.

 

Fundamental; neutral    Chartanalyse; neutral bis bullish

 

 

 

 

 

09. November 2018

 

Rohöl/Barrel: Brent : 70.82 $ Crude (WTI): 60.66 $ Gasoil 673.00 $ pro Tonne

Dollar: 1.0076 Rheinfracht: 175.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Das Ende der OPEC? - Brent wechselt ins Contango

 

Die US Rohölbestände sind laut DOE Bericht dieser Woche zum siebten Mal in Folge gestiegen und haben das 5-Monatshoch erreicht. Die OPEC und Russland fördern mehr Öl, während die USA umfangreichere Sanktionserleichterungen gegen den Iran gewährt als gedacht.

Doch es gibt auch bullishe Aspekte. So spielt die OPEC offenbar mit dem Gedanken die Förderung wieder zu kürzen, wenn man am 6. Dezember in Wien zusammentritt. Die erneute Verknappung des Angebots ist sicherlich bullish für die Preise an der Börse, doch anderer Seits wäre dies lediglich eine Reaktion auf die veränderte Versorgungslage, die eben komfortabler geworden ist. Währenddessen deutet die Contango Konstellation bei Brent eine hohe Verfügbarkeit von Rohöl an und ist somit ein bearishes Zeichen, womit die Abwärtstrends vermutlich erst einmal intakt bleiben dürften.

Die knappe Versorgung könnte noch bis weit in den Winter hinein anhalten.

Für die Inlandspreise deuten sich erhebliche Abwärtspotenziale, die an den Markt weitergegeben werden könnten.

 

Fundamental; neutral bis bearish                        Chartanalyse; neutral bis bearisch

 

 

 

 

 

 08. November 2018

 

Rohöl/Barrel: Brent : 72.26 $ Crude (WTI): 61.86 $ Gasoil 697.50 $ pro Tonne

Dollar: 1.0019 Rheinfracht: 175.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Gasoil nach Anstieg deutlich fester – Rohöl Futures bleiben unter Druck

 

Mit den stetig sinkenden Produktionsmengen Venezuelas hatte sich der Markt unerwartet stark verknappt. Im kommenden Jahr sollen mit zusätzlichen Pipelines Engpässe im Transport abgebaut werden, sodass die Förderung schneller wachsen kann. Eine Kürzung würde die aktuell niedrigen Reservekapazitäten steigen lassen und damit wahrscheinlich sogar die Volatilität reduzieren und die Preise stabilisieren.

Auch wenn die Stimmung aktuell tendenziell bearish ist und die Rohöl Futures belastet, so haben sich die Gasoil Notierungen derzeit von den Rohölpreisen abgekoppelt. Dies liegt vor allem an der momentan hohen Nachfrage nach raffinerierten Produkten, in einer Zeit in der viele Raffinerien noch Wartungsarbeiten durchführen. Da der Euro/Dollar-Kurs seine Tagesgewinne von gestern nicht halten kann, verteuert dies das in Dollar gehandelte Öl für das Inland. Gasoil bleibt zudem im Bereich der Vortageshochs, sodass die Preissenkungen bei Rohöl bei Preisen für Heizöl und Diesel nicht ankommen. Es deuten sich damit unterm Strich deutliche Preissteigerungen zum Vortag an.

 

Fundamental; neutral/bearish                 Chartanalyse; neutral

 

 

 

 

 

07. November 2018

 

Rohöl/Barrel: Brent : 71.82 $ Crude (WTI): 61.80 $ Gasoil 680.50 $ pro Tonne

Dollar: 1.0008 Rheinfracht: 175.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Gestiegene US Ölbestände und Sanktionsausnahmen – Brent fällt auf 3-Monatstief

 

Dass sich die Stimmung am Markt in den letzten Wochen von bullish auf bearish gewandelt hat, zeigt alleine schon der stabile Abwärtstrend, der sich seit Anfang Oktober herauskristallisiert hat. Statt einer immer knapper werdenden Versorgungslage, wie man sie mit den US Sanktionen gegen den Iran befürchtet hatte, ergibt sich mit den Entwicklungen der letzten Wochen plötzlich eine relativ komfortable Verfügbarkeit.

