13.10.2022
Der bullishe Einfluss der beschlossenen OPEC+-Förderkürzungen hat mittlerweile wieder nachgelassen. Die dominierende und anhaltende Kraft, sind Rezessionsängste.
Brent: 92.84
Gasoil: 1095.00
Dollar: 0.9992
Crude (WTI): 87.43
Rheinfracht: 47.50

Der bullishe Einfluss der beschlossenen OPEC+-Förderkürzungen hat mittlerweile wieder nachgelassen. Die dominierende und anhaltende Kraft, sind Rezessionsängste.
Das am Abend veröffentlichte Protokoll zur letzten geldpolitischen Sitzung der Fed hatte auch keine Anzeichen dafür beinhaltet, dass die Fed von ihrem Kurs abweichen dürfte. Diesbezüglich stehen heute Nachmittag die Daten zur US-Verbraucherpreisinflation im Fokus.
Viel Hoffnung darauf, dass die US-Notenbank Anfang November einen kleineren Zinsschritt (50 Basispunkte) beschließen wird, gibt es allerdings nicht. Daher dürfte auch der Dollar weiterhin stark bleiben und die Sorgen, dass die rasche Straffung der Geldpolitik der Konjunktur und der Ölnachfrage einen weiteren Dämpfer versetzen könnte, fortwähren.
Um die chinesische Ölnachfrage scheint sich die EIA weniger Sorgen zu machen. An den Märkten behält man die derzeitige Entwicklung im Hinblick auf neue Corona-Lockdowns und deren potenzieller Auswirkungen auf Chinas Ölnachfrage weiter im Auge.
Während die Marktteilnehmer im heutigen Tagesverlauf nun noch auf den IEA-Monatsbericht sowie die offiziellen US-Ölbestandsdaten des DOE warten, bleiben auch die Entwicklungen bei den Streiks an den französischen Raffinerien sowie der geplante Preisdeckel für russische Öllieferungen Thema.
Bei den Preisen ergibt sich somit weiteres Aufwärtspotenzial.

Fundamental; neutral / bearish      Chartanalyse; neutral