Bei der Nachfrage sieht man durch die globalen Handelsstreitigkeiten der USA mit beispielsweise China sowie durch das geschwächte Wirtschaftswachstum größere Probleme als noch in der ersten Jahreshälfte.

Wie stark sich die bullishe Einschätzung zurückgebildet hat, zeigt auch ein Blick auf die Entwicklung der spekulativen Netto-Long-Positionen.

Die Gasoil Futures bleiben in den Morgenstunden allerdings unterhalb der gestrigen Höchstwerte. Dies dämpft die Vorgaben bei den Inlandspreisen leicht, sodass sich aktuell nur kleinere Preisveränderungen bei Heizöl und Diesel mit einer nachgebenden Tendenz andeuten.

 

Fundamental; bearish                Chartanalyse; neutral

 

 

 

 

 

06. November 2018

 

Rohöl/Barrel: Brent : 72.66 $ Crude (WTI): 62.82 $ Gasoil 677.50 $ pro Tonne

Dollar: 1.0043 Rheinfracht: 175.25 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Konsolidierung nach Abwärtsbewegung – US Sanktionen ohne starke Wirkung

 

Mit den verstärkten US Sanktionen gegen den Iran hat sich am Markt nun erst einmal nicht viel verändert. Die globalen Aktienmärkte hatten einen ziemlich schlechten Oktober, da Experten mit einer Abschwächung der Weltkonjunktur rechnen. Dies lastet auch auf dem Ölnachfragewachstum, das zuletzt nach unten korrigiert wurde. Während das Nachfragebild sich eingetrübt hat, fördern Russland, Saudi-Arabien und USA so viel Rohöl wie nie zuvor.

Die Preisentwicklung im Jahresendspurt wird nun zu einem entscheidenden Teil davon abhängen, wie stark die USA die Sanktionen durchsetzen und um wie viel die physischen Exporte des Iran tatsächlich sinken.

Nach den steilen Abwärtsbewegungen der letzten Woche scheint der Markt innerhalb des Abwärtstrends wieder in eine Konsolidierungsphase mit reduziertem Verkaufsinteresse zu kommen. Bei den Inlandspreisen bleibt die Situation durch die schlechte Versorgung unterdessen sehr angespannt. Preisvorteile werden noch immer kaum weitergegeben und die inländischen Preisaufschläge bleiben auf Rekordhochs. Damit deuten sich bei den Inlandspreisen moderate Preisaufschläge an.

 

Fundamental; neutral/bearish                 Chartanalyse; neutral

 

 

 

 

 

 05. November 2018

 

Rohöl/Barrel: Brent : 72.57 $ Crude (WTI): 62.83 $ Gasoil 671.50 $ pro Tonne

Dollar: 1.0042 Rheinfracht: 170.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Mehr Öl und Ausnahmen bei Iran Sanktionen – Ölpreise mit schwachem Start

 

Die USA haben nun insgesamt 8 Ländern wohl eine Ausnahmegenehmigung für Importe von iranischen Rohöl erteilt. Zusammen mit den Rekordfördermengen aus den USA, Saudi-Arabien und Russland werden die befürchteten Engpässe nun in den Hintergrund gedrängt. Für die kurz bis mittelfristige Preisentwicklung bis zum Jahresende kommt es nun darauf an, wie stark die USA ihre Sanktionen gegen den Iran durchsetzen und ob noch andere Ausfälle im Angebot ausfallen. Auch wenn die Börsenpreise derzeit sinken und damit Preisvorteile im Inland ermöglichen, so kommen diese weiter kaum bis überhaupt nicht bei den Spotmarktpreisen an. Zum Teil werden trotz Abwärtspotenziale die Preisniveaus angehoben, da die Verfügbarkeit von Waren extrem knapp bleibt. Insbesondere bei Benzin ist die Versorgungslage kritisch und so stehen kaum Mengen für den Spotmarkt zur Verfügung.

Mit der weichen Tendenz an den Ölbörsen deuten sich für heute zwar wieder einmal Preisnachlässe an, jedoch wird der Inlandsmarkt derzeit sehr unberechenbar bleiben.

 

Fundamental; neutral/bearish                 Chartanalyse; neutral

 

 

 

 

 

 02. November 2018

 

Rohöl/Barrel: Brent : 73.26 $ Crude (WTI): 63.74 $ Gasoil 688.00 $ pro Tonne

Dollar: 1.0017 Rheinfracht: 170.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Steigende Ölproduktion und Ausnahmeregelungen – WTI rutscht auf 7-Monatstief

 

Von den Ängsten einer knapper werdenden Versorgungslage ist derzeit wenig zu spüren. Zuletzt überwogen die bearishen Meldungen am Markt, sodass sich im Oktober ein starker Abwärtstrend etablierte, der sich – trotz ernst zu nehmender Aufwärtstests – aktuell weiter behaupten kann. Neben den USA fördern aber auch Russland und Saudi-Arabien auf Rekordniveaus. Generell geht man davon aus, dass die verschärften Sanktionen gegen den Iran die Verfügbarkeit noch einmal deutlich reduzieren werden. Um wie viel die Exporte sinken werden ist noch nicht ganz klar.

Die Ölpreise gaben daher weiter nach und fallen innerhalb des bestehenden Abwärtstrends. Bei der katastrophalen Versorgungslage im Inland kommen die Preisvorteile allerdings nicht oder nur sehr begrenzt an. Waren bleiben weiterhin kaum verfügbar, und wo es Mengen gibt, werden diese mit erheblichen Sonderaufschlägen vergeben. Momentan kommen die Futures von den späten Tiefs gestern zurück. Dies reduziert das Abwärtspotenzial, dennoch sind die Inlandspreise heute weicher zu erwarten.

 

Fundamental; neutral/bearish                 Chartanalyse; neutral

 

 

 

 

 

 01. November 2018

 

Rohöl/Barrel: Brent : 74.67 $ Crude (WTI): 65.01 $ Gasoil 699.00 $ pro Tonne

Dollar: 1.0065 Rheinfracht: 165.00 CHF/to Notierungen zwischen 07.00 – 09:00 Uhr

 

Stabile Widerstandslinie begrenzt Aufwärtspotenzial – US mit Rekordproduktion

 

Die Abwärtsdynamik im Oktober führte zum stärksten Monatsverlust seit 2016, was allerdings nicht an einem einzigen Faktor festzumachen ist.

Als aller erstes sind Nachfragesorgen zu nennen. Die Aktienmärkte als Indikator für das wirtschaftliche Wachstum gaben im Oktober deutlich nach und verschreckten daher die Marktteilnehmer, deren Risikobereitschaft vor allem bei Rohstoffen deutlich sinkt. Bei Rohöl wurden die Nachfrageprognosen daher zuletzt gesenkt, was einen erheblichen Anteil am Trendwechsel beigetragen hat. Die Versorgungslage wird nun etwas entspannter als noch im September oder Anfang Oktober gesehen.

Im Inland kann man von diesen Preisvorteilen nur bedingt profitieren, denn die Versorgungslage bleibt durch die niedrigen Pegelstände am Rhein und die daraus resultierend eingeschränkten Transportmöglichkeiten problematisch. Dies schränkt die Verfügbarkeiten an anderer Stelle ebenfalls ein, bis sich die Lage am Rhein mit starken und dauerhaften Niederschlägen wieder entspannt.

Durch die späte Abwärtsbewegung an den Ölbörsen deuten sich bei den Inlandspreisen heute Morgen deutliche Preisnachlässe an.

 

Fundamental; neutral/bearish                 Chartanalyse; neutral